Warum ist Vielfalt wichtig für unsere Kultur?

Die Diskussion um die Beleuchtung des Münchner Olympiastadions in Regenbogenfarben als Zeichen gegen Ausgrenzung hat eine breite gesellschaftliche Basis gefunden. Auslöser war die rechtliche Sanktionierung von Publikationen über Homosexualität, wie sie jetzt als Gesetz im ungarischen Parlament beschlossen wurde. Die breite positive Reaktion der Gesellschaft überrascht selbst LGBTIQ Aktivisten.
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Wenn man durch unsere Stadt geht, merkt man, dass die aktuelle Stadtkultur eine komplexe Vielfalt ist und dass sie zur DNA unserer Stadt gehört. Der amerikanische Soziologe Steven Vertovec hat ein Modell entwickelt, um verschiedene Dimensionen und Ebenen der Vielfalt in unserer Gesellschaft zu analysieren. Vertovec führte den Begriff „Super Diversität“ ursprünglich ein um das komplexe um neue Komplexitätsniveaus in unserer durch Zuwanderung geprägt in Gesellschaft zu beschreiben. Die Gesellschaft ist vielfältiger geworden, Migranten sind heute hinsichtlich kultureller und sozial strukturelle Merkmale wesentlich heterogener als früher. Der Austausch ist vielfältiger. Vertovec argumentiert, dass Vielfalt nicht nur als ethnische Pluralität verstanden werden sollte, sondern auch als zunehmende Differenzierung in Bezug auf Geschlecht, Alter, Bildung, Arbeitsmarkterfahrung und Rechtsstatus.

Wir sollten uns also bewusst machen, dass die Menschen, die in unseren Städten leben und sich hier ansiedeln, nicht nur bestimmte Schichten oder Herkunftsländer repräsentieren, sondern dass jeden von ihnen weitere Vorlieben und Merkmale wie ein bestimmter sozialer Status, Interessen, Beruf, Hobbys etc. haben. Dies sind Merkmale, die einen neuen Platz in unserem Verständnis von Vielfalt finden - das Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale macht jeden Bürger zu einem einzigartigen, vielschichtigen Individuum in unserer Stadtgesellschaft. Auch die religiöse Einheit als Muslim, Christ oder Atheistin ist eine willkürliche Reduktion, ebenso wie wir nicht nach Nationen differenzieren dürfen - solche Denkmuster passen nicht mehr in die Debatte um Vielfalt und Migration und werden leichtfertig zur Ausgrenzung benutzt.

Die Kategorisierung in soziale Gruppen nimmt zu viel Raum ein.

Jemand kann jemand ein Muslim, Christin oder ein Atheist sein, aber auch ein Lehrerin, ein Fußballfan, Klempnerin oder Musiker. Der Komplexitätsgrad unserer Gesellschaft spiegelt sich in dieser Super-Diversität wider.

Das spiegelt sich auch in der Politik wider. Während früher die Gesellschaft bipolar war, gespalten in Konservative und Progressive, in Arbeiter und Unternehmer, finden wir heute eine Vielzahl von Interessen in der Politik wieder. Zum Beispiel kann jemand, der mehrere Jobs hat, gleichzeitig Unternehmer und Angestellter sein. Wir können unsere Freizeit besser einteilen, vor allem durch die vielfältigen Möglichkeiten, die durch Bildung und Internet, Mobilität in unserer Gesellschaft gegeben sind, spiegeln sich auch in der Politik wider.

Ausgrenzung und einfache Lösungen sind heute weniger gefragt als früher, einfach weil sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass diese Ausgrenzung uns nicht weiterbringt.

Im Gegenteil: Unser Leben ist komplexer geworden, aber auch eine ständige Wettbewerbssituation.

Hier müssen wir Zusammenhalt leben, Zusammenhalt ist eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Bedrohungen, wie wir bisher aus der Corona-Pandemie gelernt haben. Globale Probleme, wie die Pandemie oder der Klimawandel, werden nur von Gesellschaften gelöst werden, die mehrere Ansätze verfolgen und Vielfalt zulassen

Das setzt aber auch voraus, dass gemeinsame Lösungen unter der gleichen Prämisse gefunden werden. Eine vielfältige Gesellschaft ist keine Ansammlung von Individuen, sondern gemeinsame Ziele, hat gewissermassen einen Kit, der das gemeinsame Zusammenleben zusammenhält.

Es gibt Gesellschaften denen ist das nicht fremd, z. B. Gemeinschaften, die von Naturgewalten wie Überschwemmungen oder Sturmfluten bedroht sind, ländliche Gesellschaften, die in einer rauen Bergwelt oder im ewigen Eis ohne die Kooperation von Individuen nicht überleben könnten.

Diese Gesellschaften sind nicht unbedingt homogen, sondern leben ebenfalls vom Austausch, aber auch von einem gemeinsamen Sinn für das Wesentliche.

Transkription

[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier auf einundneunzig Komma acht Megaherz auf Radio X. Hier ist das Politopia-Magazin. Mein Name ist Thorsten Sinneng.
Das Thema in dieser Woche ist, wie leben wir Diversität in unserer Gesellschaft? Dead Mons und der Christopher Street Day in diesem Monat.

