Gegenprotest zur IAA in München September 2021

Wir unterhalten uns nicht direkt mit Leuten. Wir durften aber das Feature von den beiden Umwelt-Aktivist:innen Sarah und Timo aus Frankfurt übernehmen.
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Seit 1951 findet die IAA - Internationale Automobil-Ausstellung - alle zwei Jahre statt. Bis 2019 war sie sogar auch vor Ort in Frankfurt im Messegelände. 2021 fand sie erstmalig in München statt, was unsere zwei Aktivist:innen und viele andere nicht davon abgehalten hat, auch hier ihren Gegenprotest fortzuführen. Beide haben sich mit unterschiedlichsten Menschen vor Ort unterhalten. Die Beiträge wurden in den Studios Radio Lore München aufgenommen.

Transkription

[0:00] Und da sind wir wieder beim Politopia-Magazin bei Radio X um 16 Uhr, jeden Mittwoch wieder pünktlich sind wir für euch da
Am Mikro Sophie für euch
und so steigen wir doch direkt mal ein. Worum wird's denn heute eigentlich überhaupt gehen? Es geht heute um die IAA.
Aber nicht im Sinne von Werbung für die IAA,
einer der größten internationalen Automobilfachmessen ist, sondern um den Protest dagegen. Bis 2019 fand die IAA in Frankfurt am Main statt. Dieses Jahr zum ersten Mal in München stattgefunden.
Aber auch dort blieb die IAA nicht unwidersprochen. Ganz im Gegenteil.
Timo und Sarah aus Frankfurt. Zwei freie Redakteurinnen haben sich auf den Weg dahin gemacht.
Um euch teilhaben zu lassen an diesem Protest. Die Messe von Start Anfang September.

[0:58] Aber die Argumente gegen die IAA sind keine Argumente gegen die IAA an sich, sondern Argumente gegen die Automobilindustrie generell.
Und das geht uns alle an, denn es geht um Klimagerechtigkeit. Und es geht um noch viel mehr. Was, was, was, hä, was ist da? Was ist da los? Was sind das denn für hartnervige Geräusche?
Ah endlich, endlich ist es vorbei und die hartnervigen Geräusche kamen natürlich von Kraftwerk.
Aber ursprünglich stammen sie natürlich von nervigen Autolärm, wo wir auch schon bei einem Punkt wären der Lärmbelästigung durch Autos.
Das ist aber nur ein Punkt von vielen, einfach um einen kleinen Einstieg zu finden. Und äh ich gebe ab an Timo und Sarah, die viel mehr und bessere Argumente haben gegen die Automobilindustrie,
und äh ich beziehe mich auf einen Punkt später, den Timo relativ zu Beginn der Sendung erwähnt.

[2:03] Nicht nur für leicht, sondern natürlich läuft diese Sendung in Frankfurt am Main. Frankfurt am Main als ehemalige Gastgeberin.
Der IAA und das auch für einen sehr langen Zeitraum. Alle zwei Jahre fand von 19 51.
Bis bis 2019. Die IAA in Frankfurt statt. Natürlich gab's die auch schon früher vor dem Krieg, während dem Krieg, haben sie kurz Pause gemacht.
Aber einundfünfzig ging es weiter und Frankfurt war die Stadt der IAA.
Und jetzt kommen wir zu dem Gegenprotest in München.

[2:43] Sound im Hintergrund ist die Mobilitätswende jetzt Demo, die am heutigen Freitag durch München gezogen ist.
Anlass für Schauts wie Brecht die Macht der Autokonzerne, ist die internationale Automobilausstellung, kurz IAA, die seit dem 7. September in München residiert und sich hier auf den öffentlichen Plätzen mit ihren Ausstellungsflächen ordentlich breit gemacht hat.
Die IAA ist auch der Grund, warum wir nach München gefahren sind. Ich bin Timo, ich studiere in Frankfurt und ich habe in den letzten Tagen gemeinsam mit Sarah die Protest begleitet.
Und ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass ich und auch das Zusager äh kein großer Fan von den Automessen bin. Ja, das kann man auf jeden Fall so sagen. Also,
Timo schon gesagt hat, ich bin Sarah, ich studiere ebenfalls in Frankfurt und ich fand's ziemlich spannend, bei der ihr als Presse unterwegs zu sein, auch weil ich mich sonst eher auf der Seite der Demonstrierenden befinde, wo auch alle meine Sympathien liegen.

[3:38] Ja, wir senden hier für Radio Dreigland aus Freiburg. Ihr hört uns vielleicht auch in Frankfurt Oder, Frankfurt Main oder in Hamburg.
Und im Moment sind wir in den Studios von Radio Lore in München. Herzlichen Dank erstmal dafür an Radio Lohrer und wir haben eine Stunde buntes,
Protestpanorama für euch vorbereitet. In München war nämlich einiges los. Es gab einen Kongress, es gab Aktionen zivilen Ungehorsams, ein Protest-Camp, eine Großdemo und vor allem 4500 Polizistinnen,
die Automesse sichern sollten? Das ist einiges an Aufmerksamkeit für ein paar Tonnen Blech könnte man meinen,
Aber das kommt nicht von ungefähr. Am Auto lassen sich schließlich jede Menge Probleme unserer kapitalistischen Wirtschaftsweise und auch unserer Art, zu Leben festmachen
ich werfe für ein kurzes Brainstorming-Timo. Also was fällt dir denn so zu Automobilindustrie ein? Ja, Autoindustrie.

[4:32] Würde sagen, nicht gut fürs Klima. Ja, ja, das fällt mir auch ein, bei mir poppt da auch sofort so Neokollonialismus im Kopf auf,
Ausbeutung, Mienen und sowas, ne? Ja, genau. Ja, außerdem ganz schöne ähm keine Ahnung,
Luftverschmutzung in den Städten, kein Platz, Angst beim Straße überqueren vielleicht noch? Ja, auf jeden Fall und ich würde auch sagen,
Teil des Patriarchats, also Autos, sowas von toxische Männlichkeit, ja, auf jeden Fall so dicke Suffs, geht gar nicht. Supps.

[5:07] Ja, so.
Dabei ist jetzt schon einiges rumgekommen und ich würde sagen, ist alles ein bisschen viel, um über alles in einer Stunde zu sprechen und gleichzeitig auch die Proteste zu beleuchten, die hier in München so am Start waren. Deshalb
wir erstmal ein paar Aspekte rausgegriffen und unter anderem über die Klimaschädliche neokoloniale Struktur der internationalen Autoindustrie gesprochen.
Ja genau. Fangen wir mal ganz von vorne an.
Also, wo kommt so ein Auto eigentlich her? Darüber haben wir ähm mit Daniel Papier Montecho gesprochen. Er ist vom ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit.
Wenn so ein Auto kommt aus der ganzen Welt, vor allem aus den armen Ländern, der durch ähm,
diesen extra extraktivistischen Modell äh.
Die Rohstoffe für die Autos äh preisgeben müssen und vor allem, das Krasse ist, dass,
werden die Ressourcen abgebaut, aber das ganze Mehrwert von dieser Kette äh selt von dem Bearbeitung, Verarbeitung von diesen Materialien bleibt, wie man in den reichen Ländern.
Wenn wir bei den kleinsten Bestandteilen eines Autos anfangen, haben wir also schon die größten Probleme,
zum Beispiel bei den als grün verkauften Elektroautos. Da ist es der Abbau von Kobalt, das für die Batterien benötigt wird,
und das ist mit krasser Ausbeutung verbunden. In den Koboldminen im Kongo gibt es Kinderarbeit, die Arbeit ist extrem gesundheitsschädlich und letztlich können wir hier auch von moderner Sklaverei sprechen. In der Hochglanzwerbung der Autohersteller ist davon natürlich nichts zu sehen.

