Faire Mobilität - faire Arbeit für Alle! - Teil 2

Wir unterhalten uns weiter mit Alex, Anel und Anna.
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Fortsetzung letzter Woche vom 24.02.2021.

Zu Beginn hört ihr eine kleine Zusammenfassung von letzter Woche. Fortsetzend geht es konkreter um den Arbeitsalltag von Faire Mobilität, mit welchen Fällen sie konfrontiert sind, welche Probleme sich über arbeitsrechtliche Verstöße ergeben (wie Sprache und fremdes Umfeld), wie sich der Arbeitsalltag durch Corona verändert hat und welche Erfolge sie für sich verbuchen können.

Transkription

[0:00] Pünktlich um sechzehn Uhr wieder mit dem Politopia-Magazin heute für euch wenn ihr streamt, ihr findet uns überall einundneunzig Komma acht Frequenz und ich freue mich, dass ihr heute wieder eingeschaltet habt.

[0:14] Es geht heute wieder um faire Mobilität. Wieder heißt heute ist der zweite Teil. Letzte Woche,
habe ich euch auch den ersten Teil des Interviews mit faire Mobilität gezeigt und freue mich, euch so viel als Moderatorin,
durch die Sendung zu führen. In dem Interview ist meine Co-Moderatorin Loo mit dabei gewesen und ich freue mich, dass sie das Interview mit mir begleitet hat.
Ja, jetzt fragt ihr euch vielleicht, hm, ich habe letzte Woche aber gar nicht mit zugehört. Das ist überhaupt kein Problem, denn ich habe.
Ausschnitt und ich habe Ausschnitte aus der Sendung letzte Woche für euch zusammengestellt, damit ihr auch versteht, worum es in dieser Sendung geht. Aber erst einmal vorweg, was ist überhaupt faire Mobilität? Faire Mobilität ist ein Projekt,
Das hilft, gerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für Beschäftigte,
und osteuropäischen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen. Die politische Verantwortung für faire Mobilität liegt beim DGB Bundesvorstand.
In dem folgenden Zusammenschnitt erfahrt ihr nochmal zusammengefasst, was ist überhaupt Verhumität? Was ist die Geschichte von dem Projekt und was ist das spezielle an dem Standort Frankfurt?
Es gibt ja elf verschiedene Standorte in ganz Deutschland. Dann auch ganz interessant.

[1:30] Wie kommen die Menschen eigentlich zur Beratung? Also wie wird der Kontakt hergestellt? Und wer wird da eigentlich beraten? Was sind das für Menschen?
Und außerdem welche Arbeitsstrukturen sind da vorherrschend und machen es so schwer, dagegen vorzugehen.

[1:45] Das alles erwartet euch in einer zehnminütigen Zusammenfassung. Danach werdet ihr den zweiten Teil des Interviews hören.

[1:54] In dem es um den konkreteren Arbeitsalltag von faire Mobilität geht, beziehungsweise eben auch der Arbeiter, die sie beraten. Und wir haben einfach nochmal stärker auf die Arbeits- und Lebensrealitäten der zu beratenden Menschen geschaut.
Ohren auf und los geht's.
Also die Beratung richtet sich ja in erster Linie an Mittel-und Osteuropäische EU-Bürgerinnen und die entsprechenden EU-Staaten sind ja zweitausendvier mit Polen und dann zweitausendsieben,
Bulgarien, Rumänien, der EU beigetreten, die Menschen aus diesen Ländern
haben dadurch Freizügigkeit in der europäischen EU erlangt, allerdings natürlich auf dem Arbeitsmarkt jetzt als Arbeitnehmerinnen erst,
ähm mit einigen Jahren Verzögerung, also Deutschland hat es ja voll ausgekostet die sieben Jahre, die möglich waren, um den Zugang zum Arbeitsmarkt noch rauszuzögern, sage ich mal, aber genau, also dadurch war dann eben vor allem dem den Deutschen Gewerkschaften und im DGB
klar, dass hier ein großer Bedarf
entstehen wird, dass halt Leute, die mit der rechtlichen Situation jetzt auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht vertraut sind, informiert werden müssen, sollten, um
eben auch, ja, zu verhindern, dass hier, genau, Gesetze missachtet werden und diese Leute eben nicht behandelt werden, wie sie behandelt werden sollten.

[3:21] Baugewerbe ist sehr relevant in Frankfurt und wie Arne ja auch gesagt hat, ähm auch ein Sektor, wo es eben sehr viele Verstöße äh gegen die arbeitsrechtlichen
Vorgaben gibt und das eben so das auch in verstärktem Maße Leute aus Mittel und Osteuropa davon betroffen sind
und natürlich hat es darüber hinaus aber eben auch was mit der Geschichte von ähm fairer Mobilität und faire Mobilität in Frankfurt
zu tun und dieser engen Verzahnung auch mit der äh Gewerkschaft EG BAU, von der ja auch schon alle gesprochen hat, die ja auch äh.

[4:03] Eben unter anderem die Gewerkschaft fürs Baugewerbe und für ähm Gebäudereinigung ist.
Ein großer Punkt in Frankfurt ist ja der Bauboom. Es wird viel in Frankfurt gebaut, um herum, hä? Wir haben, wir kriegen das mit schon seit Jahren, aber,
es wird zu viel zu wenig, den Bogen geschlagen von den,
tatsächlich im Bau, wie die Gebäude verstanden, die Wohnungen und die Büros zustande kommen
und was uns im Alltag betrifft, weil hoch und runter, hört man, aber man hört kaum was von den Bauarbeitern. Viel zu wenig gesellschaftlichen Druck
der Zivilgesellschaft,
Gesellschaft angesprochen habe, hatte ich im Kopf, dass äh die Ereignisse Tönis, ja, früher in zweitausendzwanzig und da da durch die Corona-bedingte Umstände, wo viele Leute
infiziert worden sind und das hat viel Aufmerksamkeit erregt in der Öffentlichkeit und erst danach Politik gehandelt und.

[5:06] Erstmal sagen, Verbesserung in Wege geleitet,
das größte Problem ist, man muss erstmal diese Menschen überhaupt mit der Gewerkschaft ein bisschen vertraut machen. Die meisten Ratsuchende also, die unsere Beratungsstelle aufsuchen ähm sind keine Gewerkschaftsmitglieder, die kennen sich zwar auch mit der Gewerkschaft nicht aus
wenn man denen aber wohl äh erklärt, um was sich da handelt, äh sind ganz auch viele, will ich generell äh da auch beizutreten und das mit einem Drecksschutz bekommen.

[5:31] Auch gut, also wenn wir schon über Bau und äh Landwirtschaft sprechen, also äh gibt es ein äh Beitragsmodell von der IG BHO, äh das generell jetzt ähm.
Man muss ja immer diese Frist abwarten generell, wenn man also wenn man Mitglied wird, aber wenn man bei diesem Beitragsmodell hat man sofort jetzt Rechtsschutz,
und zwar ist es jetzt nur äh es ist ja angedacht für Menschen jetzt, die alle Lebensmittelpunkte äh nicht in Deutschland haben
und in der Landwirtschaft oder Bauwirtschaft arbeiten und äh vorübergehend sozusagen in Deutschland jetzt arbeiten.
Was das Ganze betrifft jetzt generell ähm wie wir den Zugang zu den Menschen schaffen, ist ja folgend,
meistens ist Mundpropaganda generell vor allem eine Beratung geleistet haben und dann vor allem auch, dass er erfolgreich war, was zumindest ganz oft auch
was was auch ganz oft passiert, äh dass das einfach ganz schnell auch rumspricht, äh die Menschen bewegen sich halt so in ihren Community sozusagen. Jeder denkt wie
ähm sagen wir mal, die Kroaten unter sich, die Bosnier, Bulgaren, Rumänen, die sind alle irgendwie unter sich äh vernetzt und äh da erfährt sich sozusagen so etwas schnell. Ja, was die Identität der Leute angeht, ja, ähm
Ja und Lebensprojekte, so wie ich bisher in Kontakt getreten bin mit den Leuten, was ich äh rausbekommen konnte.