[0:22] Warum ist Vielfalt wichtig für unsere Kultur? Wir feiern gerade den.
Die Diskussion um die Beleuchtung des Münchner Olympiastadions in Regenbogenfarben als Zeichen gegen Ausgrenzung hat eine breite gesellschaftliche Basis gefunden.
Auslöser war die rechtliche Sanktionierung von Publikation über Homosexualität, wie sie jetzt als Gesetz im ungarischen Parlament beschlossen wurde.

[0:53] Die breite positive Reaktion der Gesellschaft überrascht selbst, LGBTIQ wie Aktivisten.
Das war nicht immer so und es ist in diesem Jahr etwas Besonderes.

[1:05] Es ist aber auch ein Zeichen dafür, dass unsere Kultur vielfältiger geworden ist.
Wenn man durch unsere Stadt geht, merkt man, dass die aktuelle Stadtkultur eine komplexe Vielfalt ist und dass sie zur DNA unserer Stadt unbedingt gehört.

[1:22] Der amerikanische Soziologe.
Hat ein Modell entwickelt, um verschiedener Dimensionen und Ebenen der Vielfalt in unserer Gesellschaft zu analysieren.

[1:33] Führte den Begriff der Superdiversität ursprünglich ein, um das komplexe.
Neue Komplexitätsniveaus in unserer durch Zuwanderung geprägten Gesellschaft zu beschreiben.

[1:48] Die Gesellschaft ist vielfältiger geworden. Migranten sind heute hinsichtlich kultureller und sozialstruktureller Merkmale wesentlich heterogener als früher.
Austausch ist vielfältiger. Mertoec argumentiert, dass Vielfalt
nicht nur als ethische Pluralität verstanden werden sollte, sondern auch als zunehmende Differenzierung in Bezug auf Geschlecht, Alter, Bildung
Arbeitsmasterfahrung und Rechtsstatus. Wir sollten uns also bewusst machen, dass die Menschen, die in unseren Städten leben und sich hier ansiedeln
nicht nur bestimmte Schichten oder Herkunftsländer repräsentieren
sondern, dass jedem von Ihnen weitere Vorlieben und Merkmale wie ein bestimmter sozialer Status.
Interessen, Beruf, Hobbys und so weiter, eigen ist. Dieses sind Merkmale,
dir einen neuen Platz in unserem Verständnis von Vielfalt finden, das Zusammenspiel der verschiedenen Merkmale macht jeden Bürger und jede Bürgerin zu einem einzigartigen, vielschichtigen Individuum in unserer Stadtgesellschaft.

[2:58] Auch die religiöse Einheit als Muslim, Christ oder Atheistin, ist eine vielkürliche Reduktion, ebenso wie wir nicht nach Nationen differenzieren dürfen.
Solche Denkmuster passen nicht mehr in die Debatte um Vielfalt und Migration und werden leichtfertig zur Ausgrenzung genutzt.

[3:17] Kategorisierung in soziale Gruppen nimmt zu viel Raum ein.
Jemand kann Muslim, Christin oder Atheist sein, aber auch gleichzeitig Lehrerin, Fußballfan, Klempnerin und Musiker.

[3:32] Der Komplexitätsgrad unserer Gesellschaft spiegelt sich in dieser super Diversität wider.

[3:40] Das spiegelt sich auch in der Politik wieder, während früher die Gesellschaft eher bipolar oder Monopolar war gespaltenen Konservative und progressive
in Arbeiterunternehmer finden wir heute eine Vielzahl von Interessen in der Politik wieder.
Zum Beispiel kann jemand, der mehrere Jobs hat und andere Lebenserfahrungen dadurch, gleichzeitig Unternehmer und Angestellter sein.
Wir können unsere Freizeit besser einteilen. Wir können vor allen Dingen durch die vielfältigen Möglichkeiten.
Durch die Bildung, durch Internet, Mobilität in unserer Gesellschaft.

[4:18] Und vielfältiger entwickeln. Das spiegelt sich auch in der Politik wider.
Ausgrenzung und einfache Lösungen sind heute weniger gefragt als früher. Einfach weil sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass diese Ausgrenzung uns nicht weiterbringt.
Im Gegenteil, nehmen wir an, unser Leben ist komplexer geworden, aber auch eine ständige Wettbewerbssituation.

[4:42] Hier müssen wir Zusammenhalt leben, Zusammenhalt ist eine der wichtigsten Maßnahmen gegen Bedrohung von außen, wie wir bisher aus der Corona-Pandemie gelernt haben.
Globale Probleme, wie die Pandemie oder.
Der Klimawandel werden nur von Gesellschaften gelöst werden, die mehrere Ansätze verfolgen und Vielfalt zulassen.

[5:03] Das setzt aber auch voraus, dass gemeinsame Lösungen unter der gleichen Prämisse gefunden werden. Eine vielfältige Gesellschaft ist keine Gesellschaft
einzelnen Individuen, die auseinanderstreben, sondern hat auch einen gewissen Zusammenhalt. Das Zusammenleben.

[5:21] Wichtig und dass wir gemeinsame Kind für unsere Gesellschaft.
Es gibt Gesellschaften, denen es das von Natur her nicht fremd. Zum Beispiel Gemeinschaften, die von Naturgewalten, wie Überschwemmungen oder Sturmfluten bedroht sind, ländliche Gesellschaften, die in einer rauen Bergwelt oder im ewigen Eis leben,
ohne die Kooperation von Individuellen könnten sie nicht überleben.
Gesellschaften sind nicht unbedingt homogen, sondern leben ebenfalls vom Austausch. Aber auch von dem einen gemeinsamen Sinn für das Wesentliche.