[6:36] Ja, die größten Automobilkonzerne, die kommen aus wenigen Ländern, vor allem aus Deutschland, aus Japan, den USA, Frankreich oder Südkorea,
Die Produktionsstandorte der jeweiligen Betriebe, die liegen aber oft ganz anderswo, zum Beispiel in Mexiko oder zum Beispiel auch in China,
dort sitzen die Zulieferunternehmen, die auf Kosten von Mensch und Umwelt den Preis der Produktionsprozesses drücken,
Daniel Papier Montechro, der kennt die Bedingungen, zu denen in Mexiko produziert wird. Mexiko ist eine die größten Autohersteller der Welt.
Weil große Firmen sich in Mexiko niederlassen haben um einfacher in den USA exportieren zu kommen wegen den zu können wegen den NAFTA,
diese diese Freihandelsabkommen von Nordamerika und,
da hat sich zum Beispiel VW hat seit ewig schon ganz lange so ein Berg in in alle Autokonzerne als Deutsche haben einen Berg in Mexiko äh Audi hat vor kurzem einen neuen Werk gebaut. BMW hat auch was gebaut oder baut gerade ein,
und ähm das Problem ist, erstmal den Wasserverbrauch, was diese was die Autoindustrie ähm.

[7:45] Ähm verursacht äh das ist Wasser, was den Menschen weggenommen wird.
VW hat zum Beispiel Lizenz für Wasser, Forderung.
Die, wenn man's schaut, wie viel Wasserverbrauch in eine Provision von einem Auto ist, konnten hätten die nur 5000 Autos pro Jahr produzieren können mit dieser Lizenz, was die für Wasser haben,
produzieren aber 47.000 Autos pro Jahr. Also das heißt, die klauen Wasser für 75.45.000 Autos.
Ähm das ist schon so eine große eine große Zahl, ne? Und äh,
auch die die nicht nur die Auto, die Werke selber, sondern die ganzen Zulieferbetriebe war da, wie Bosch oder anderen deutschen Hammer, also anderen deutsche.

[8:32] Unternehmen und auch internationale Konzerne, die dort äh angesiedelt sind, die die die nehmen nicht so ernst mit den ähm Verarbeitung vom Wasser und.
Nach Bereitung vom Wasser, von den Werken und dann hast du das Problem, dass äh verschiedene Flüsse da sehr, sehr kontaminiert sind. Die sind tot,
und äh wenn jemand da rein die Leute in dieser Region gibt, unglaublich Höhen, Index von Leukämie, was auf diese Verpestung von den Flüssen zurückzufolgen ist. Das Problem ist, dass bei so viele,
reinschmeißen, dann kann man niemanden äh ähm dafür äh strafbar machen.
Ja, dass niemand verantwortlich ist, weil die großen Autohersteller die schmutzigen Jobs an die Zuliefererindustrie auslagern, problematisiert auch Benjamin kochtes Peralta, Geograph an der Universität Frankfurt.
Ja, ich glaube, es ist sehr wichtig, über die Zulieferer in der Automobilindustrie zu sprechen
die bleiben ähm weitgehend und sich, was soll's, wenn die eine immer größere Rolle in der Produktion spielen, nicht nur bei Audi oder VW, sondern der gesamten Automobilindustrie.

[9:40] In der Poplerregion sitzen über 130 Zulieferunternehmen, die jeden Tag ähm VW und Audi beliefern. Und bei denen sieht man eine ganz andere Welt, was Arbeitsbedingungen angeht.
Also Audi und VW könnten angeben, dass die einen der höchsten äh Löhne in der Automobilindustrie Mexikos zahlen. Das stimmt, also durchschnittlicher Lohn in in der Automobilindustrie in Mexiko ist zwei Komma
60 Dollar die Donde und VW und Audi Zant zwischen 3 und 3,30 Dollar die Stunde, was auch in der in einem größeren Kontext sehr niedrig ist, aber die könnten es trotzdem angehen.
Ne. Mit der Verlagerung um Flexibilisierung der Produktion arbeiten aber die meisten Menschen, die jetzt bei den sogenannten Zulieferern, wo,
die Leute ähm die Hälfte davon kriegen, also durchschnittlicher Lohn dort ist, ein Dollar zwanzig die Stunde.

[10:35] Da es jemand auch eine sehr schwache äh gewerkschaftliche Vertretung oder gar keine. Viele Menschen arbeiten wir outsourcing dort,
und so andererseits ähm behaupten die Umweltaktivistinnen in Mexiko, wenn man die äh Praktiken von der Automobilindustrie und Zielen.
Möchte, muss man über diese Firmen hinaus äh gucken und ähm sich mit einem Praktiken von zu liefern auch beschäftigen.
Weil die ähm jetzt ähm die schmutzigen Produktionsprozesse ähm machen oder durchführen,
Ja, die Löhne, die werden nicht nur in Mexiko gedrückt. Bei VW in China, da haben die Arbeiter in fast gar keine Rechte. Erzählt uns Miau, Jan, von der Universität Frankfurt.
Date. Äh.

[11:37] Ja, Produktion in China auf jeden Fall, Gewerkschaften? Nein, danke.
Autohersteller machen ihre Profite also zulasten von Mensch und Umwelt. Davon merkt man hier in München aber nichts. Hier werden Fahrräder ausgestellt, E-Mobilität ist im Fokus. Es wird von einer Mobilitätsmesse gesprochen, nicht von einer Automesse.
Die Autoindustrie präsentiert sich also grün und fortschrittlich,
Die Autoindustrie ist nicht Teil der Lösung der Klimakrise, sondern sie ist das Problem, sie heizt unser Klima immer weiter an, sie macht das vorsätzlich seit 30 Jahren verändert sich einfach nichts im Verkehrssekt.
Was wir hier jetzt sehen ist, dass hier eine Klimakillerindustrie einfach nur versucht sich grün äh anstreichen zu lassen. Und deswegen sagen wir, es kann nicht sein, dass mitten in der Klimakrise diese Automesse,
in der ganzen Stadt ausstellen darf, überall ihre dreckigen Lügen verkaufen darf und auf der ganzen Welt schon Menschen an der Klimakrise leiden, wir die Klimakrise hier dieses Jahr in Deutschland schon erlebt haben,
und immer noch weiter so getan wird, als könnte das Auto eine Lösung sein. Deswegen sagen wir eine klimagerechte Zukunft geht nur ohne die Autoindustrie, sie geht nur ohne Autos und sie geht nur mit einer radikalen und umfassenden Verkehrswende,
die alle Menschen mobil macht.