[6:52] Komme ja auch raus, ich bin nicht ursprünglich aus aus Rumänien, vielleicht das ist auch vorurteilhaft, mich besser mit denen.
Einzufeden Empathie zu entwickeln.

[7:03] Ähm ja die meisten kommen aus dem Dorf, häufig auch häufig aus Benachteil wirtschaftlich
benachteiligten Regionen in Rumänien. Das trifft auf Kroatien, Bulgarien, Serbien auch wahrscheinlich
sehr häufig aus dem Osten und Süden Rumäniens. Wie gesagt, Leute aus dem äh aus der einer dörflichen Umgebung und was Lebensprojekte angeht.
Wie ich das hell leiden konnte, ist das und was viele,
halt in Rumänien machen, warum die im Ausland arbeiten und warum sie seit fünfzehn Jahren nach Italien, Spanien zuerst und jetzt nach Deutschland kommen
ist das äh die wollen einfach Leben bessere Lebensbedingungen für sie schaffen, logisch natürlich. Ähm expliziter, die wollen die wollen ihre Häuser äh bauen. Das sind schon große Projekte. Dafür braucht man mehrere tausende Euro.
Viele von denen haben in kleinen ja, wie viele in in kleinen äh.
Dorfhütchen, wenn man so sagen kann, das Rumänien ist rasierende Armut in manchen Ecken
und die wollen die großen Häuser hier in Deutschland und man hat schon viel Lebensplatz, das zum Leben in in ihrem Haus meistens in Deutschland. Sie sehen das, die wollen das auch haben.

[8:19] Das wäre das nicht nur für sich selbst, sondern für die Kinder auch. Also Kinder ein Bauarbeiter vielleicht, womit wir am meisten Kontakt haben, eine eine führende Figur der Bauernarbeiter, er ist schon beim äh das zweite Haus fertig
erstellt für die Tochter. Der Generalunternehmer haftet, äh wenn der Subunternehmer seinen Arbeitnehmer jetzt.
Man kann das man kann sich an Generalunternehmer auch wenden und äh den Lohn fordern. Also der haftet für die Netto-Löhne wie ein Bürger, der auf die Vorausklage verzichtet hat.

[8:57] Wir haben wie vorhin auch gesagt, das ist ja auch ein bisschen komisch auch von dem Konstrukt her, dass der dass ein Arbeitnehmer nicht weiß, wer sein Arbeitgeber ist,
Aber tatsächlich äh durch diese unüberschaubare äh
passiert ja das, dass die Menschen wirklich nicht wissen, wer sein Arbeitgeber ist und an wen soll er dann, sage ich mal, äh das Ganze geltend machen.
Könnte, warum machen die Arbeitgeber überhaupt sowas? Es kann sein, dass zwischen den Arbeitgebern selbst ein sehr Wettbewerb steht. Wir haben dir einen großen Bauboom vor uns, ja?
Und hinter uns und da, das ist der, der große Hintergrund, ja?
Und es herrscht ein sehr zähen Wettbewerb. Wahrscheinlich unter sich selbst. Und die müssen auch so etwas dekorieren,
und vielleicht manche von den wollen das nicht mal, aber die sind gezwungen wirtschaftlich, weil es herrscht ein ein Recherchen wilde Verhältnisse äh auf dem Markt ähm oder es ich habe vor zum Beispiel von Bauarbeit gehört, dass.
Von kleineren Verbundabnehmern die,
auch familiäre Probleme haben und die versuchen, sich teure Autos zu kaufen. Also klassische marxistische Theorie, dass die da Arbeitgeber ausbeutet für seine best für seine für sein Wohlbefindet auch heute die Leuten aus.
Wie vor hundertfünfzig Jahren. Ich ich glaube, dass Wettbewerb und Gier kommen hier zusammen.

[10:25] Das war die gekürzte Version des Interviews von letzter Woche.

[10:30] Ihr seid wie immer auf der Frequenz einundneunzig Komma acht bei Radio X und gerade seid ihr beim Politopia-Magazin.
Alle, die gerade eingeschaltet haben, es geht um faire Mobilität und im folgenden kommt der zweite Teil des Interviews in dem es um die Arbeitsbedingungen.

[10:49] Und den Arbeitsalltag von faire Mobilität, aber auch den zu Beratenden geht.
Es ist ein Projekt, was hilfgerechte Löhne und faire Arbeitsbedingungen für Beschäftigte aus dem Mittel und osteuropäischen EU-Staaten auf dem deutschen Arbeitsmarkt durchzusetzen.
Viel Spaß beim zweiten Teil. Ja, wie sieht denn so euer Arbeitsalltag aus? Also ähm.
Ob ihr das vielleicht an einem konkreten Beispiel sagen könnt, also ähm.

[11:21] Ja, also speziell auch was für eine Überraschung anbetrifft, also mit was sind die.

[11:26] Wichtigsten Themen oder was sind wichtige Themen äh mit denen Personen auf mich zukommen? Und wie äh wie ist euer Vorgehen? Ganz oft die Menschen, die uns ihre Beratungsstelle jetzt von faire Mobilität jetzt aufsuchen. Äh die haben einfach irgendwie falsche Informationen.
Die kommen zu uns mit einer Geschichte generell oder die die haben die Information für uns,
Facebook oder Sozialmedien etwas falsches generell
und wir setzen uns dann mit den Menschen hin, schauen den Arbeitsvertrag an, die Lohnabrechnungen, äh hören uns die Probleme, die die haben, äh.

[12:03] Dann generell, ich erzähle euch jetzt auch kurz einen kurzen Beispiel, wenn wenn das ihm okay ist, ähm,
angesagt ich erzähle euch jetzt nur von einem Bauarbeiter, der
oder vorgestern bei mir hier war Montag und das war das war ja folgendes,
Der hat's schon seit März bezieht er kurz Arbeit null. Kurzarbeit null, bedeutet, dass er generell nicht arbeitet, der nur zur Verfügung steht. Also sein Arbeitgeber kein, keine Arbeit für ihn hat. Äh tatsächlich leistet der jeden Monat bis zu zweihundert Stunden
und der bezieht Kurzarbeit null.
Ich schaue mir seine Lohnabrechnung an. Da steht äh jeden Tag, da steht nur Kurzarbeit. Da muss was nicht stimmen, ne. Schaue ich nächste Lohnabrechnung, alle Lohnabrechnungen, die ich gesehen habe, von März hinaus bis jetzt alles Kurzarbeit.
Oder denkt man sich so was fällt überhaupt wie weit man überhaupt gehen kann, als wäre das nicht genug. Jetzt haben wir gesehen laut Sokerbau, also das ist die Sozialkasse für die Bauwirtschaft.
Der Arbeitgeber verpflichtet ist, äh Urlaub einzuzahlen und dann wiederum wiederum, äh wenn er,
wenn er seinen Urlaub jetzt, sage ich mal, vergibt. Wenn der Arbeitnehmer jetzt wenn er wenn Arbeitnehmer jetzt in Urlaub gehen möchte.