[5:58] Ja, schönen Abend Telefon habe ich jetzt Andreas Gerlach äh und ähm du bist
der äh Pressesprecher von CSD Frankfurt. Ja, hallo Torsten, grüß dich. Hallo. Ähm schön dich zu hören. Wir wollten kurz sprechen über den Pride Monster, der im Augenblick ja stattfindet
und ähm da erzähl uns doch vielleicht so ein paar Highlights davon, natürlich CSD äh klar. Äh was gibt es sonst noch äh dran und drum um diesen Monat?
Ja, man sollte vielleicht erwähnen, dass äh der äh ja der Auftakt ähm für die ganzen äh CSD Veranstaltungen ist, so ist es der achtundzwanzigste sechste ist so ähm ja das äh Stichdatum, was äh zu erwähnen gilt, da waren ja die Stonewall-Aufstände, die historischen in den Sechzigern und
die waren sozusagen, ja, der Beginn ähm des
coming out äh der LGBTIQ Szene. Das heißt, da hat man äh gesagt, wir wollen uns nicht mehr äh verstecken in den dunklen Bars und in den in den dunklen Kaschemmen oder in den Tellern, sondern wir wollen raus und wollen äh eine Sichtbarkeit erzeugen.
Da gab's die kleinen äh Kämpfe im im Stonewall in ähm mit mit der Polizei und äh das hat so.
Ähm ja die ganze ähm CSD Szene ausgelöst. Mhm. Wenn wenn's auch ein bisschen gedauert hat.
Es äh gab ja viele viele ähm äh Stolpersteine bis äh.

[7:26] Bis heute noch und auch Homophobie ist ja äh kein Thema, was Geschichte ist, sondern äh in vielen Staaten die gelegte Wirklichkeit. Ähm.
Natürlich darauf wird's ja wahrscheinlich dann auch hingewiesen. Aber was gibt es so an an Highlights, äh die CSD-Parade natürlich?

[7:43] Ja, die CSD-Parade, äh die äh wir aber nicht CSD-Parade nennen dürfen, sondern das ist eine CSD
die äh Demonstration. Eine Parade ist was anderes, ja. Ähm also es wird ähm
traditionell äh gibt es äh ja ein äh drei Tage dauerndes Fest, das ist immer am erwähnen für Frankfurt. Das ist ähm immer am äh dritten ähm Wochenende im Juli. Ähm durch die Pandemie äh können wir das äh leider nur in einer abgesteckten Form machen. Das haben wir letzten
Jahr schon machen müssen äh mit einer kleinen Kundgebung auf dem äh Römerberg. Mhm.
Äh dieses Jahr äh haben wir äh als Gäste.

[8:22] Da den Kai Klose, unseren äh Integrations und Sozialminister, da freuen wir uns besonders drauf, äh da einen prominenten Vertreter der Landesregierung da zu haben. Der Christian Wetze fand, ist kein Unbekannter, ähm der ist ja unter anderem auch äh Stadtführer in Frankfurt, ähm aber in so einer
Eigenschaft als äh Vorstand äh der AIDS-Hilfe Frankfurt da. Ähm es wird eine kleine Rede halten und ähm die Schweigeminute organisieren, die wir auch jedes Jahr machen. Das ist uns ganz besonders wichtig, die Schweigeminute für die an äh Aids verstorbenen Frankfurterinnen und Frankfurter
Ähm da lassen wir dann auch äh schwarze Luftballons in die Luft steigen und zwar in der Anzahl äh wie viele Tote wir äh leider zu beklagen hatten.
Mhm. Und äh Sylvia Weber wird äh dieses Jahr auch wieder dabei sein. Äh leider zum letzten Mal. Ähm.

[9:17] Sie hat sich da äh sehr engagiert äh für die LGBTIQ Szene und hat dem CSD
also nach Kräften unterstützt in ihrer Zeit als Dezernentin und wir freuen uns natürlich auch auf die äh neue Dezernentin Eskandaric Grünberg, wenn sie denn dann gewählt ist.
Das wird ja wohl dann hoffentlich kommen oder zumindest sehr absehbar sein.
Ja, prima, das wird ja toll, äh dann dieses Jahr wird's ein bisschen mehr werden als äh leider Corona Berlin letztes Jahr.
Ähm genau, also zumindest äh der der erste Teil, also am siebzehnten Juli. Ähm es geht ganz los, gehen um elf Uhr dreißig auf dem Römerberg mit ein bisschen Musik
Mhm. Äh und um zwölf Uhr gibt's dann ähm ja die äh Reden auf dem Römerbalkon und äh die Schweigeminute und wahrscheinlich dann eine halbe Stunde später, zwölf Uhr dreißig, je nachdem wie lange gesprochen wird. Das weiß man ja nie so genau. Ähm um zwölf Uhr dreißig äh wird.
Einen Fußmarsch geben äh durch die Innenstadt
an der vorbei dann Dreieck in der Schäfergasse also da wo auch
ähm die meisten LGBT IQ Einrichtungen sind
und das Ganze endet dann äh in der Nähe der Hauptwache. Also einmal rund rum um die Innenstadt in die Kerninnenstadt. Mhm. Mhm. Ja, super, prima. Dann natürlich unter Corona-Bedingungen nicht.