[12:53] E-Mobilität beziehungsweise vor allem E-Autos sind tatsächlich Teil des Problems, weil geglaubt wird, wenn wir einfach alle Autos durch E-Autos ersetzen würden, könnten wir die Klimakrise lösen und das stimmt einfach.

[13:04] Die Herstellung und der die Benutzung von E-Autos ist wahnsinnig energieintensiv, braucht wahnsinnig viele Ressourcen und löst auch unser Platzproblem in der Stadt nicht. Wir werden dann in der Stadt trotzdem noch massive Parkplätze haben. Wir werden überall parkende Autos haben,
Deswegen sagen wir äh E-Autos können nicht die Lösung sein. Wir können der Klimakrise einfach nicht in einem E-Auto davon fahren, sondern wir brauchen kollektive Formen der Mobilität. Und müssen endlich weg von diesem Gedanken ans Auto.

[13:32] Das war Lola Löwenzahn von Sand im Getriebe, einem Bündnis, das sich zum Ziel gesetzt hat, die IAA erneut zu blockieren, wie schon 2019 in Frankfurt.
Denn die Automobilindustrie ist vor allem ein Emissionsschwergewicht. Und damit Teil der Klimakrise. Der Verkehrssektor ist der drittgrößte Emissionsbereich in Deutschland und der einzige Emissionsbereich, der in den letzten 20 Jahren gewachsen ist,
80 Prozent der äh der Emissionen im Verkehrssektor werden durch PKWs, LKWs und Motorräder verursacht und daran können auch E-Autos nichts grundsätzlich ändern.
Ich meine, so ein E-Auto fährt dir nicht CO2 neutral, sondern das muss erst hergestellt werden. Und das verursacht jede Menge CO2.
Aktuell reduzieren E-Autos die CO2-Emission nur um 30 Prozent zu verbrennen.
Werden aber meist als Zweitfern genutzt und führen damit letztlich vor allem zu mehr Blech auf den Straßen.

[14:22] Wenn alles zugeparkt ist, man überall im Stau steht oder aufpassen muss, dass man beim über die Straße gehen nicht überfahren wird, dann macht das natürlich auch was mit dem Leben in der Stadt.
Menschen, die sich ein anderes Zusammenleben wünschen, mehr Raum für gemeinschaftliche Gestaltung, anderer Arten unterwegs zu sein,
wünschen, die treffen wir auf dem Klimacamp, auf der Münchner Therese, Theresienwiese,
Die Aktivistinnen, die schlafen dort in einem Camp mitten in der Innenstadt, also in Zelten. Fast wären sie aber nicht da gewesen, weil Verwaltung, Polizei und Gerichte ihnen es im Vorfeld richtig schwer gemacht haben.
Genau, also uns wurden ganz viele Steine in den Weg gestellt ähm zuerst äh wurde uns quasi nicht genehmigt auf die Theresienwiese zu kommen. Das haben wir dann durch Diskussionen noch hinbekommen.
Dann war der nächste Akt, dass wir die Küche nicht aufstellen durften für die 1500 Teilnehmenden, die wir angemeldet haben, sondern nur für ein Zehntel davon, für hundertfünfzig.

[15:17] Da haben wir dann quasi durch ein Eilverfahren nochmal beim Verwaltungsgericht,
klar gemacht, das geht nicht. Es gehört zu unserem Konzept, dass wir vegane Verpflegung auf Spendenbasis haben,
Wir möchten nämlich auch in der Art, wie wir hier leben und uns ernähren. Ähm nicht ähm Mensch und Natur ausbeuten. Ähm tatsächlich hat uns das Gericht dann auch Recht gegeben. Sie meinten, es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der veganen Ernährung und dem Klimaschutz.
Das nächste Problem bei uns waren die Zelte, die Polizei hat uns gesagt, all die Zelte müssten einsichtbar sein,
dementsprechend müssten wir viele von den Zelten, die wir leicht quer gestellt hatten, so aufstellen, dass man überall von den Zaun reinstehen kann, ähm da die Polizei quasi Angst hat, dass hier irgendwas passieren könnte, ähm irgendwie im Dunklen,
was natürlich für uns auch.

[16:08] Sehr schwierig ist die ganze Zeit mit diesen Verdachtsfällen konfrontiert zu sein, die Polizei fährt auch hier Tag und Nacht im Raum des Camp herum. Wir haben Boyzahne,
wir versuchen ja durchaus schon sehr transparent zu sein. Wir haben hier grade die Presse vor Ort eingeladen.
Wir sind auch immer für offen, für irgendwie Gespräche, unsere Versammlungsleitung, spricht auch oft mit der Polizei. Genau.
Äh und also ich habe auch so ein bisschen mitbekommen, dass es halt auch schon so um das Camp rum ähm so Personalienkontrollen gab und das auch irgendwie bei manchen Leuten klingt's ein bisschen so wie,
Eigentlich will man gar nicht das Camp verlassen oder hat irgendwie vielleicht Angst auf dem Weg dahin, würdest du sagen, das ist ein Thema oder also auch Repressionen rund um das.

[16:51] Wir finden es sehr schwierig ähm wie Personen prinzipiell einfach sofort.
Sofort, aber willkürlich kriminalisiert werden von der Polizei, ähm Personen, die tatsächlich einfach nur im Hauptbahnhof auch angekommen sind, wurden von der Polizei unseres Wissens nach eingekesselt,
es gibt Personalien, Kontrollen rund um das Kamm,
wenn wir tatsächlich einfach ein Ort sind, der sich auch offenkündigt ähm dazu gegeben hat, dass wir gegen die IAA sind, aber haben ja sonst keine,
nicht legalen Sachen, die das Camp plant. Also wir sind eine legal angemeldete, politische Versammlung und wir werden unter einem allgemeinen Verdacht gestellt.
Das Camp hat die Repression auch erfahren, weil von hier aus Aktion gegen die IAA-Staaten. Dafür bereiten sich die Aktivistinnen am Donnerstag vor.
Müller ist schon lange in der Klimagerechtigkeitsbewegung aktiv und begleitet die Aktivistin durch das Aktionstraining.
Dafür gibt er erstmal einen Input, was eigentlich trainiert wird und warum das wichtig ist. Die sogenannte Fünf-Finger-Taktik hat der Klimagerechtigkeitsbewegung schon einige Erfolge beschert.
Hat sich halt eben seit 25 Jahren irgendwas höchst effektive Form des zivilen Ungehorsams herausgestellt. Ist auch schon in vielen Ländern.
Grunde. Und ähm ist so ein bisschen einer der Gründe, warum wir als Klimagerechtigkeitsbewegung immer wieder mit unserem Ungehorsam Aktion erfolgreich sind. Unten ist es letztendlich, dass sagen würde.

[18:17] Der Erfolg ist wichtig, weil er ermächtigt. Ich bin schon bei so vielen dabei gewesen, es kann sicherlich auch ja sagen,
wenn irgendwo hingeht, man protestiert für irgendwas oder gegen irgendwas. Und ja, dann gehen wir nach Hause und ist nicht mehr in der Presse gewesen. Hier können wir halt sagen, mit unserem Körper tun wir etwas, um diese Scheiße aufzuhalten. Und wir kriegen.
So langsam, um den Klima-Killer Autoindustrie so scheiße aussehen zu lassen, wie er tatsächlich ist. Das ist unsere Taktik und die zeigen wir euch jetzt. Bereit?