[13:26] Dann äh sagt der liebe Arbeitgeber, ich möchte im Urlaub äh Arbeitgeber zahlt also im Voraus das Ganze und
lässt sich das ganze Geld dann wiederum von Sokabo erstatten. Der hat ja komplett äh seine Urlaub jeden Monat zwei bis drei Tage damit noch seine Arbeitsleistung verglichen. Äh wo der Arbeitnehmer jetzt äh in Urlaub gehen wollte.
Gab's nichts, also kein Urlaub, äh Kurzarbeit, der hat ja tatsächlich nur Kurzarbeitergeld, nur bezogen, tatsächlich, das, das stimmt ja, aber die Arbeitsleistung wurde nicht bezahlt. Der Arbeitgeber bescheißt jetzt nicht mehr nur nicht nur den Arbeitnehmer, sondern Staat mit dazu.
Also das ist wirklich bisschen nicht Business, noch ein bisschen mehr übertrieben, was da überhaupt vor sich geht.

[14:10] Das ist eine kurze äh kurze Beispiel generell äh was uns in der Praxis tagtäglich jetzt äh zustößt und wir sind immer auf Neues gefasst und immer neue überrascht, was sich die Arbeitgeber einfallen lassen, ne.
Ja, ich kann. Ja, genau, also ähm klar, ähnliche Fälle kenne ich auch, also jetzt bei dem Kurzarbeitergeld, was du erzählt hast, weil ich habe mit einem fallender Gebäudereinigerin zu tun, die hat auch äh
Kurzarbeitergeld seit über einem halben Jahr nur sie bekommt es noch nicht mal, sie kriegt fleißig die Lohnabrechnung geschickt wo drauf steht, sie kriegt Lohn, sie kriegt Kurzarbeitergeld, aber sie kriegt einfach gar nichts
genau und der Fall ist jetzt inzwischen auch schon vor Gericht
Genau, manchmal gibt es Termine äh für auch Face-to-Face-Beratungen, aber das ist jetzt natürlich auch in Corona-Zeiten sehr viel weniger, weil wir natürlich auch versuchen
ähm,
das zu vermeiden, aber in Fällen, wo es einfach wichtig ist, ähm kommen natürlich auch Leute vorbei. Das ist halt aktuell nur mit Termin möglich, also vor Coronazeiten
konnten die Leute auch einfach mal vor der Tür stehen, aber das geht jetzt halt im Moment einfach auch nicht. Ähm genau und daneben kommen dann natürlich noch die
Planung von Infoaktionen ähm genau, also zum Beispiel
habe ich jetzt in den letzten zwei Wochen mit einem Kollegen von der NGG ähm.

[15:36] Eine Aktion, die vor dem Fleischbetrieb Wilhelm Wilhelm Brandenburg stattfinden soll
zum ersten März in Rumänien wichtiger Tag ist zum Frühlingsbeginn genau, sollen dann Informationen verteilt werden, das muss natürlich geplant werden. Die Infomaterialien
und so weiter.
Würde kurz noch ergänzen, wir haben auch eine bundesweite Hotline, die eingerichtet worden ist, die auf der Sprachen jetzt rumänisch, polnisch, bulgarisch, also BKMS, Bosnisch, Kroatisch, Serbisch, Montenegro ausgerichtet ist
das ist eine null achthundert Nummer und da können sich jetzt,
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wenden, wenn sie jetzt nicht nur Probleme haben, dann jetzt Kurzarbeiter, Kurzarbeit wegen überhaupt arbeitsrechtlichen Angelegenheiten,
anrufen und sich äh rechtlich informieren und absichern. Ja, bei mir ist ein bisschen abweichend von den Kollegen und innen,
Ich äh suche die die Sammelunterkunft auch. Das ist äh geschieht meistens freitagsabend und Samstag beziehungsweise Samstags.
Ich muss äh dann natürlich meinen Arbeitsplan ähm an die an den Plan der Bauarbeiter anpassen. Die Arbeiten.

[16:55] Alle ohne ausnahmslos äh morgens, ja, acht Uhr oder sieben Uhr bis abends achtzehn Uhr, neunzehn Uhr,
ja Arbeitszeiten ist auch mal ein Thema können wir nur darüber sprechen, weil die mit allermeisten sind auch Teilzeit eingestellt, aber die arbeiten viel mehr als auf dem Vertrag steht.
Ähm also Leute, die Teilzeit arbeiten normalerweise, vier Stunden am Tag, die arbeiten tatsächlich zehn Stunden am Tag und dann muss ich auch meinen Arbeitsplan entsprechend anpassen.

[17:25] Ähm ja und wie mein äh Arbeit aussieht. Ich äh.
Betrete die Sammelunterkunft da.
Ich gehe gezielt zum Laden, zum Kiosk dort. Das äh der Laden fungiert auch als Kneipe,
Das war das war am Anfang, so bin ich in Kontakt getreten mit den Leuten. Mittlerweile habe ich ein haben wir eine eine Datenbank von Leuten von Kontakten.
Und sie haben sich Geschichten entwickelt und ich habe immer was zu tun, wenn ich da bin. Häufig ähm,
also was ich dort erfahre sind Missstände das Reguläre, also Arbeitsvertrag wird nicht vorgelegt, nach vier Monaten.

[18:14] Beiträge wird nicht bezahlt und dann kommen die Schreiben von der AOK und die Leute wundern sich, okay, aber ich arbeitete doch da.
Ja, aber nicht offiziell, aber doch, doch, ich habe nach Anfang an, von nach dem, vom Anfang an, nach dem Vertrag gefragt.
Noch nicht bekommen, ja, der X sagt, ja morgen, morgen, nächste Woche, nächste Woche, warte mal ab, okay, okay.
Erleisten die diese Personen leisten sich nicht, einfach abzuhauen und nicht zu erscheinen, weil in Rumänien gibt's die die Familie, die stets Geld über Western Union überwiesen braucht.
Die Kinder, die in der Schule sind, es gibt verschiedene Ausgaben.
Und dann die warten ab, die Leute sind direkt sehr geduldig und nachsichtig, könnte man sagen, mit mit den Arbeitgebern, weil,
selbst wenn sie nicht den Vertrag bekommen, die bekommen ihre ihr Geld schwarz oder bruchstückartig heute.
Gibt Leute, die bei uns, die, ich kenne eine Person, die seit November noch dreitausend Euro bekommen soll,
aber bekomme so dreihundert, vierhundert, damit er die Miete und was zu essen hat und er stellt sich damit zufrieden.
Also es ist, er ist nicht zufrieden, aber er wird auch nicht von der Arbeit abhauen, weil er ist abhängig. Er ist angewiesen auf die fünfhundert Euro, was er bekommt.
Noch ein Punkt, also Sprache ist ein Punkt, aber auch.

[19:33] Die Gesinnung dieser Leute sind allein lebende Männer weg von der Familie, in einem fremden Land, wo die Sprache nicht sprechen.
Sehr schwere Tätigkeit ausüben, gefährdete für die Gesundheit sehr ermüdend.