[10:43] Bühne, sondern dann äh feiern auf der Straße natürlich mit Abstand und äh vielleicht auch mit Maske. Ganz genau.

[10:50] Mhm. Aber immerhin. Ähm was gibt es noch äh in diesem Monat? Da gibt's doch sicherlich noch ein paar andere Veranstalter, die die CSDs in anderen Städten, aber sicherlich auch noch auf was anderes ähm neben dem neben der CSU. Also man kann so
Ja, man kann vielleicht noch erwähnen, dass wir äh in diesem Jahr ähm einen Schwerpunkt äh haben in Sachen äh Grundgesetzänderung, Artikel drei. Mhm. Ähm die Initiative äh gibt's ja schon ein bisschen länger.

[11:16] Und ähm
wir wollen äh dieses Jahr als CSD Frankfurt äh diese Initiative auch unterstützen, ähm haben äh auch jemanden äh aus der Initiative GG drei ähm als Redner dabei, den Christian
Mhm. Ähm und wir hätten gerne unterstützt, was äh in den Artikel drei auch äh die.
Der Schutz vor Diskriminierung
äh von sexuellen Identitäten äh aufgenommen wird. Das ist lange schon in der Diskussion und äh man kommt äh in kleinen Dritten da voran, aber es scheitert in an irgendwelchen äh Nickeligkeiten.
Wir sind auch nicht wo er anfängt. Wir hätten's gar nicht längst umgesetzt. Mhm. Ja. Ja, schade, aber umso wisst ihr ja die politische Forderung danach. Ähm
schließlich sind's dann die Werbegesellschaft. Wir haben ja äh die Erfahrung jetzt auch mit der UEFA gemacht. Das äh lässt sich nicht auslöschen und es ist auch äh wichtig, das immer wieder zu betonen.

[12:17] Ja, es hat mich sehr gewundert, dass da so viel Zulauf äh kommt plötzlich, denn äh da war ja immer äh bisschen Zurückhaltung, ähm was äh solche Solidaritätsaktionen betrifft, aber plötzlich waren ähm
waren alle mit dabei und äh das hat natürlich äh große Freude ausgelöst bei allen, denn äh damit hätten wir nicht gerechnet. Äh also auch hier in gerade in Frankfurt, ja die Solidarität mit.
Äh beleuchtetem äh Ginnheimer Spargel und äh das Waldstadion und ähm war auch mit dabei, also die äh Regenbogenfarben waren in der ganzen Stadt zu sehen, ja. Äh und damit hat man
ganz deutliches.
Zeichen gesetzt eben auch, wie du es vorhin schon sagtest, äh gegen die äh Diskriminierung äh von politischer Seite.

[13:08] Äh weil in EU-Ländern, ja, also das ist schon etwas äh kurios, dass wir ähm eine gemeinsame Karte haben in der EU und es gibt Länder, die da ausscheren, ja? Und meinen, sie könnten machen, was sie wollten.

[13:24] Ja. Ja, leider, äh, aber de facto, aber äh, das darf natürlich nicht hingenommen werden, das, äh, geht ja überhaupt nicht. Wir haben die.
Türkei sehen wird, die sind ja gerade gestern.
Istanbul Kater ausgeschieden das ist alles sexuelle Letztbestimmtheit und Rechte und Diversität sind sind nicht unbedingt allgemein gut und müssen auch erkämpft werden
das ist ein ganzes Jahr. Man sieht auch äh die Türkei ist ja äh immer noch äh ein EU-Beitrittskandidat. Ja. Ähm äh entfernt sich aber wenn man diese ganzen Entwicklungen betrachtet, doch immer weiter ähm äh von dem äh ja von dem von dem EU-Grundsätzen
das Problem ist ja zum Beispiel mit Ungarn oder Polen, Polen hat ja
LGBT freie Zonen eingerichtet, was was er an sich schon Skandal ist, dass das in einem EU-Land geht. Ähm das Problem ist halt einfach, dass du ähm.
Dass du da wenig machen kannst. Du kannst
Zeichen setzen, du kannst kleine Nadelstiche setzen, äh du kannst äh den dem äh Orban könntest du sagen, ja ähm.

[14:40] Ist aber nicht schön, was du gemacht hast und eine Schande, aber ähm letztendlich hast du keine richtigen Mittel.
Um äh um Ungarn äh aus der EU auszuschieben, weil sie sich nicht an die an die Grundsätze halten wollen, genauso wie Polen.
Das ist, finde ich, ein großes Problem, ja.