[18:55] Music.

[19:09] Aktivistinnen haben sich für das Training in Polizistinnen und Aktivistinnen aufgeteilt, also in zwei Gruppen. Und ähm dann sind sie einfach aufeinander zugelaufen.
So richtig authentisch äh können Linke dann aber doch nicht die Polizistinnen oder den Polizist geben und ähm.
Bei diesem Training war auch eine Aktivistin dabei, die ähm nennt sich Biene und mit der haben wir geredet.
Ist mein erstes Mal, dass ich bei einer Aktion mit zivilen Ungehorsam, die so größer koordiniert ist, dabei bin.
Genau und aber das Training hat das Ganze, die haben es sehr schön erklärt und jetzt fühle ich mich auch sicherer.

[19:50] Weiß besser, was ich machen muss und wie es gemacht wird und auch die Strategie. Und ähm genau, wegen morgen.

[19:59] Hast du äh gibt's irgendwas, was du vor dem du Sorge hast oder ähm auf das du dich freust morgen? Ich freue mich auf das, also ich komme aus einer sehr kleinen Stadt.
Wo Aktivismus nur sehr schwer möglich ist und ich freue mich einfach darauf, es sind so unglaublich viele Menschen hier, dass wir zusammen als große Bewegung.
Was verändern und ich habe aber ein bisschen Angst vor den Reaktionen von der Polizei, dass die Gewalt anwenden.

[20:26] Am Tag nach dem Aktionstraining haben wir uns in Aktion angeschlossen und spoiler ganz so ideal wie am Tag vorher angepriesen, ist es dann doch nicht gelaufen mit der Taktik.
Es ist Freitagfrüh, gar nicht mehr so früh, wahrscheinlich jetzt so um zehn Uhr. Wir laufen gerade mit dem Lila Finger los.
Schon mal voll das gute Gefühl, so es sieht sehr plötzlich losgegangen, sind richtig viele Leute. Es wirkt auf mich noch ein bisschen unorganisiert.
Aber die Stimmung ist sehr gut. Wir sind flott unterwegs und ich bin gespannt, wo es jetzt hingeht. Äh der Finger ist gerade einfach losgerannt, wir rennen quer über die Straße.
Und bisher funktioniert's ganz gut, aber ist auch ein bisschen chaotisch. Und direkt die ersten Autofahrer eben angepitzt.

[21:17] So, dann sind wir einfach stehen geblieben mitten auf der Straße, weil wir von der Polizei aufgehalten wurden und währenddessen haben wir mit dem Aktivisten geredet, warum er sich für ID Verweigerung entschieden hat.
Ja, ich war mir noch ein bisschen unschlüssig, aber als ich dann zum äh Mobilitätscamp zurückkam und die ganze Gruppendynamik und die Stimmung dort äh aufgesogen habe, habe ich mich äh dann auch dazu entschieden, auf jeden Fall mitzugehen. Und ähm,
Ja, so wie die Repressalien der Münchner Polizei sind, ist es im Prinzip, glaube ich, ähm irrelevant, ob man die ID mit hat oder nicht, weil ich glaube, die gleichen einen äh treffen werden,
und deswegen habe ich mich dann auch dazu entschlossen, die äh nicht mitzutragen. Moment mal, ID-Verweigerung.
Ist das? Ach so, was das eigentlich bedeutet? Ja, ID verweigern ist einer von den aktivistischen Fachbegriffen, das bedeutet, dass Aktivistinnen ihre
ihre Identität, also ihre Personalien vor der Polizei nicht angeben. Das schützt vor Repressionen, also von Bußgeldern bis hin zu Strafverfahren,
einfach ein riesen Aufwand ist, bei Massenaktionen, bei mehreren tausend Menschen, die Identität festzustellen, ähm wenn die sie eben nicht einfach so rausgeben. ID Verweigerung ist also kollektiv durchgeführt, ein Weg sich Polizei und Strafmaßnahmen zu entziehen.
Na gut, äh Linke immer mit ihren Fachbegriffen. Wie auch immer. Äh nachdem wir mit geredet haben, ähm sind wir einfach wieder weiter gelaufen.

[22:43] Ja, es geht jetzt wieder los. Wir äh stehen nicht mehr auf der Straße und ähm Fahne. Riesling ist der beste Bezugsgruppenname bisher.

[22:57] Kannst du mir nochmal erklären, warum jetzt zur Hölle Leute Riesling schreiben bei so einer Aktion?
Ist ihr Bezugsgruppenname und eine Bezugsgruppe ist die Kleinste Einheit, in der sich Aktivistinnen zusammentun.
In der Bezugsgruppe auch liebevoll Bezugige genannt, sind die Aktivistinnen gemeinsam unterwegs, achten aufeinander und unterstützen sich gegenseitig. Sehr oft gibt es auch sehr lustige Namen, die wir durch die Gegend gerufen werden
wie zum Beispiel Riesling. Tofu habe ich, glaube ich, auch schon mal gehört. Ja, Tofu, okay. Klingt nett. Räuchertofu.
Wir sind immer noch in der Nähe von der Theresienwiese und äh die Geschwindigkeit erhöht sich auf jeden Fall wieder, oder Sarah? Ja, voll, wir sind jetzt gerade wieder mehrfach abgebogen bis hin im Kreis gelaufen, bisschen durchs Unterholz,
Und jetzt geht's im Laufschritt mitten auf die Straße. Ich wusste gar nicht, dass das äh mitten in der Innenstadt,
München ähm so viel Unterholz gibt. Was stimmt allerdings? Ja ähm.
Wir laufen gerade wieder aufs Camp. Ah, mein kurzer Ausflug, würde ich sagen. Ich habe auch noch nicht so ganz verstanden, warum. Ich hoffe, es geht gleich nochmal los.
Ähm ja, wahrscheinlich gibt's gleich Plenum.
Schön, dass wir alle wieder hier sind. Ähm wir gehen jetzt zurück ins Camp und treffen uns in zwanzig Minuten, nachdem wir uns alle ein bisschen gesammelt haben, wieder an der Bühne mit einem Baby-Plenum.

[24:20] Was bedeutet das? Wo müssen wir hin? Das ist der nächste. Äh das ist der nächste tolle Begriff,
Bezugsgruppen kennt ihr jetzt ja schon, entsenden Delegierte Delis wenn etwas im Finger entschieden werden soll. Die Dailys tragen dann die Meinungen ihrer Gruppe ins Plenum und stimmen für die Gruppe ab.
Zum Beispiel darüber, ob noch mal versucht werden soll, als Finger das Camp zu verlassen. Na gut. Also.

[24:47] Wir sind auf dem Camp gewesen. Es ist nichts passiert und haben sind da ähm Liff über den Weg gelaufen. Die ist die Pressesprecherin von ums Ganze und mit der haben wir geredet.
Ja, wir sind hier immer noch am Mobilitätswende Camp. Heut Morgen haben mehrere Finger zusammen, versucht das Camp zu verlassen,
sind nach wenigen Metern von der Polizei mit massiver Gewalt zurückgedrängt worden,
Das ist wirklich das gesamte äh Staatsgewaltaufgebot von dem Freistaat Bayern, was man hier gerade sieht, äh,
man kam quasi gar nicht dazu, sein Demonstrationsrecht überhaupt in Anspruch zu nehmen und ja, wir waren von der Presse total geschockt zu sehen, äh wie hier mit den Aktivistinnen umgegangen wird,
Genau, jetzt gibt es eine angemeldete Versammlung von No Future, die sich hier gerade aufstellt und die anderen Finger sind wieder im Camp und äh diskutieren das Weitere,
Verfahren. Ja, diese angemeldeten Demo ähm der haben wir uns dann auch angeschlag.