[19:50] Und die und die Alkoholsucht entwickeln. Das ist ein großes Problem. Ähm nicht umsonst habe ich Kneipe gesagt, der Laden da.
Und Alkoholsucht ist ein ein großes Thema, weil wenn die alkoholfrei sind, dann die entwickelt, ich bin kein Psychologe. Sozialwissenschaftler, aber vielleicht merke ich da was,
die, die, die Person, die entwickeln eine Abneigung gegenüber alles. Und selbst wenn du ihnen helfen willst,
halten sich nicht daran. Ja, diese.
Stummfahr der Menschen. Warum die sich für ihre Rechte nicht selbst nicht einsetzen? Das ist das, was große Problem, wo wir sehr große Handys haben. Vor allem für mich, weil ich da aufsuche, also die Kolleginnen im Büro.
Wenn die Leute schon zu ihnen kommen, dass dann da brauchen die unbedingt etwas. Aber da viel mehr Schlimmes.
Äh läuft vielmehr Schlimmeres ab und in in in der Sammelunterkunft oder in anderen Sammelunterkünften, was nicht zu Tage kommt. Äh und das große Hemmnis, diese Abneigung der Menschen,
ihre Situation selbst zu lösen, das ist das große Problem und das ist vielleicht was Organizing und der Bauer Bauarbeiter und der Bauwandern arbeiten von den Einheimischen Arbeitern unterscheidet, weil die Einheimischen haben ihre Familie.
Wir kennen die Sprache.

[21:13] Aus den Dörfern in Rumänien war oder was es auch nicht so besonders äh schön,
und herrlich und äh wir sind hier quasi verloren und.

[21:28] Ich glaube, dass Depression sehr gängig ist und viele Sachen. Also ich sehe, ich ich glaube, dass die Salonunterkunft in in in Griesheim ist ein trauender Ort.
Und nicht nur was die Leute daran geht, auch Lebensbedienungen.
Ich wollte kurz nur mal ergänzen, beziehungsweise die Menschen, die zu, also als Wanderarbeitskräfte nach Deutschland überhaupt kommen. Früher war das ja schließlich nur der klassische Wanderarbeiter, die sind ja gekommen äh für kurze Zeit, äh haben was verdient, sind wieder zurückgegangen
Haben wir mittlerweile die Erfahrung unserer Beratungsstelle, sprich jetzt, dass äh Menschen, die jetzt hierher kommen, schließlich auch
ganz oft jetzt mit der ganzen Familie herkommen, sich später hier äh niederlassen und hier im neuen Leben anfangen. Äh die Menschen jetzt, die herkommen, ähm.
Wie auch von vorhin besprochen, meistens ist es auch wie gesagt auch die die Not also wirtschaftlich wirtschaftlicher Grund. Äh dann sind's auch sozusagen auch Menschen äh die politisch halt so äh.
Also von mir Herkunftsland gehen, da dadurch, dass die jetzt keinen Job äh an keine Arbeit in Heimatland finden und äh sich einfach in eine neue Bleibe oder einfach neue Perspektive suchen müssen.

[22:41] Ich glaube, dass Sprache ist auch ein Problem, weil wenn die also im Stande wären, zu kommunizieren, ihre Probleme zu kommunizieren in die Öffentlichkeit.

[22:50] Also nicht über uns oder sondern selber,
wäre es viel, viel, viel besser. Ich habe auch von den Bauarbeitern zum Beispiel in Italien, da vergleicht man immer, kommt immer der Vergleich auch mit Italien, weil die allermeisten haben früher in Italien gearbeitet. Da war der Bauboom vor zehn Jahren vor der Krise.
Hat sich nach Deutschland verlegt. Und die allermeisten sprechen Italienisch im Moment. Also es hat es hat nicht unbedingt zu tun mit der Sprache. Das ist natürlich das Spiel auch eine Rolle. Aber auch die Strukturen, da hat auch Baustellen,
da hat man italienisch gesprochen. Hier in Deutschland sind mehrere Sprachen auf Baustellen.
Und Deutsch ist nicht die Hauptsprache. Und die können Deutsch auch nicht lernen und die haben auch keine Zeit, Deutschkurse aufzusuchen.

[23:33] Und diese diese Sprachgenesse sich anzueignen. Und deswegen wollen wir ein Sprachposter vor Ort organisieren, also in der Nähe.
Wir sind auf der Suche nach Räumlichkeiten tatsächlich. Ist gerade, weil wir haben genug äh Unterschriften bekommen von den Leuten.
Und das wird dann wieder in die Wege leiten. Wir brauchen noch eine Dozentin, die das, die gewählt werden am Samstag und Sonntag, das zu machen und eine Räumlichkeit.

[23:59] Die Leute werden auch für den Sprachkurs zahlen. Ähm selber zahlen, ja. Und die Sprachprobleme gehen nicht nur.
Dieser Frage an, okay, ja, wir können uns nicht unsere Bäderchen, unsere, unsere Leiden oder unsere Probleme zur Sprache bringen.
Sondern geht auch bis zu den kleinen.
Alltagssachen, zum Beispiel kommt ein Schreiben von den ARD oder Schreiben von AOK. Du weißt nicht, wie du darauf reagierst und am Ende siehst du das Ende des Jahres musst du fünftausend Euro zahlen.

[24:33] Und das gehört tatsächlich nicht nur zur Arbeit von faire Mobilität oder von uns, aber.
Alle hier machen das, weil du hast das das Menschliche Mitgefühl ja okay, ich muss beraten, gewirtschaftlich, aber dieser Mann muss fünf, fünftausend Euro der AOK zahlen ungerecht, weil irgendeiner.
Arbeitgeber du das verteilt hast zu zahlen oder wollte nicht zahlen oder er selber nicht auf Briefe reagiert. Und.
Ja, also die Sprache ist sehr, sehr, sehr wichtig. Und noch ein Punkt, wo ich Sprach genießen, Arbeitsverträge. Die sind alle auf Deutsch.

[25:06] Und ich glaube, dass die europäische ähm Gesetzgebung sagt, dass es müssen auch auf rumänisch sein. Niemand ich habe keinen Bauarbeiter bisher kennengelernt, der einen Vertrag auf Rumänien bekommen hat.
Keinen von hundert, über hundert, die ich kenne. Äh das sollte vielleicht, da ist die Ruhe der Politik.

[25:26] Kommen diese Leute diese arbeitslos nicht in ihrer Muttersprache. Wer kontrolliert das?

[25:34] Ja, das das sind Fragen, also was Sprache angeht. Und das, das ist ein Kommunikation. Und vielleicht ist auch noch ein ein Problem,
Es gibt kaum Einheimische auf Baustellen. Deutsche, die.

[25:49] Das vielleicht übermitteln könnte an die Öffentlichkeit. Sind nur Wanderarbeiter. Das ist eine Branche, wo auch nur Wanderarbeiter sind.

[25:57] Und es ist schwer dann, wenn keine oder kaum Überschneidungen gibt. Es gibt Bauleiter, die häufig durch sind und was sie von den Bauarbeitern, also Ingenieure, ja.
Den Bauarbeitern erfahren habe, die kennen diese Missstände. Aber die haben selber Interesse, nicht zu reagieren, weil die stehen selber unter Druck.
Und wahrscheinlich das das Problem fängt und endet nicht nur mit.
Äh Bauer mit den Subunternehmerinnen und Bauarbeitern. Vielleicht soll es auch weiter nach oben geguckt werden, von Bauleiter bis zu den,
Einheimischen Auftraggebern, die großen Firmen hier in Frankfurt und in Deutschland weit.