[14:59] Vor allen Dingen wird halt da eine Anwiederung gemacht an an äh Verhältnisse, die wir eigentlich gar nicht haben wollen, die auch gar nicht die Lebensrealität widerspiegeln und je weiter die Lebensrealität
ähm äh weg ist von von der Ideologie, die da verbreitet wird, desto größer sind ja auch die Spannungen in der Gesellschaft.
Und zwar nicht. Nein, die sind in Ungarn, in Ungarn habe ich den Eindruck, äh in Ungarn und Polen äh das äh ja, dass äh es schon einen größeren Teil der Lebenswirklichkeit
dort widerspiegelt
denn ähm man muss ja auch sagen, dass äh also die katholische Kirche da äh immer noch sehr vieles sagen hat und es ist eben die
Team der katholischen Kirchen war von Deutschland abgesehen weil in Deutschland da bröckelt ja die äh diese ganze Geschichte, aber in Polen und in Ungarn ist es doch alles noch sehr konservativ und ähm auch äh kirchlich geprägt und ähm
Aus dieser Sicht hat, kann man das natürlich verstehen, dass diese Entscheidungen so fallen, die sie fallen, aber sie passen nicht mehr in die in die moderne Zeit, also sehen wirklich aus der Zeit gefallen. Und da muss ich ja sagen, also da passiert in Deutschland.
Anstellen und sagen, so, also Leute, jetzt wollen wir aber äh hier die Ehe für alle äh auch, wir wollen auch äh äh Segnungen äh stattfinden lassen.

[16:16] Also das das ist schon der Knaller, muss ich sagen.

[16:20] Okay, prima. Ähm ja genau, das Stichwort katholische Kirche und Polen und Ungarn. Äh gibt es da, also es gibt ja eine klare politische Botschaft auf das äh äh Pride Mond. Ähm gibt es dann äh spezielles äh speziellen.
Jetzt auch ein spezielles Oberthema in diesem Jahr.

[16:37] Also ähm ich habe vorhin kurz schon mal erwähnt, äh Grundgesetz, Artikel drei wird äh unser Motto sein in diesem Jahr, das liegt ja jeder CSD selber fest.
Ähm aber es wird in jedem Fall natürlich äh auch Thema sein, äh was in Ungarn äh und in in Polen passiert. Das sind ja zwei.
Ähm ja, sie sind zwei EU-Länder, die ähm äh wie es vorhin schon sagte,
die äh EU-Grundsätze äh mit übernommen haben und äh man kann sich das nicht aussuchen ähm die äh EU Mittel nehmen, aber eigene Gesetze dann einfach an den EU-Grundsätzen vorbeizumachen. Es geht darum auch nicht, weil wir haben ja auch
gemeinsam Russland und angrenzende Länder und ja natürlich auch die entsprechenden Aktionsmöglichkeiten in der EU. Wobei
das natürlich alles darauf ausgelegt ist, dass man so ein Prinzip hat, also wenn die Länder.

[17:37] Halt dann äh sagen, wir wollen das nicht, dann können sie jederzeit Veto einlegen und dann die gesamte EU blockieren. Das ist natürlich der Nachteil des äh jetzigen Aufbau.
Den wir haben, also eine EU-Reform wäre da notwendig.
Die kann man aber auch nur äh einstimmig äh umsetzen und ähm das Problem ist eben äh in der Tat, also wir könnten natürlich jetzt sagen, ach schmeißt doch die Ungarn raus aus der EU, äh wenn sie schon äh die Menschenrechte mit äh Füßen treten. Ja, das äh kann aber auch nur einstimmig erfolgen und äh Polen wird
ähm.

[18:10] Teufel tun, ja ähm Ungarn da in den Rücken zu fallen äh und umgekehrt ist es natürlich genauso. Also die polnische Regierung weiß halt ganz genau, äh dass sie solche Sachen machen kann
äh weil sie die Rückendeckung äh zumindest äh andere osteuropäischer Länder hat, ja, also Frankreich würde da äh würde äh sowas nie unterstützen oder Dänemark oder sonst äh irgendwelche äh Länder
ja. Damit die westlichen Länder. Ja. Das sehe ich als das sehe ich als großes Problem an, ja.
Ja gut, ich meine, wir haben ja jetzt auch, ich hatte vor ein paar, vier Wochen einen Kommentar ja auch in der Sendung äh äh gesprochen, wo es herum das Abtreibungsrecht geht, was er in Polen sehr liberal, sehr offen war sogar, ähm aus der kommunistischen Zeit heraus.
Und ähm was jetzt absolut so eingeschränkt ist, dass ich also noch weit hinter äh Irland gefallen sind, sodass da so Leute oder
Frauen, die möchten, mehr oder weniger gezwungen sind, entweder auszutragen oder halt äh ins Ausland zu gehen und das dort vornehmen zu lassen.

[19:13] Und ähm äh das gibt natürlich schon Spannung, denke ich in der Gesellschaft, früher oder später die Entwicklung lässt sich ja nicht aufhalten.
So. Ja, es ist interessant, dass gerade die kommunistischen Länder sich so irgendwie politisch äh um hundertachtzig Grad drehen, also äh dass sie eher so im
da in die in diese erzkonservative
ähm äh Linie verfallen, ja und äh das spielt aber auch äh allgemeiner Ansicht nach, spielt da die katholische Kirche auch eine eine gewichtige Rolle, ja. Also je nachdem, wie die Ausprägungen dort sind in ähm in Deutschland
äh sind's ja ganz anders aus. Also da da wird ja die katholische Kirche immer liberaler. Mhm. Äh in, in großen Teilen, ähm
äh in Polen und in Ungarn sieht's eben ganz anders aus und selbst wenn die, wenn die Iren, also wenn man das mal auf das äh Abtreibungsrecht äh beziehen,
Das hat mich auch gewundert, dass die Iren da äh ihr Abtreibungsrecht, weil sie ja lange Jahre verteidigt haben, Jahrzehnte verteidigt haben
ähm wenn wenn die das liberalisieren, ja was soll denn da noch groß äh kommen von der katholischen Kirche, also das bröckelt überall.