[25:53] Genau, wir sind jetzt schon eine Weile mit der Demo unterwegs. Es ist wahnsinnig heiß. Ich habe riesen Respekt für die ganzen Aktivistinnen, die ja auch teilweise schwer bepackt durch die pralle Sonne laufen.
Ist super anstrengend,
Ist auch immer noch unklar, wo es hingehen soll. Ich könnte mir vorstellen, dass wir vielleicht zum Königsplatz gehen, da hat's grade eine Blockadeaktion von einer anderen Gruppe gegeben, ähm parallel wurde auch gerade gesagt, das ist nochmal eine Abseilaktion an der Blue Lane gab, also wo die IAA,
angeblich grüne Mobilität ausstellen will. Ähm sei es, es passiert einiges.
Hier gerade ja noch nicht so viel, aber vielleicht bald mal schauen.

[26:34] Ja, es ist dann äh etwas später auch etwas passiert. Und das, was passiert ist, das war für uns beide, glaube ich, Sarah ähm ziemlich belastend und ich glaube, ihr hört das auch gleich.

[26:46] Music.

[26:55] Sind hier in der König in der Karlstraße mit in München stand hier jetzt gerade eine Hausbesetzung zu geben, Aktivistinnen klettern auf Gebräune und ähm.
Die Polizei versucht sie gerade mit massiver Gewalt von den Bäumen runter zu zerren.

[27:13] Ähm eingesetzt. Die Lage ist gerade ein bisschen chaotisch. Ähm hier wird auch keine Sanitäter innen gerufen. Ähm.

[27:23] Ähm.

[27:25] Music.

[27:47] Ja inzwischen äh mit ein bisschen Abstand zu gestern würde ich sagen, ich kann verstehen, warum. Aber ich kann auch verstehen, warum ich gestern so aufgewühlt war und dass in dem Moment so unverständlich fand, weil's einfach so eine krasse Gewaltausübung war,
aber rückblickend ist natürlich klar, warum so vorgegangen wird, weil es geht einfach darum, Aktivistinnen dann einzuschüchtern und den Protest auch im Keim zu ersticken, dafür zu sorgen, dass er keine Öffentlichkeit bekommt,
und ähm ja, für mich hat's sich da eindeutig um eine Taktik gehandelt. Es wurde gar nichts abgekündigt, angekündigt, es gab keine,
Ansprachen, kein, wenn ihr nicht das macht, passiert dies und das, sondern es würde sofort Pfefferspray eingesetzt, sofort stark Stöcke eingesetzt. Gut, ja. Für mich war das total unvermittelt,
ich hatte nicht das Gefühl, dass irgendwie um Kommunikation ging und ja auch wenn später vielleicht entschieden wird, dass das in der Form nicht angemessen war.

[28:38] Ähm dann ändert das ja nichts mehr daran, dass das einfach in dem Moment,
Realität war für Aktivistinnen und hält ihren Handlungsspielraum massiv eingeschränkt hat. Und ähm ja, ich also ich find's immer noch total krass, äh inzwischen nachvollziehbar, weil ja, der Moment vorbei ist, aber immer noch heftig so.
Ja, voll und es war ja selbst für uns heftig und wir waren ja am Rand von dem, wo die ganz schlimmen Sachen passiert sind. Und ich glaube, für Leute, die wirklich direkt betroffen sind, noch viel schlimmer,
und um ja auch um auch mit so belastenden Situationen klar zu kommen braucht es,
Das ist nochmal so ein linker Fachbegriff. Ähm und Awaness ist so ein Anlaufpunkt in einem Camp und da,
Menschen hinkommen, wenn es ihnen nicht gut geht, zum Beispiel über ihre Grenzen überschritten worden sind oder,
weil sie eben schlimme Sachen erlebt haben und ähm genau, da sitzen dann Menschen wie Frieda, ähm die immer ansprechbar sind,
und sie hat uns erzählt, was bedeutet. Ich bin ja aus dem englischen also einfach für bestimmte Probleme sensibilisiert sein oder sich dessen Bewusstsein und für mich gehört dazu auch ähm sich,
situativer macht bewusst zu sein und zu gucken, wo sind meine Privilegien. Ähm.

[29:52] Wie wie gehe ich mit meiner Macht um? Wie behandle ich Menschen in meinem Umfeld?
Und dieser rücksichtsvolle Umgang miteinander, das ist etwas, was wir alle lernen müssen, weil wir haben alle verinnerlichte Rassismen,
oder Diskriminierungsform in uns und die zu reflektieren und das aktiv anzugehen, um,
stark und als gestärkte Bewegung herauszugehen, die solidarisch miteinander umgeht.
Und äh für mich selber war jetzt in der Wellnessstruktur zu sein, definitiv auch ein Lernprozess. Also seien's einmal ganz praktische Dinge, also ich also nicht einfach nur zusammen Tee trinken, sondern natürlich auch wie gehe ich wirklich mit,
übergriffigen Situation, um diese auch in Zukunft zu vermeiden, also was ein weiterführende Anlaufstellen, wie gehe ich mit Betroffenen um, wie aber auch mit TäterInnen. Ähm,
und da ist es, glaube ich, ganz wichtig für eine Wellness-Struktur von Anfang an einen Plan zu haben,
wie mit solchen Situationen umgegangen wird, also wie vielleicht auch Ausschlüsse, wenn nötig erteilt werden äh oder Menschen auf äh diskriminierendes Verhalten angesprochen werden können.

[30:55] Genau, also ich glaube, das nehme ich auch vor, vor allem für mich mit.
Ja, jetzt sind wir also mit der Awarene Struktur äh wieder zurück auf dem Camp. Die Aktionen sind vorbei, die Aktivistinnen machen sich langsam an die Nachbereitung,
nach so einem langen Tag äh müssen wir auch oder müssen wir auch erstmal sammeln, was eigentlich alles passiert ist,
deswegen war es ziemlich praktisch dass wir direkt am nächsten Tag auf der Großdemo nochmal von Sandem Getriebe über den Weg gelaufen sind, die uns den Aktionstag aus ihrer Sicht zusammengefasst hat.
Ja, also ich würde sagen, es war ein voller Erfolg. Wir haben die IAA blockiert, wir haben das gemacht, was wir wollten,
Wir haben eben diese Greenwashing Party, der Klimakeller Industrie gestört und ein Bild gesetzt für Klimagerechtigkeit, wir haben eine Mobilität für eine radikale Verkehrswende.
Ja auch nochmal so ein bisschen um das Bonieren so am Anfang hat's ja nicht ganz so geklappt wie gewollt oder?
Ja, also am Anfang ähm hat uns die Polizei leider nicht ganz so weit ähm gehen lassen, aber davon haben wir uns heute nicht aufhalten lassen und ähm letzten Endes haben wir Audi blockiert, wir haben Mercedes blockiert,
das gemacht, was wir machen wollten, wir haben gezeigt, kein Mensch braucht diese IAA. Was wir jetzt brauchen, ist eine radikale Verkehrswende und eine Zukunft ohne Autos.
Sind alle Aktivistinnen auch soweit gut zurückgekommen.
Ja, also erstmal ist die Stimmung gut, die meisten sind äh heil und unversehrt zurückgekommen. Natürlich gab's Repressionen von der Polizei, natürlich wurden Leute in die Gehser.

