Fossile Energie liebt KI

Werden wir alle NOCH schlauer?
Sendung vom 2026/04/15 17:00:00 GMT+2
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Der Vortrag von Stefan, Yannik & Rike and Moritz Leiner "Fossile Industrie liebt KI!" beim 39C3 media.ccc.de/v/39c3-fossile-industrie-liebt-ki

Transkription

Hier ist das Politopia Magazin, euer gesellschaftspolitisches Magazin bei Radio X, dem Frankfurter Bürgerradio. Schön, dass ihr dabei seid, schön, dass ihr zuhört. Wir haben euch heute ein Vortrag mitgebracht, da geht es um KI, also Künstliche Intelligenz.

Naja, es geht nicht nur um KI, es geht um generative KI, also Künstliche Intelligenz, die Texte erzeugt, Bilder erzeugt, Musik erzeugt, Videos erzeugt. Und eigentlich geht es noch um mehr. Es geht um die Energie, die dafür notwendig ist, all diese von Maschinen erzeugten Werke zu erschaffen.

Sind das wirklich erschaffene Werke? Unser Verständnis muss sich da ja auch ein bisschen anpassen. Diesen Vortrag haben gehalten Stefan, Yannick und Rieke und Moritz Reiner beim 39C3, das ist der Chaos Communication Congress. Ihr Vortrag, fossile Industrie liebt KI.

Hi, oder guten Morgen, für die, die gestern länger gemacht haben. Wir beschäftigen uns heute damit, warum der KI-Hype nicht nur zerstörerisch ist für diesen Planeten, sondern warum er auch eine Wiederbelebungsmaßnahme oder eine lebensverlängernde Maßnahme für die fossile Industrie ist. Und das ist keine Fußnote, wenn wir über den Hype um generative KI sprechen, sondern eigentlich der Elefant im Raum.

Ich bin Rieke, ich arbeite für das BITS und Bäume Bündnis. Wir sind ein Bündnis aus entwicklungspolitischen, Umweltschutz- und Menschenrechtsorganisationen, Wissenschaftsinstituten und Gewerkschaften. Und wir arbeiten zum Nexus Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Einerseits, weil es keine Technologie auf einem toten Planeten gibt und andererseits, weil Tech-Konzerne und insbesondere generative KI zu einer immer größeren Gefahr für Klimagerechtigkeit und das gute Leben für alle werden. Und ich freue mich sehr, dass ich diesen Talk heute zusammen mit Moritz mache. Ja, freut mich auch sehr.

Hallo zusammen. Hi auch ins Internet. Ich bin Moritz.

Ich bin hier in der Rolle als Campaigner von Urgewalt e.V. Das ist ein gemeinnütziger Umwelt- und Menschenrechtsverein. Und unser Ziel ist es, den Ausbau von fossiler Infrastruktur zu verhindern. Und dafür machen wir Druck auf Konzerne, aber auch auf die Geldgeber dahinter wie Banken, Investoren, Versicherungen, aber auch Politik und Regulierungsbehörden.

Und was haben wir heute mit euch vor? Wir wollen einmal anschließen an den Talk von letztem Jahr, den Rieke zusammen mit Constanze gegeben hat, wo es schon um die ökologischen Kosten des KI-Hypes ging. Und wir gucken jetzt nochmal darauf, was eigentlich 2025 im Punkte Klimaschädlichkeit von KI passiert ist. Außerdem schauen wir auf die Rolle der fossilen Industrie, die immer stärker wird rund um den KI-Hype.

Und dann gucken wir nochmal darauf, wer eigentlich an dem Hype gerade verdient und wer die Kosten trägt. Und ganz am Ende gucken wir nochmal darauf, was es eigentlich für echten Klimaschutz braucht und wie wir alle hier aktiv werden können. Wir besprechen auch viele Auswirkungen von generativer KI, heute nicht, beispielsweise auf Ressourcen und Wasserverbrauch.