[26:35] Also Kommunikation ist wahrscheinlich ein ein ein großer Manko, wo man Verbesserung Verbesserungswert gibt. Ihr seid auch schon so ein bisschen ähm darauf eingegangen, ähm.

[26:48] Die Frage muss auf jeden Fall noch kommen. Wie ist euer Arbeitsalltag verändert, auch durch.
Corona. Ich weiß nicht, in äh Greestern beispielsweise in einem Wohnheim, was sich ja das teilweise Personen zu viert in einem Zimmer.
Wohnen, überhaupt keine ja Abstand halten können dadurch.

[27:13] Conrade,
pünktlich um sechzehn Uhr wieder mit dem Politopia-Magazin heute für euch wenn ihr streamt, ihr findet uns überall einundneunzig Komma acht Frequenz und ich freue mich oder doch wurden gemeldet in dieser Sammelunterkunft,
alle Leute wurden verschoben, abgeschoben, nach Dalus, da gab's auch eine Corona-Stelle für solche Fälle, soweit ich es verstanden haben und die allermeisten natürlich wurden auch nicht bezahlt
in dieser Zeit, als sie Corona verdächtig waren oder Corona hatten.
Keine Rede von irgendwelche Ansprüche. Ja das ist wahrscheinlich das A und O Hotel, Corona Hotel gekommen. Ja,
Wolltet ihr noch was sagen dazu? Ach so, na ja, man kann natürlich noch sagen, natürlich sind auch eine ganze Reihe neuer Fragen einfach dazu gekommen, ne? Also Arne hat schon die
Hotline erwähnt, die eingerichtet wurde, ähm dann äh als es losging mit der Pandemie,
um eben auch hier eine kostenlose Telefonnummer äh zu haben, wo,
Leute sich äh informieren können über ähm arbeitsrechtliche Dinge, also in erster Linie eben die auch.

[28:25] Mit der Pandemie und dem Infektionsschutzgesetz und so weiter zu tun haben, aber das sind dann natürlich auch alles Neue,
Fragen und Themengebiete halt für die Beraterinnen in die man sich natürlich auch.
Einarbeiten muss, Quarantäne, äh was passiert dann? Wer bezahlt dann? Und so weiter und so weiter. Also das heißt, es kommen natürlich auch neue ähm.
Neue Konstellationen und so weiter.

[28:56] Äh dazu, genau und dann äh eben der Arbeitsalltag, ja die Reduktion von ähm von Beratungen, die vor Ort stattfinden
mehr ähm übers Telefon und gleichzeitig natürlich auch
weniger direkter Austausch mit Kolleginnen, viel mehr digital und so weiter, also das was natürlich viele an also
Wir sind ja nicht nur Beraterinnen, die Arbeit äh Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beraten, sondern wir sind ja auch selber in dem Sinne Arbeitnehmer und das heißt natürlich irgendwie Homeoffice und diese ganzen Geschichten ähm,
gibt's natürlich äh ja bei uns auch.

[29:42] Diese Klavierklinge gehen direkt ins Herz, zumindest geht es mir so. Für alle, die kein rumänische stehen, will ich aber einfach nochmal kurz sagen, worum's in dem Lied geht.
Das Lied ist rumänisch von der Band.
Und heißt. Ich hoffe, ich habe es einigermaßen richtig ausgesprochen und ist heißt übersetzt der richtige Ort.

[30:06] Ich habe mir außerdem sagen lassen, dass das Lied von zweitausendneun ist und dass es in dem Lied um die Suche nach dem richtigen Ort geht,
nicht am passenden Ort groß geworden ist oder am passenden Ort lebt. Es wird dabei eben Migration angedeutet.
Ganz passend auch für unsere heutige Sendung, für die Menschen, die aus Ost und Mitteleuropa nach,
Deutschland migrieren, um dort ein besseres Leben aufzubauen oder für ihre Familien in den Heimatländern ein besseres Leben aufzubauen. Und es geht auch schon direkt weiter mit unserer Sendung. Ich übergebe an Lo,
Ja, ich will's mir auf jeden Fall also so was ihr auch einfach so erzählst, ist so eine ähm.
Aber ich meine, es ist ja sowieso für alle psychisch belastende Zeit sowieso Corona und unter diesen Bedingungen und so und und ihr seid ja auch noch so konfrontiert mit diesen ganzen.
Extremsten Ungerechtigkeiten und so. Natürlich kann man sozusagen vielleicht, ich weiß nicht, man härtet sich vielleicht auch ab oder irgendwie so, aber es ist äh.
Also er guckt da auch einfach wirklich in so Abgründe von so Profitmachereien bis zum geht nicht mehr, also was was äh ihr dafür Zustände äh schildert, das ist ja.
Also so kann ich mir einfach gar nicht vorstellen und das in Deutschland, also so dass das überhaupt möglich ist, das erscheint mir immer wieder.
So total so also ich weiß nicht mir fehlt das Wort.

[31:33] Ich bin sprachlos in der Hinsicht. Also so, dass das immer wieder, dass das so, ich natürlich weiß man so ein bisschen darüber, aber es ist äh,
eben gerade so dadurch, dass ihr jetzt ja auch tagtäglich damit zu tun habt und die Situation sich ja generell ja verschärft hat für alle und unter Corona und jetzt wahrscheinlich auch einfach für alle noch mehr bei euch ja auch in dem Bereich.
Also die Person, die dort arbeiten und so und also was du ja auch Alex gerade gesagt hast, mit äh.
Dann wird das Problem so gelöst, indem einfach äh die Person ausgetauscht werden so.
Wenn da jemand Corona hat oder so, ähm passt auf euch auf. Corona, das war eine Quarantäne in, da war die Quarantäne, ja, also wo die Leute Verdächtige oder Coronakranke äh weil im im Wohnheim war das zu gefährlich und wahrscheinlich,
Das war die Lösung, also das Problem konnte einfach nicht zu Hause bleiben, ne, weil da hast du Kontakt.

[32:26] An einem Tag mit fünfzig Leuten, also geht's einfach zum Laden, will so ein Brot kaufen und da stehen schon zwanzig, dreißig Leute, ne, also ja, hm,
dass du das hat unsere Pläne auf den Kopf gestellt, natürlich mit Corona. Wir hätten viel mehr Orten als in Betrieben als Sprachkurse organisiert.
Äh aber weil Organizing braucht man.
Leute zusammen zu bringen und das ging nicht in jetzt unter Corona und wir sollten uns äh laufend dann anpassen, dass da in Wohnheim.
Zu gestalten war. Und wir sind vielmehr dann auf einzelne Fälle eingegangen, nicht nur generell allgemein,
äh wir können Adam zu tun, wir müssen auf jeden Fall jetzt unter Corona. Ja und uns natürlich schützen.
Äh ja, ich habe, glaube ich, musste Desinfektionsmittel dreißig Mal am Tage, so zu weil wenn du die Leute nicht die Hand gibst, dann sehen die das respektlos, ne.