[32:17] Music.

[32:23] Starke Bewegung, wir sind eine große Bewegung und heute geht's weiter mit einer großen Demo. Super geil.
Ja, also nochmal ein sehr positives Statement nach dem kleinen Downer von unserer Hausbesetzung. Insgesamt ist es alles
gar nicht so schlecht gelaufen. Ähm so viel erstmal zu den Aktionen. Ähm wir haben ja vorhin gesagt, dass es auch eine Alternativkongress gab, der war vor allem Raum für Diskussionen dafür, wie Mobilität anders aussehen kann. Ökologisch
und sozial gerecht. Ja, nach den Protesten der ganzen Sonne und dem
Polizeieinsatz war es für mich auf jeden Fall schön, an bisschen ruhigeren Ort zu kommen und die Leute dort auf dem Kongress, die sind, würde ich sagen, ein bisschen,
älter als auf dem Camp, aber,
Ich finde, die teilen schon das Mindset und ähm dort haben wir mit Achim Heier gesprochen und der hat mit Attack den Kongress mitorganisiert,
Mit dem Kongress wollen wir die notwendige Debatte darüber, wie eigentlich die Mobilitätswende aussehen soll und was dann sozusagen,
hinterher passieren soll, wie man dahin kommt, Wege, Visionen und so weiter, Strategien diskutieren.
Außerdem haben wir Achim gefragt, ob er auch was von dem Polizeieinsatz mitbekommt, der um das ganze Camp ähm hochgefahren wird.

[33:42] Also wir kriegen sehr, sehr viel mit. Wir waren ja selber heute auch ein bisschen betroffen. Heute ist unser Attackfahrzeug konfisziert worden und drei von uns sind äh in Gewahrsam genommen worden. Einer ist jetzt wieder frei. Die anderen.
Stehen, glaube ich, grade vor der Richterin. Ähm ja, wir bekommen schon viel mit und äh wir solidarisieren uns auch. Es gibt zum Beispiel eine.
Einen offenen Brief von ganz vielen verschiedenen Organisationen, also von den Umweltorganisationen bis zu aktivistischen Organisationen, die.
Bei der Stadt äh massiv darüber beschweren, über diese.
Ja, perverse Ungleichbehandlung, auf die Autoindustrie wird bis zum Gehtnichtmehr, die kriegen die schönsten Plätze und stellen dann da wieder nur ihre Novelkarossen aus und dann muss man da auch noch 20 Euro bezahlen, wenn man über einen öffentlichen Platz geht.
Da gab's auch sehr viel Unmut in der Stadt selbst.
Und auf der anderen Seite die totale Schikane gegenüber all denjenigen, die ihr Recht auf Demonstrationen und Protest behandeln wollen.

[34:47] Ja, im Kongress wurde viel über Konversionen geredet. Konversion, das meint, wie können wir die Autoindustrie sozial und ökologisch umbauen? Konkret bedeutet das auch, sich zu fragen, was machen die Beschäftigten bei VW, bei Daimler oder Bosch,
wir keine Autos mehr produzieren wollen. Und genau das habe ich Sybille Stamm gefragt, die früher Bezirksleiterin bei Verdi äh in Baden-Württemberg war.
Ja, wir werden das ähm.

[35:13] Transformieren müssen, dass ne, dass die IG Metall nun auch sagt, also nicht nur Automobilindustrie, sondern wir gucken auch mal auf die Produktion von Eisenbahnen.
Wäre es also möglich, dass die Beschäftigten der Autoindustrie langfristig etwas anders,
etwas sinnvolleres, oder Sarah? Ja, ich ich würde schon sagen, was Sinnvolles. Äh langfristig was anderes arbeiten, zum Beispiel den Ausbau des ÖPNV vorantreiben,
oder andere Sachen, gibt es für so einen großen Schritt Unterstützung in den Betrieben, habe ich Zebille gefragt.
Und da hätte man, da muss man solche Dinge diskutieren.

[35:54] Was wollen wir anders machen? Weil erstmal denken die Leute, ja es geht so weiter wie bisher und es geht uns gut,
und 6.000 brutto in nur Nachtschicht, was schlimm ist.
Gesund gesundheitlich auch unheimlich schlimm ist. Ich weiß es nicht. Deine Frage, ich weiß nicht.
Wie weit ich weiß nur, sie ist nicht weit genug. Die Unterstützung in den Betrieben geht also bisher nicht weit genug vernetzt die Bülle stammen.
Auch Aktivistinnen auf dem Camp stellen sich die Frage, wie die Klimabewegung gemeinsam mit den Arbeiterinnen kämpfen kann,
Smash EA ist eine andere Gruppe mit äh die auch am Freitag auf den Protesten unterwegs war,
und die haben parallel ähm Bosch blockiert. Warum? Das hat uns Max erklärt, ein Sprecher der Gruppe.
In München, Berg am Leim, ähm möchte Bosch das Werk schließen und die also bis zu zweihundertfünfzig Arbeitsplätze,
bauen, um dir an anderer Stelle zu verlagern. Bosch begründet eben diese Werkschließung hier in München.
Mit dem Umstieg auf E-Mobilität, was aber einfach Quatsch ist, ähm weil sie, wie gesagt, nicht die Stellen streichen, sondern die Stellen einfach ins Ausland verlagern, um noch mehr Profite einzufahren.

[37:19] Ja, damit eine soziale und ökologische Mobilitätswende funktioniert, bräuchte es eigentlich ein ganz anderes Wirtschaftssystem oder eine Revolution. Aber auf andere Zeiten warten, das will Smash IA dann doch nicht.

[37:34] Im Hier und Jetzt setzen wir uns aber eben für das Erhalten.
Für den Erhalt des Werkes ein, also auch für den Erhalt der Arbeitsplätze, weil im Kapitalismus eben Arbeitsplatz bedeutet, dass die Menschen Geld verdienen, wenn sie keine Arbeitsplätze mehr haben.
Im Kapitalismus bedeutet das, dass sie eben kein Geld mehr verdienen und ja, wir müssen hier in Richtung Konversion gehen, uns ist bewusst, dass das nicht von heute auf morgen,
sofort stattfinden kann, aber es gibt auch im Kapitalismus erste Wege in die Richtung zu gehen.

[38:05] Ja, ich glaube, es gibt da auf jeden Fall noch ähm viel, um rumzuprobieren mit den Protesten,
dann damit wir uns ein Licht damit zufrieden geben müssen und Werk zu erhalten, in dem ja Autos produziert werden, die am Ende die Umwelt zerstören und uns den Platz wegnehmen.
Sondern dass wir irgendwie schaffen, Wege zu finden, die Mobilität gemeinsam mit den Beschäftigten zu verändern, gemeinsam mit den Beschäftigten der ganzen Welt und ja.