[20:22] Nur nicht in Polen und in Ungarn. Mhm. Na gut, du gut Ding, will Weile haben, kann man also
sagen, denke ich. Das stimmt. Wirklich irgendwas. Ähm äh auflösen, weil auch irgendwann die Regierung ja natürlich äh am abgelöst werden. Einfach vom Alter her
und neue Leute kommen da zu Ruder oder zeigen auch ihre Interessen auf die dann halt nicht mehr auswandern wie vielleicht Generationen vorher sondern
im Land was verändern wollen und äh dort natürlich dann entsprechend auch aktiv werden.

[20:56] Der Kampf ist eben zäh, das muss man, ähm das muss man sehen, also das sieht man ja auch bei einem
LGBTIR IQ äh Geschichten, äh die Ehe für alle, ja oder.
Bis mal die eingetragene Lebenspartnerschaft durch war und dann äh die Ehe für alle äh durch Zufall überhaupt beschlossen wurde ähm.
Ja, also das äh in der Tat gut gegen Willweiler haben
Mhm. Der nächste größere Punkt ist ja nun in der LGBTIQ-Szene ähm habe ich ja schon gesagt, der Grundgesetz Artikel drei und daran äh äh anhängend äh das äh Transsexuellengesetz
dass ja dringend reformiert gehört. Aktuell ist es ja so, wenn wenn du im falschen Körper geboren bist und das auch ganz klar,
benennen kannst und weißt, dann musst du ja AM Prozedere durchlaufen, äh was am Ende auch entwürdigend ist mit,
Gutachten und Operationen und ach was weiß ich, was da noch alles dranhängt. Ähm das gehört dringend reformiert, ja, weil diese Leute werden groß gestellt äh durch solche Sachen
und äh wenn du im falschen Körper geboren bist, äh dann solltest du ähm einfacher dein richtiges Geschlecht.

[22:17] Wählen können. Darf ich jetzt betrifft jetzt auch Namen und und äh genau. Und äh et cetera, ja. Ja.
Genau. Ja, da hängt ja ein Rattenschwanz dran. Ähm da war ja so ein ein Meilenstein war ja äh das zumindest mal ein drittes Geschlecht möglich zu machen.

[22:35] Ähm.
Und da wurde auch lange diskutiert, also da habe ich in zig äh Sitzungen mit drin gesessen äh von von welchem Bundestagsfraktionen äh und das ist keine einfache Sache gewesen, weil da natürlich auch jeder mitreden will
Äh auch der der äh Bundesverband der Standesbeamtinnen und Standesbeamten, da hat jeder irgendwas zu sagen äh und äh seine Bedenken anzumelden oder seine Befürwortungen. Ja und am Ende ist es aber durchgegangen zum Teil, ja.
Wie gesagt, das dritte Geschlecht ist ja äh ist ja gekommen, ja.
Ja ja genau und wir haben jetzt auch gerade ja äh gesehen in den USA könnte jetzt auch in den Platz eingetragen werden. Ähm.
Da ist man jetzt auf Bundesebene soweit, dass man das äh in etabliert hat. Ähm.
Wir haben ja bald Bundestagswahl, gibt es da auch irgendwie Wahlprüfsteine, irgendwelche Sachen, woran man sich da orientieren kann, wenn ich mich für das Thema interessiere, ähm welche Partei.
Ist da wie weit habe ich dann geplanten.

[23:41] Anzeichen dafür oder ist das quer durch und man kann sagen OK es gibt halt andere Frontlinien als Parteien, die da bei dem Thema bestimmt sind.
Ja, also ist schwierig da äh irgendwelche Koalitionen äh zu bilden, ob sich die LGBT-Frostliste,
Partei das sind eben die Grünen ja
ähm aber auch die FDP äh äh die äh hat sich da schon hervorgetan. Es gibt ja äh einen Sprecher im Bundestag, der sich da äh engagiert.

[24:13] Ähm diese Wahlprüfsteine, da verlassen wir uns immer auf dem LSVD
Ähm das ist ja unsere übergeordnete äh Organisation, also nicht die des CSD, aber das ist eigentlich so unsere, die die Standesorganisation der LGB IQ Community, wenn man das so sagen will und äh die äh geben äh vor jeder Wahl äh entsprechende Prüfsteine heraus
was ist schon erreicht worden? Wo müssen wir noch hin? Äh und mit äh welchen Parteien kann man das eigentlich am besten erreichen? Da gibt's ja auch noch so einen Punkt, äh da tut sich ja auch gerade was äh Blutspende
Äh da haben wir, ich sag's mal, in Anführungszeichen Glück, dass wir äh im Moment wieder äh ähm Mangel an Blutkonserven haben. Und da wird äh ja gerade der schwer diskutiert.
Ob Homosexuelle jetzt doch einfacher Blut spenden können, ja?
Genau, das ist verboten, beziehungsweise äh wird gelockert, äh man muss ach ich glaube, ein halbes Jahr lang.

[25:16] Äh muss man entweder ähm.
Verheiratet gewesen sein oder in der Lebenspartnerschaft, also ähm.