[33:29] Also muss man sich auch einfach über die Klientel ist auch spezifisch,
viele waren auch skeptisch gegenüber Corona dort. Wir haben auch eine informative Kampagne gemacht, dass ich dich im September oder im Oktober. Da habe ich viele Flyer verteilt und über Corona, Hotline und alles,
oder rumänische Links bekannt gemacht.

[33:50] Musste mich anpassen, die Leute. Hey, ich arbeite auch bei Caritas und dort musste ich auch nicht meine Tätigkeit aufhören, ne, so mit prekären Leuten, Obdachlosen.
Also für mich war nichts außergewöhnliches. Ich ich weiß nicht, was Homeoffice ist.

[34:06] Durchgehend gearbeitet, ne. So, ich würde noch kurz ein paar Sätze sagen, halt. Äh viele Menschen, die unsere Beratungsstelle jetzt hier aufsuchen, äh die arbeiten in einem Niedriglohnsektor
Äh und davon ganz viele jetzt generell, die kennen sich mit der Technik kaum aus
Äh wenn wir die Beratungen äh vor Ort führen, also durch trotz Corona müssten wir sozusagen unsere Beratung ganz oft auch äh persönlich auch ähm.
Beratung anbieten, dadurch dass diese Menschen äh sozusagen ganz wenig mit Technik sich auskennen, wer von denen kann mir per Mail jetzt, sage ich mal, eine Datei schicken äh oder einen seinen Arbeitsvertrag oder egal etwas.
Und dann, nichtsdestotrotz muss man ja generell dann ein Termin vereinbaren
es gibt ja klar auch Menschen die sich dann Technik auskennen da geht es einigermaßen auch telefonisch aber durchaus
die Arbeit ist ja erschwerst durch die ganze Sache und man kann sich ja äh durch die ganze Situation jetzt vorstellen, wie es diesen Menschen dann überhaupt geht, die in diesen Planschen jetzt überhaupt jetzt arbeiten.
Vor allem jetzt Kurzarbeit angesagt, ähm wir freuen ja auch erzählt habe, sage ich mal, nicht nur, dass die Menschen äh tatsächlich, die wurden ja von Kurzarbeit gemeldet, aber die Arbeiten.

[35:23] Die arbeiten tatsächlich ganzen Monat durch und am Ende bekommen die nur dieses also Arbeitgeber kassiert doppelt. Muss ich mich mal so ausdrücken. Und äh was wirklich äh da bisschen.
Mehr kommt. Ich wünsche mir da, dass da bisschen mehr Kontrolle generell ähm aufträgt.

[35:43] Es gab nur kurze Corona es gab auch Corona eine Corona-Prämie jetzt im im Bausektor. Äh unter bestimmten Voraussetzungen natürlich die Person hätte länger als sechs Monate bei der Firma eingestellt äh wo werden.
Ähm
Das ist ein großes Thema jetzt in der Bauarbeiter. Die fragen sich, wie gesagt, hey, hast du Corona Bonus bekommen? Hast du Corona-Bonus bekommen? Weil manche bekommen es, manche bekommen es nicht. Manche bekommen es und müssen es dem Arbeitgeber bar zurückgeben.
Solche Sachen. Äh ja, das diese Corona fünfhundert Euro einmal Bezahlung soweit ich weiß.
Das war auch ein riesen Anlass jetzt für Geldwäscherei bei den Subunternehmen, also.
Und es gibt verschiedene Methoden, wie man das verdecken kann.
Steht, das heißt nicht, dass die der Bauarbeiter das bekommen hat oder wie wie das gemacht wird. Wir bekommen die Corona Prämie tatsächlich.

[36:45] Das ist bei den meisten so. Und dann wird von der Schwarzarbeit abgezogen, die nicht nachweisbar ist,
Weil wir haben eine heimliche Vereinbarung, okay, ich arbeite fünfzig Stunden im Monat oder sechzig Stunden im Monat, der Rest.
Kriege ich schwarz. Okay, du kriegst diese fünfhundert Euro, extra zu dem Gehalt, aber.
So heimlich, also privat werden dann die schwarz nicht Stunden werden abgezogen. Für fünfhundert Euro. So, das heißt, dass ihr tatsächlich die Corona-Krimi nicht bekommt, sondern weniger Geld von der Schwarzarbeit.

[37:19] Solche Tricks gibt es und das das ist sehr gängig dieser Trick. Also.
Also wenn sie rumänisch sprechen können, sie können direkt was in Griesheim wohnen, können zu dem Bau arbeiten. Die wären sehr offen gegen diesem Thema. Also sie werden sehr offen und
können einiges hören da von den Leuten. Und es nicht zu lachen. Ich weiß nicht, warum ich lache.
Weil wie wie du es jetzt so erzählst, ne? Deswegen ist es ein bisschen so
äh was der Lachen will. Ja aber das ist eine Sache. Es ist zum normalen Zustand geworden. Also man hat nicht mehr diese Entrüstung mehr nicht mehr. Das war vielleicht früher diese Entrüstung. Aber es ist Normalzustand.
Und ich würde gerne noch diese eine Geschichte ansprechen beziehungsweise dass die Menschen, die jetzt generell
Gibt's auch tatsächlich Menschen, die auch eine Arbeitsvertrag unterschreiben, aber tatsächlich ist jetzt kein Arbeitsvertrag, sondern die werden dann selbstständig tätig. Äh das das ist auch wiederum auch noch immer gern in die Praxis jetzt überhaupt im Bau. Äh und ähm.
Und dadurch wird sozusagen das Ganze jetzt äh auf dem Arbeitnehmer überwältigt sozusagen dann im Nachhinein kommt jetzt äh zu Bezahlung die Krankenversicherung, Berufsgenossenschaft und Sozialversicherungsbeiträge hat. Ähm.
Generell, was ich mir überhaupt jetzt wünsche, ist ähm bisschen mehr Kontrollen. Beschwert mich seit Jahren, dass ich nicht genug Personal haben, ne.

[38:41] Deswegen sieht man am Bart hoch diese Werbungsplakate für Berufschancen für die Zukunft. Da gibt's die der Bundeswehr, Bundeswehr,
Schollarm und diese vom Flughafen, ne, die lotzen, suchen, ne? So diese drei Berufsgruppen, die nicht so beliebt,
und wir nicht so viele Leute beim Soul haben. Das ist die offizielle Erklärung, glaube ich. Die sind unter überfordert.
Wir können nicht jeden Tag Baustellen aufsuchen, damit damit die kompletten, also Verstöße überhaupt ja besser geahndet werden können, müssen die halt sozusagen jetzt äh auch die bisschen auch näher,
generell auch mit äh anderen Beratungsstellen und äh.

[39:21] Näher zusammenarbeiten mit zumindest. Wir sind schon ziemlich lange im Gespräch. Ähm.
Will das jetzt auch gar nicht mehr so lang hinten rausziehen, aber das ist natürlich sehr spannend. Ähm was ich jetzt so zum Abschluss euch äh zum Abschluss gerne noch ähm.
Fragen wollte so ähm.
Ähm habt ihr in den letzten Jahren größere Erfolge erlebt oder wie, wie sehen Erfolge aus von eurer Arbeit.
Und ähm es ist meistens nur, dass ihr versucht, kleine Dinge zu verändern, was weiß ich, zum Beispiel von einer Person, die,
ähm Lohn nicht erhalten habt, dass ihr dann versucht, die Person zu unterstützen, dass sie eben den Lohn erhält beispielsweise,
Ähm also es ist meistens so, dass ihr also das immer so klar sehr kleinschüttig ist, aber das nicht im größeren nichts verändert. Also wie sehen die Erfolge aus? Sind die auch im größeren, sind die auch größer teilweise oder dass man nur kleine Erfolge,
Und was braucht es, damit die Arbeitsbedingungen besser werden oder wie können die durchgesetzt werden neben mehr Kontrolle, beispielsweise.