[38:32] Das ist bestimmt ein langer Weg. Was es für Veränderungen braucht, ist auch eine Utopie, eine Vorstellung davon, wofür wir uns eigentlich einsetzen.
Und die Aktivistinnen, die wir auf dem Camp und bei den Protesten getroffen haben, haben natürlich Ideen, wie es aussehen soll, wenn die Ära Auto eines Tages endlich beendet ist.
Lola Löwenzahn von Sand im Getriebe hat ihre Utopie Gedanken mit uns geteilt.
Fordern eine umfassende Verkehrswende, die Klima gerecht ist und das heißt für uns, dass wir halt von diesem System Auto wegkommen, weil gerade ist es ja so, dass das Auto tatsächlich das Fahrzeug ist, was die ganze Zeit bevorzugt ist, was am einfachsten ist und äh meist kostengünstiger,
Deswegen sagen wir, wir müssen vom Auto weg hin zu kollektiven Formen der Mobilität. Das sieht dann für uns so aus,
dass ähm es ein kostenlosen öffentlichen Nah- und Fernverkehr gibt, also dass alle Menschen einfach kostenlos und einfach Busse und Züge benutzen können und zwar nicht nur auf der Stadt, sondern dass die Infrastruktur auch auf dem Land massiv ausgebaut wird, dass Lücken geschlossen werden in den Verbindungen.
Und vor allem aber auch noch mal, dass wir Fahrradwege äh sicher und breit ausbauen, dass es Fahrradschnellstraßen gibt.
Und ich glaube, da können wir als Gesellschaft, wenn wir darauf unsere Energie fokussieren, richtig tolle, ähm, gerechte Form der Mobilität finden, an denen alle Menschen teilhaben können.

[39:48] Ja, die Verkehrswende. Was ist das eigentlich für dich, Timo? Hat es für dich auch viel mit Fahrradwegen zu tun und mit äh kostenlosem ÖPNV oder.
Was haben die letzten Tage da bei dir so angestoßen?
Ja klar, also Fahrradwege und kostenlose ÖPNV spielt für mich auf jeden Fall auch eine Rolle. Ich denke, dass mh beides auf jeden Fall eine bessere Form ist, um voranzukommen, als das Auto. Ähm,
ja und.
Ich glaube, was für mich aber auch noch eine Rolle spielt, ist, wenn wir über Mobilität reden, auch darüber zu reden, wer produziert eigentlich, unter welchen Bedingungen.
Mobilität, also das sind dann die Leute, die die Straßenbahn fahren, aber eben auch die Leute, die die Kupplung bauen und auch die Leute, die äh die mienen am Ende ähm sitzen. Und ich glaube auch das gehört für mich für eine gerechte Mobilität dazu. Und ich glaube, dass.
Hatte ich vorher auch nicht so auf dem Schirm.

[40:43] Ja, also mir hat das auf jeden Fall auch nochmal gezeigt, wie breit dieses Mobilitätswende Thema ist und dass es auch immer eine Frage ist von wer ist eigentlich wie mobil und wer kann auch die Wege überhaupt nutzen, also für wen sind sie ausgelegt? Sind sie irgendwie für,
Ja
Für Leute ausgelegt, die jeden Tag zur Arbeit pendeln und ähm die sind und irgendwie einen klassischen ninet to five Tag haben oder so oder werden da auch andere Leute mitgedacht mit ihren Bedürfnissen,
und ja, auch wer ist wie mobil, auch was Grenzmobilität angeht, so gerade das Thema Flucht, das wurde an manchen Punkten auch angerissen, ähm.
Auf dem Camp, da hätte ich auch voll gerne mehr dazu gemacht, weil ich so diesen Link auch megaspannend finde beim ja, Mobilitätswendethema, wenn man das so umfassend denkt und,
Ja, ich weiß nicht, vielleicht hast du da auch noch eine Idee dazu, weil mit Flucht beschäftigst du dich ja eigentlich auch ziemlich viel? Hm, ja, dazu fällt mir irgendwie.
Immer ein, dass es irgendwie für uns auch unvorstellbar ist, dass wir die meisten Menschen, also 90 Prozent der Menschen niemals in ihrem Leben überhaupt ein Flugzeug betreten haben.
Und das hängt ja nicht nur damit zu tun, dass Fliegen einfach unglaublich teuer ist, abgesehen davon, dass das eh auch wahnsinnig CO2 verbraucht, sondern.
Auch, dass viele Leute zum Beispiel auch gar nicht den Pass haben und damit gar nicht erst die Möglichkeit haben, überhaupt ein Flugzeug zu besteigen und zum Beispiel nach Deutschland zu fliegen. Also das hängt ja irgendwie da auch noch alles mit dran.
Und noch was noch anderes.

[42:10] Es geht da auch darum, wenn wir darüber reden, wie wir wirtschaften, geht's darüber auch, welche Wege sind überhaupt notwendig? Also, zum Beispiel, also ein großer Teil vom Verkehr ist ja zum Beispiel auch LKW,
Güter waren die von über verschickt werden über Flugzeug.
Ist das überhaupt notwendig, die einmal um die Welt zu schicken oder ist es nicht notwendig, sondern es passiert einfach, weil es Geld spart für die Firmen? Also solche Fragen gehören ja auch dazu,
und auch sowas gehört zu Mobilität und was was du gerade meintest fand ich auch mega spannend, also quasi.
Für wen ist Mobilität, wer kann Mobil sein? Und ja, da dachte ich irgendwie auch so, wenn wir sehen, wie viel,
Also so wie die Straßen draußen sind, dass man Angst haben muss, zum Teil irgendwie draußen zu sein, gerade irgendwie, wenn man ein Kind ist, wenn man älter ist, wenn man vielleicht eine Gehbehinderung hat, ähm.

[43:05] Genau, also.
Da gibt's einfach so viele Wege auch, wo es nicht auch nicht dabei aufhört zu sagen, wir haben jetzt weniger Fahrautos, sondern mehr und mehr Fahrräder, sondern auch dann, glaube ich, geht's immer noch.
Zu schauen, dass es auch die Leute einen Platz haben, dass die Leute dich sicher und gerne in der Stadt bewegen können,
Ja, voll, also das war auch so ein Anstoß, den mir der Kongress nochmal gegeben hat, weil's da bei einem Podium auch darum ging und ähm ja, also eine Rednerin da auch nochmal klargemacht hat,
Mobilität fängt eigentlich an, bevor du aus der Tür gehst, wenn du schon anfängst, dir Gedanken zu machen, wie komme ich ans Ziel und wenn nicht klar ist, dass du dahin kommen kannst mit deinen,
ja Fähigkeiten oder also wenn zum Beispiel nicht klar ist ob du da auch mit 'nem Rollstuhl hinkommen kannst oder nicht es ist auch 'ne Frage von Informationspolitik und einfach davon ob man Menschen mitdenkt oder nicht. Und es macht es zu so einem,
komplexen Thema, was irgendwie so ein Knotenpunkt ist und so viel berührt,
dass man vielleicht auch ein bisschen das Gefühl bekommt, so wo sollen wir denn anfangen? So, wo soll man denn anpacken, damit sich da was verändert oder geht es dir auch so? Ähm ja, auf jeden Fall und.
Ja, es ist natürlich unglaublich schwierig. Es hängt so viel dran. Ich weiß nicht.