[25:27] Äh äh so also sechs nur mit einer weiteren Person gehabt haben oder also es ist irgendwie ganz absurd, was
äh was man da als äh Homosexueller Blutspender da unterschreiben muss. Ähm das prüft kein Mensch bei heterosexuellem Blutspender nach, ja.
Ja. Am Ende sind die Untersuchungsmöglichkeiten ähm.

[25:47] Heute so verfeinert, dass äh eigentlich jeder Blut spenden könnte und mit Sicherheit würde man da äh Sachen finden, die da nicht reingehören in so eine Blutspende.

[25:56] Es geht ja auch zurück aufs Thema aufgrund der Krankheit er jetzt, ähm wo man halt dann quasi so Schutz muss äh aufgebaut hat äh aus aus äh einfach.

[26:07] Sehr ähm äh der Warte äh wer wer Aids bekommt, das sind halt meistens äh eine gewisse Gruppe und dann nimmt man die von der Blutspende aus, aber das hat sich jetzt äh eigentlich erledigt. Also ich an meiner Corona
sieht man ja, stigmatisieren äh ähm oder stigmatisierendes Verhalten bei Krankheiten ist absolut kontraproduktiv.

[26:29] Na gut, es kommt natürlich auch aus einer Zeit, als man noch nicht wusste, was das für eine Krankheit ist. Ja, da hat man das gestoppt
man hat gesagt, das ist äh äh das ist eine Schwulen äh eine Schwulenseuche, hieß es ja damals, da gab's ja auch die schönen Forderungen aus
CSU äh in Sanierungslager zu bilden, ja. Ähm also da das waren ja äh das hat ja Blüten getrieben, äh aber man wusste halt einfach auch nicht damals, ja. Ähm und aus
dieser Zeit äh stammt eben auch durch Blutspendeverbot. Erstens Mal sind die äh Behandlungsmethoden äh bei HIV, es kommt ja also es kommt ja gar nicht mehr so weit äh in den meisten Fällen, dass äh jemand äh eine Aids-Erkrankung
entwickelt, sondern es ist 'ne es gibt 'ne HIV-Infektion und die wird erkannt und die kann man heute
so gut behandeln, dass äh man praktisch keine Erreger mehr im Blut nachweisen kann. Also diese, ja, dieses Problem besteht in der Form so akut gar nicht mehr, ja.
Und es gibt ja auch Heterosexuelle HIV-Infizierte, da muss man sich ja nichts vormachen, also das kann ja jeder bekommen am Ende.
Einmal das, man muss sowieso die Blütenblutproben testen, ob sie gesund sind eben nicht, ja. Äh die Methoden sind da ja immer besser geworden, also man kann ja heut schon äh äh also man kann's viel besser erkennen als früher und ähm.

[27:48] Ja und die Behandlung dafür. Genau und ja. Genau. Ja, das wollte ich damit auch sagen, ja.
Ja, nee, das ist ein Thema, gerade jetzt äh merkt man das auch, dass man durch Solidarität eigentlich mehr ähm erreichen kann, ja, gerade in Bezug auf.

[28:06] Ähm ja so versagt, dass die Krankheiten ähm als wenn man da äh ausgrenzt und das haben wir auch beim Fußball gemerkt, dass auch Grenzen
offensichtlich keine Strategie, um um weiterzukommen
Fehlt nur noch der erste, das erste Coming-out. Äh eines eines äh schwulen Fußballers oder äh bei den Frauen scheint das nicht so ein Problem zu sein in der in der Frauenfu.
Nationalmannschaft überhaupt Frauenfußball da wird locker mit dem Thema umgegangen, ich verstehe nicht warum das beim Männerfußball so ein großes Problem ist
Ja, es gibt ja ähm es also in den höherpreisigen, hätte ich fast gesagt, in den, in den höheren Ligen ist das Problem wohl größer als in den unteren Ligen. Wir haben ja den äh Mister.
Zweitausendzwanzig äh der äh ist ja Fußballspieler, ja ähm hier im Main-Taunus-Kreis und äh da
da hat überhaupt niemand ein Problem damit, äh dass der schwul ist. Ähm und der Spielfußball fertig Punkt, ja, also man sollte den Menschen.

[29:15] Wie alleine auf so eine sexuelle Orientierung da reduzieren
es macht einen weder noch schlechter ob man schwul, lesbisch oder bi oder sonst irgendwas ist ja. Nicht dass er in allen Sportarten eigentlich so verbreitet oder ist das jetzt eher so ein Fußball,
Problem. Männer. Kein Problem ist es. Ein Problem ist eigentlich überhaupt.

[29:36] Nein, nein, oder meinst du das mit dem? Der Umgang damit, sorry, natürlich. Naja gut, äh ja, äh wir hatten die Diskussion hatten wir neulich schon mal, es ist halt eine Männersportart, ja.
Das äh das hast du äh im äh in der NHL hast du das hast du das Problem auch, ja? Äh man kann sich da outen, aber es ist halt die Frage, ob das so akzeptiert wird. Da ist halt noch viel zu tun
Ähm also gut, ich rede jetzt natürlich, ich habe die Binnensicht ähm ich habe damit kein Problem
äh aber in einer Sportart, wo halt einfach irgendwie die Fetzen, die irgendwie im Fußball oder im Fußball oder so.
Ja, da sind die Berührungsängste vielleicht doch noch ein bisschen größer.