[40:26] Können die erreicht werden. Ja, äh da gibt es die Zahlen, die da gibt es jetzt generell einiges, dass man äh berichten äh könnte. Äh Erfolge zeichnet sich halt so zu sagen aus,
mit den Kleinigkeiten generell,
kleine Erfolge bringen schließlich auch mittlerweile sozusagen durch den Mundpropaganda äh dann noch große Erfolge, dass wir auch gut an den Leuten ankommen und so auch gut auch anknüpfen können
wir haben schon viele große Erfolge bei dem Thema sind wo wir auch Punkt Generalunternehmer erstritten haben.

[40:57] Das größte Problem bei der ganzen Sache ist, dass sie sich ganze bisschen länger zieht bis die Antworten kommen und bis ich das ganze jetzt
überwiegt äh überwiegt an den Arbeitnehmer jetzt äh
ausbezahlt wird, aber das Problem ist ja schließlich, wenn die Menschen jetzt ausreisen äh wie vorhin im Alex oder Anna erwähnt haben, wenn die Menschen jetzt nach sagen wir Rumänien oder Bulgarien ausreisen, wie sollen die dann ihre
Ansprüche geltend machen durch diesen Sachen würde ich mir auch wünschen, wie wie auch vorhin erwähnt habe, dass sie Kontrollbehörden also besser dann zusammenarbeiten,
vor allem, wenn sie grenzüberschreitend Beschäftigungsform,
äh bei der Entsendung jetzt konkret konkret äh wie auch vorhin gesagt, damit die Verstöße jetzt besser gehandelt werden können. Äh und auch sanktioniert werden
ähm müssen die Behörden überhaupt jetzt auch international auch auf der europäischen Ebene enger zusammenarbeiten. Das ist halt äh unsere praktische Erfahrung, äh dass häufig das nicht zusammentrifft, zusammentrifft
und äh bin ich bisschen auch äh stehengeblieben durchaus stehengeblieben bei dem Ganzen
bei uns ist es jetzt nicht nur das so, dass außergerichtlich jetzt ganze zu klären wir begleiten teilweise auch Menschen vor Gericht, wir leisten dort ganz oft auch den Sprachkunden Beistand äh
sozusagen ich ich wünsche mir generell, dass die Gewerkschaften ein bisschen äh.

[42:22] Offener und näher, sage ich mal, an an die Menschen, sage ich mal, die Wanderarbeitskräfte zugehen und äh so würden die sozusagen äh viel näher die Menschen auch unterstützen können und äh
so hätten die auch sozusagen Menschen, die Mitglieder sind auf andere Seite und die, die auch einen Rechtsschutz bekommen können, wenn die mal solche Probleme haben. Äh was wiederum.
Nicht so generell der Fall jetzt momentan ist, äh dass die Gewerkschaften jetzt offen ein bisschen an die an Dappeskräfte zugehen. Ähm.

[42:53] Was ich noch ähm ansprechen würde, äh ist jetzt, ich habe ja vorhin die äh Entsendung jetzt äh generell jetzt angesprochen, äh dadurch gibt es ja schließlich jetzt auch äh.
Dass man jetzt durch diesen Kontrollen, was ich vorhin gemeint habe, äh dass jetzt ähm sozusagen die Briefkastenfirmen, die jetzt,
sage ich mal, in Slowenien gibt, äh ganz viele, sage ich mal so, äh dass man da bisschen besser die ganze Sache lagert, identifiziert.
Durch diesen ganzen Betrug von Briefkastenfirmen äh kommt man ja schließlich auch nicht weit mehr.
Ich bin jetzt bisschen jetzt äh vom Thema raus, aber weil das ist jetzt bisschen es ist man hat ja komplett bisschen ein anderes Gefühl, äh wenn es wenn man so persönlich gern darüber jetzt
gegenüber steht als jetzt so jetzt man sieht Vorsicht das Stuhl, den Lernstuhl und dann hat man gleich schon super.
Bleibt man sofort stehen. Ich würde mich freuen, wenn jemand von Kolleginnen und Kollegen jetzt jemanden, was noch bisschen ergänzen könnte, beziehungsweise dessen.

[43:59] Genau das eine natürlich, äh was Anel schon sagte, die vermeintlich kleinen Erfolge äh summieren sich natürlich auch, indem sich einfach auch Wissen verbreitet und äh
Leute besser informiert sind und dadurch auch ähm hm genau, relevante Informationen einfach unterwegs sind, aber natürlich äh,
Genau, zum Beispiel im Falle von Gerichtsprozessen kann es natürlich schon vorkommen, dass da halt auch mal Entscheidungen dabei sind
die dann ähm richtungsweisend sind, äh ja, also zum Beispiel in der häuslichen Pflege.

[44:35] Gab's sowas in den letzten Jahren, dass eben ein Gericht
entschieden haben, dass die Leute eigentlich für jede Stunde, die sie von diesem, also vierundzwanzig Stunden pro Tag ihnen lohnen
zustehen würde, weil diese Bereitschaftszeiten eben auch als Arbeitszeit gelten und dann ist es natürlich spannend, richtungsweisendes äh Gerichtsurteil, das aus so einem Fall entstehen kann, an dem sich dann auch ähm ja, andere Ratsuchende und beratende Personen
orientieren können und was dann tatsächlich auch ja politische Veränderungen bringen kann
und manchmal, das ist natürlich selten, aber jetzt gerade äh Enden Ende letzten Jahres gab's das natürlich auch
fließt auch mal oder entsteht daraus auch tatsächlich 'ne gesetzliche Veränderung jetzt wie im Bereich also mit dem Arbeitsschutzkontrollgesetz das jetzt verabschiedet wurde, dass er tatsächlich sehr konkret,
verändert, die Praxis insbesondere in der
in Fleisch betrieben, ja, wo ja skandalöse Zustände auch, also nach wie vor herrschen, aber wo eben jetzt äh durch das Verbot von Werk, Verträgen und so weiter ähm.

[45:50] Äh genau, manche Dinge zum Besseren verändert wurden, was dann natürlich schon sehr große und greifbare Erfolge sind, die aber natürlich Resultat einfach auch von sehr langer Arbeit und Kooperation sind und.
Wo man nicht jeden Tag einen Neuen zu verbuchen hat. Ich würde sagen, dass der Umstand hat auch viel dazu beigetragen. Also Arbeit war schon, hat es aus,
auf einem Niveau erhalten, also es gab es gab die der fruchtbare Boden sozusagen, aber der Umstand hat das,
großen Teil auch ermöglicht, Corona.
Und das ist irgendwie widersprüchlich, aber Corona hat, ich glaube, im im Fall Tönis äh viel dazu beigetragen, dass dort Verbesserungen eintreten.