[44:16] Ähm ja, was hast du was denkst du, wie könnte sowas,
funktionieren. Ich bin ein bisschen unschlüssig auch grade. Ja, ich glaube, wie's funktioniert, so den Masterplan habe ich jetzt auch nicht nach den paar Tagen, aber ähm ja, ich habe immer wieder auch so dran gedacht, dass ja auch eine Frage ist von,
Was haben wir denn für ein Veränderungskonzept in unserem Kopf? Also,
Glauben wir zum Beispiel daran, dass wir die große Revolution umsetzen müssen und dass wir eine Konfrontation erstmal brauchen und dann einen Bruch und alles auf den Kopf stellen und die also die die herrschenden Verhältnisse umwerfen und so. Ich glaube
Dafür ist Mobilität
zu viel, also zu tief verankert in alles und ein Thema, das mit viel zu vielem zusammenhängt. So, das müssen wir irgendwie anders angehen. Und vielleicht ist es mehr so ein Transformationsprozess, der
unterschiedliche Geschwindigkeiten hat, der an unterschiedlichen Orten parallel zueinander passiert und der total vielfältige Akteurin und ähm Aktionsform auch beinhaltet und genau das finde ich, haben wir hier in München auch gesehen. Also.

[45:16] Ja, dass ganz unterschiedliche Akteur in solidarisch miteinander sind, zum Beispiel heute auf der bürgerlichen Demo wurde ganz klar auch Sand im Getriebe mit eingeschlossen, die sind mitgelaufen. Es wurde gesagt, Sand im Getriebe gehören zu uns dazu,
und ähm klar sind da dann viele Polizistinnen dabei, aber hey, die sind Teil der Demo und ähm genauso haben sich irgendwie bürgerliche mit radikaleren Aktivisten solidarisiert,
Es gab diese Aktion zivilen Ungehorsams, es gab auch Kleingruppenaktionen, aber es gab auch ganz viel politische Bildungsarbeit auf dem Kongress und auf dem Camp. Und ähm das Camp hat auch die Utopie ein bisschen vorweg genommen so, weil da
Awareness, ganz viel mitgedacht wurde. Und ja, deshalb fahre ich auch irgendwie gestärkt wieder zurück nach Frankfurt
auch wenn ich froh bin, eine Weile keine bayerische Polizei mehr sehen zu müssen. Ja, die äh bayerische Polizei werde ich auch nicht vermissen. Ähm ja, was bleibt,
bei mir.

[46:08] Ja, wir haben's ja also mir geht's, glaube ich, ähnlich auch wie dir. Es hängt unglaublich viel dran. So, es bleibt die Frage, wie, wo anfangen? Und ich glaube auch, dass es.

[46:19] Schwierig ist, da A jetzt das umzusetzen. Ich glaube, es braucht irgendwie ganz viele verschiedene Wege.
Viele kleine Wege, um am Ende dann doch ins Ziel zu kommen und ähm ja, so oder so.

[46:38] Auf jeden Fall ist, ist das so einen Weg, so politisch Arbeit, gegen Autoindustrie zu kämpfen, eine Utopie verwirklichen zu wollen,
Auf jeden Fall megaanstrengend ist,
Die Tage ähm waren, wir waren super viel auf den Beinen. Ich glaube, ganz viele Aktivisten ging's auch ähnlich. Ich bin auf jeden Fall ganz schön fertig. Und freue mich auf jeden Fall jetzt auch wieder nach Frankfurt zurückzufahren.
Ich würde sagen.
Wir spielen noch ein bisschen Musik von der Demo. Oh ja. Von heute. Musik ist super. Ähm ich war nicht auf der Demo dabei. Du warst dabei, was war das für ein Event? Ach so, ja, äh die Band und die Demo also die Band hat behauptet, nicht bayrisch zu sein. Ich
fand sie klang ein bisschen bayrisch, aber das könnt ihr gleich selbst beurteilen und ja, die Demo, wie eben schon gesagt, war als große bürgerliche Demo angekündigt, von,
jede Menge NGOs viac, ähm,
der deutschen Umwelthilfe und so weiter und ja, die Demo war groß, die war bunt, ähm hat eben auch Sand im Getriebe und Smash, ihr AA
eingeschlossen. Ist äh von der Theresienwiese nach einer Kundgebung ähm zum Hauptbahnhof gezogen, auch mit viel Polizeibegleitung, mit ganz viel bunten Aktionsbildern, mit jeder Menge reden. Am Anfang, was man halt so kennt von einer Demo, ne? Und ähm,
Ja, am Anfang eben auch mit ordentlich Musik und da lasst doch mal reinhören. Ja, ich hoffe, euch hat die Musik gefallen.

[48:03] Die klang irgendwie bayrisch für mich, sehr bayrisch. Am Ende doch. Am Ende doch, auch wenn sie's nicht sein wollten. Sind vielleicht auch unsere Vorurteile. Vielleicht auch das. Sorry.

[48:14] Ähm.

[48:16] Mir hat's mega Spaß gemacht, die Sendung. Wir haben die Tage Spaß gemacht. Ich hoffe, dir ging's auch so, Sarah. Ja, also mir hat's auch Spaß gemacht, auch mal wieder Radio zu machen, auch äh mit bisschen stolpern
das passiert. Ähm und wenn ihr auch stolpern wollt im Radio, wenn ihr auch stolpern dürft im Radio, dann könnt ihr ähm gerne schauen, ob's in eurer Stadt
Auch ein freies Radio gibt, zum Beispiel Radio drei glatt in Freiburg, Radio X in Frankfurt. Hm und dann könnt ihr schauen.

[48:42] Anschreiben, ob ihr da mitmachen könnt und genau.
Ich finde es eine schöne Sache und wir hören uns vielleicht.
Einem Jahr wieder. Bei der nächsten IAA hoffentlich nicht. Hoffentlich nicht. Und ansonsten sehen wir uns bei den nächsten Protesten. Da sehen wir uns. Dann, das ist ein langer Weg, das haben wir gesagt.

[49:04] Ab auf die Straße. Auf die Straße und tschüss. Ciao.

[49:08] Vielen Dank an Timo und Sarah und natürlich hoffen wir auch, dass es nicht mehr notwendig sein wird, dass ihr in zwei Jahren wieder nach München fahren müsst.
Aber wenn es soweit ist.
Wenn ihr IAA wieder dort stattfindet, wird natürlich auch wieder ein Protest dort laut. Ihr habt viele Gründe gehört in dieser Sendung, warum ein Protest notwendig ist.
Ihr könnt den Beitrag über die IAA von Timo und Sarah natürlich auch in eurer Stadt im freien Radio laufen lassen. Ihr findet die Sendung von Radio Dreieck hochgeladen auf freie Radius Punkt NET.

[49:43] Ich bedanke mich bei euch, dass ihr heute wieder eingeschaltet habt, dass ihr heute wieder dabei wart bei Radio X und euch diesem Thema gewidmet habt. Wir hören uns nächste Woche wieder und nächste Woche.