[30:20] Ja gut, ich meine, die Sponsoren haben's ja offensichtlich ähm gescheitert, also da ist äh doch keine größere Firma
sich dem Thema positiv entgegenstellt, beziehungsweise. Ja gut, aber das ist natürlich auch wirtschaftliche Interessen dahinter, das dürfen wir ja nicht
dürfen wir ja nicht vergessen, also es äh ist unterschreiben zwar auch immer mehr zum äh äh die äh diversity äh Geschichten ja und sagen wir sind divers und wir.
Auch. Du hast halt auch die Fans, ja? Äh es gibt zwar auch Schwule Fanclubs.
Oder am Ende hast du halt doch immer Leute, die das nicht akzeptieren, ja.

[31:06] Und da ist die Frage, kannst du sie überzeugen, ja oder äh oder stellst du klar, dass es eine ganz kleine Gruppe ist und die
hat es zu akzeptieren, dass es auch äh schwule Fußballer gibt, auch Schwule Bundesligaspieler oder sie sollen sich eine andere Sportart suchen.
Das kann man natürlich auch sagen.

[31:27] Wo waren wir denn stehen geblieben? Wir waren stehengeblieben. Ähm genau, äh ja beim beim Fußball und bei den Sportarten im Allgemeinen. Äh genau, da gibt's noch einiges zu tun. Äh der Campus da sicherlich nicht zu Ende für.
Berechtigung und für ja aber das betrifft ja nicht nur nicht nur die sexuelle Orientierung, auch andere.
Ähm Merkmale sind da ja, die werden gerne zu Stigmatisierung genommen, gehören nicht mehr in die eigentlich, es ist nicht mehr zeitgemäß, ja, für das stimmt. Genau,
So. Ja. Vielleicht
können wir zum Schluss noch eine kleine Werbung machen für den CSD in diesem Jahr. Äh wir hatten ja am Anfang drüber gesprochen, ähm dass wir ähm nur noch so eine kleine äh Tagesveranstaltung machen äh am
Juli, aber für dieses Jahr versuchen wir tatsächlich ähm im äh September ähm ja ein bisschen was größeres zu organisieren.

[32:26] Ähm also ein CSD Light, wenn es geht, wenn's die äh Coronazahlen zulassen
Mhm. Ähm im äh am zwölften September wird ja der Lauf für mehr Zeit sein. Ich weiß nicht, ob die das was sagt. Das ist äh der Benefizlauf der AIDS-Hilfe Frankfurt.
Ja. Da kam äh und äh vielleicht für die Zuhörerinnen und Zuhörer kurz erklärt, äh man kann äh sich anmelden für verschiedene äh Läufe, verschiedener Länge
und ähm du für dich kann gespendet werden und äh derjenige, der am meisten gespendet äh hat, der der gewinnt dann einen Preis und natürlich auch der, der am schnellsten gelaufen ist
und äh das Geld geht äh an die Aidshilfe Frankfurt, die ähm als sich unter anderem auch durch diese Spenden äh finanziert.
Und äh der Lauf soll stattfinden äh stand äh heute.

[33:20] Am zwölften September und wir hatten's eigentlich auf dem Opernplatz und wir vom CSD Frankfurt hatten's eigentlich alles eine gute Idee empfunden. Ähm da äh solidarisch äh mitzumachen und einfach die äh drei Tage vorher
und sie ist die Mini-CSD zu veranstalten.
Einem äh kleinen ähm Filmabend am Donnerstag. Mhm. Das müsste der neunte sein, wenn nicht äh wenn ich richtig zurückrechnen kann, bin ein bisschen blond. Ähm und Freitag, Samstag, ja, so ein äh ja, kleines Künstlerprogramm
Wobei wir dadurch nicht wissen, wie die aufladen äh sind, also dürfen, dürfen wir es, aber es kann sein, dass wir
gesagt bekommen, wir müssen äh einen Zaun drumrum ziehen und dürfen nur tausend Leute reinlassen oder fünfhundert Leute, das wissen wir alles noch nicht. Aber in Planung ist es.

[34:09] Ähm also dass wir da wieder so in Richtung Normalität gehen.

[34:13] Sehr gut. Prima. Hoffen wir das Beste, dass das mit dem Situation dann auch äh äh sich dann verbessert und äh dann keine größeren Ausbrüche.
Mehr zu befürchten sind keine vierte Welle.
Ja, das hoffen wir alle, ja. Aber wir wir werden auf jeden Fall eine Radio X äh verfolgen und äh begleiten und dann hoffentlich auch übertragen.
Wunderbar. Andreas, ich danke dir. Ich wünsche viel ähm viel Spaß und viel Erfolg noch bei den und äh mit dem äh mit der äh CSD Demo und äh ja, alles Gute und wir hören voneinander.
Ja, vielen Dank an dich. Bis dann, tschüss. Bis dann.

[34:49] Das war das Politopia-Magazin von heute Mittwoch, den siebten Juli zweitausendeinundzwanzig im Studio war Thorsten Sinning zu Gast war Andreas Gerlach, Pressesprecher des.
D Frankfurt. Ich danke ganz herzlich für euer Interesse und wenn ihr Fragen und Informationen.
Rund um das Magazin habt, dann bitte eine E-Mail an Redaktion at Politopia Magazin Punkt DE. Politopia-Magazin Punkt.
DE. Ganz herzlichen Dank und bis nächste Woche.