[46:36] Äh ja im Baubereich, weiß nicht, was für Verbesserungen eintreten können. Also was Erfolge.
Was Erfolge äh angeht, das ist die die wir sind alle weniger als ein Jahr dabei und es war ein Coronajahr.
Man konnte nur bruchstückartig was unternehmen.
Ähm unsere Kolleginnen, die jetzt in älterer Zeit ist, die seit zweitausendundfünfzehn, zweitausendsechzehn, wenn ihr eine Geschichte der äh.
Aktivitäten in Frankfurt überblicken möchten, dann sollten sie auf jeden Fall mit ihr sprechen. Sie war sehr aktiv. Bei vielen Sachen. Ich weiß, dass sie sogar eine Protektation in Griefheim ähm organisiert hat vor der Sammelunterkunft.
Ähm ja als was Erfolge angeht, so explizit so große Sachen, kann sie,
viel, viel erzählen und was in Griesheim jetzt Erfolg geht, es ist ein Sprachkurs.

[47:33] Ähm das war dann überhaupt nicht einfach, wenn man ein Sprachrohr zu organisieren, indem man auch okay, ja, wann, wenn du Genital hast, dann geht das los. Nein, wir wollten, dass äh wir wollten uns doch gewisse, dass das äh umsetzbar ist und wir äh mussten dann äh,
Interessierte finden, mit die mit Unterschrift und äh ein Fragebogen ausgefüllt haben, das will ich Erwartungen vom Sprachkurs.

[47:57] Und wir haben dreißig Stück bisher gesammelt unter Corona-Bedingungen und das war nicht so offensichtlich, quasi wir haben diese, haben wir uns nicht dort hingestellt und abgeworben, sondern,
über Mondpropaganda. Also diese dreißig Unterschriften waren von den Personen vor Ort, die in dem,
Ihr habt erst mal abgefragt, ob es überhaupt gewollt ist. Ja, genau, genau. Und nur Leute, die explizit etwas machen, so etwas machen wollen. Mhm.

[48:26] Was ja auch an sich schon krass ist, ne? Also die ganze Woche ist so ein Arbeitsalltag zu haben und dann noch die Bereitschaft äh am Wochen, also ich find's einfach schon.

[48:38] Also schon an der Leistung so. Die Bereitschaft zu haben, weil es ist ja hm nicht so nicht so easy, auch Deutsch und überhaupt noch mehr Input und so.
Nicht. Also das wird sonntags beschäftigen an der Sprachkurs, wenn er überhaupt. Also die könnten ihre eigenen Wünsche dort aus äh bekannt machen,
Ja, Samstag oder Sonntag wird das stattfinden. Eine eine halbe Stunde. Hoffentlich ist es umsetzbar. Also die.
Nee, ich sehe die Notwendigkeit natürlich, nur äh ich finde, also wow,
Na gut, ich nehme problematisch äh Dozent zu finden, die oder der bereit wäre, Sonntag sowas zu machen.

[49:17] Bevorzuge ich auch jemanden, der rumänisch spricht.
Und ich weiß nicht, wie wie viel also man Student vielleicht von der Uni, was Anna ist an der Uni vielleicht kennt, Studenten, die extra etwas nebenbei verdienen wollen.

[49:29] Äh ansonsten, also ich habe auch Kontakte, aber Sonntag ist ein Problem, also ja.
Aber es die Frage ist jetzt auf dem Tisch das Thema.

[49:41] Und es gibt Bedarf. Wir sollten Löwe sein jetzt wieder. Das ist uns überlassen. Ich.
Und wenn ihr gerne Vorschläge habt oder jemanden, der diese Sendung hört, zuhören jetzt, gerne.
Wie man so in was am Sonntag macht. Also eine Person, die bereit ist schon ähm auf Rumänisch Deutschunterricht zu geben und äh Sonntags, eineinhalb Stunde. In der in der gibt es denn schon einen Raum dafür?

[50:08] Nicht. Das wäre ja auch, wenn Vorschläge gibt.

[50:14] So ein erprobtes Ende auf diesem Weg aber auch nochmal vielen Dank. Ähm Alex, Arne und Anna von Faire Mobilität.
Ich möchte äh darauf hinweisen, dass mittlerweile eine Dozentin für den Sprachkurs gefunden wurde, aber es werden weiterhin noch äh Räume gesucht und auch in Zukunft für faire Mobilität.
Für Beratungsstandorte und da möchte ich ein kurzes einen kurzen Einspieler von einem Wohnprojekt zeigen, die,
einige Raumangebote in Zukunft zur Verfügung stellen können. Mein Name ist Alex vom Wohnprojekt Kollektiv Leben, kurz Kolle.
Wir sind gerade auf dem Weg in Griesheim, hier in Frankfurt, ein Wohnhaus für etwa vierzig Personen zu bauen. Und das direkt neben dem Wohnheim für mobile Arbeiter dort.
Bei uns im Haus sollen im Erdgeschoss unter anderem Räume entstehen für politische und pädagogische Bildungsarbeit, hier sollen Angebote geschaffen werden, auch für das umgebende Quartier.
Auch Beratungsräume werden wir bauen
auch für andere Initiativen und Gruppen, die bei uns Beratung anbieten wollen, stehen die Räumlichkeiten zur Verfügung. So wie Ateliers und Werkstätten und ein großer Multifunktionsraum
Der kann zum Beispiel für Lesungen, Bildungsarbeit, Theaterarbeit, Nachbarschaftstreff und vieles mehr genutzt werden. Daneben entstehen Coworking-Spaces, die angemietet werden können.

[51:39] Wir vom Wohnprojekt Kolle hatten schon ganz von Anfang an äh in unseren Planungen
mit der fairen Mobilität hier in Frankfurt Kontakt aufgenommen. Denn für uns war klar, dass die Nähe
Von dem Haus, das wir bauen wollen, als neue Nachbarin, auch zu den direkt angrenzenden Wohnheim für mobile Arbeiter, für uns ein wichtiges Thema ist.
Für uns wäre es großartig, zu kooperieren, um unsere Nachbarschaft aber auch das politisch so wichtige gewerkschaftliche Projekt faire Mobilität zu unterstützen.

[52:09] Unser Haus steht ja noch nicht, aber wenn es soweit ist, hoffen wir sehr, dass in unseren Räumen auch Beratungen und Sprachkursangebote der fairen Mobilität stattfinden können.
Hier vom Wohnprojekt Kolle freuen uns auf jeden Fall auf die Zusammenarbeit und wünschen den Kolleginnen von der fairen Mobilität alles Gute und politische Erfolge für die anstehende Arbeit.

[52:30] Ja, vielen Dank für diesen kurzen Beitrag von Alex von Collektiv Leben. Auch von mir wünsche ich auf diesem Weg äh faire Mobilität,
Alles Gute für Ihre weitere Arbeit und für die,
vielen politischen Erfolge, die sicherlich äh noch kommen werden. Ich hoffe, ich konnte mit dieser Radiosendung euch Mobilität etwas näher bringen und freue mich äh zur Bekanntheit des Projektes beizutragen.
Ganz am Ende möchte ich abschließen mit einem Song, den mir Anna empfohlen hat. Er ist Rough, er ist von der Rapperin Liri und es ist auf rumänisch.
Als kurze Warnung für alle, die rumänisch verstehen, in dem Song geht es um sexualisierte Gewalt. Es ist mir auch wichtig.
Rap in unterschiedlichsten Sprachen zu verbreiten. Also ich beende diese Sendung mit dem Song von Liri, heißt Regen auf Rumänisch.