Dazu können wir euch aber beispielsweise den Talk von Joschi von Frag den Staat sehr empfehlen, der war am ersten Tag des Kongress. Auch neokoloniale Lieferketten und Ausbeutung von Arbeit und zum Beispiel auch Entsorgung von Elektroschrott schneiden wir heute nicht an, aber dazu gibt es ein sehr gutes Buch, nämlich Digitalen Kolonialismus von Svenne Hilbig und Ingo Dachwitz. Auch der Missbrauch personenbezogener Daten und die Ausbeutung von Commons und der Abbau von beispielsweise Datenschutz ist etwas, was wir heute nur ganz begrenzt ansprechen können, aber dafür können wir euch das Buch Atlas of AI sehr empfehlen oder auch insgesamt die Berichterstattung auf netzpolitik.org. Und auch die Problematik für Demokratie, Menschenrechte und Widerstand ist heute nur ein kleiner Teil, aber im April 2026 wird eine Konferenz in Berlin stattfinden, die Cables of Resistance, wo es genau darum gehen wird.

Wir sprechen jetzt kurz darüber, warum KI weiterhin klimaschädlich bei Design ist und darüber müssen wir sprechen, weil wir auch weiterhin auf die Klimakatastrophe zurasen. Diese Grafik hatten wir letztes Jahr auch schon dabei, das sind die Kipppunkte. Kipppunkte sind Veränderungen im Erdsystem, die nicht umkehrbar sind.

Und ich finde diese Grafik sehr illustrativ, weil sie zeigt, welche Kipppunkte wir bei welcher Klimaerwärmung erreichen. Also beispielsweise die roten Punkte sind die Kipppunkte, die zwischen 1,5 und 2 Grad passieren, die orangenen zwischen 2 und 3,7 Grad und dann die gelben zwischen 3,7 und 6 Grad. All diese Kipppunkte sind natürlich nur Predictions.

Es kann uns tatsächlich auch passieren, dass alle Kipppunkte viel früher kommen, als wir sie gerade vorhersehen. Der Unterschied zwischen 1,5 und 2 Grad ist beispielsweise der Verlust des Eisschilds in Grönland oder der Korallenriffe im Pazifik. Und dahinter stehen Extremwetterereignisse, die Tausende, wenn nicht Millionen von Menschen bedrohen und ganze Ökosysteme zerstören.

Und das Wichtigste an dieser Grafik, finde ich, ist, dass sie zeigt, es macht einen Unterschied, ob die Erde sich um 1,5 oder um 2 Grad erhitzt. In der politischen Debatte gehen wir ab und zu so mit dem Klimawandel um, dass es eigentlich nicht so einen großen Unterschied macht, ob wir 1,5 oder 2 Grad erreichen. Tatsächlich macht es einen sehr großen Unterschied.

Es geht um jedes Zehntel Grad und es ist auch nicht mehr 5 nach 12, sondern eher so Viertel vor 1, was Klimaschutz angeht. Und gleichzeitig ist Klimapolitik massiv im Hintertreffen. 2024 hat die Welt das erste Mal 1,5 Grad überschritten.

Ich wurde nach dem letzten Talk sehr viel darauf hingewiesen. Es war ein temporäres Überschreiten. Das ist gut und gleichzeitig schlimm genug für Extremwetterereignisse.

Und auch 2026 gehen ForscherInnen davon aus, dass wir wieder 1,4 Grad überschreiten könnten. Und gleichzeitig wird auf der ganzen Welt Klimapolitik abgebaut. In Deutschland, in den USA, in der EU.

Die COP diesen November konnte nicht zu dem Ergebnis gebracht werden, aus den Fossilen auszusteigen. Und dabei nimmt die Klimakrise immer mehr an Fahrt auf. Und darin haben wir diese neue, mittlerweile nicht mehr so neue Technologie, die generative KI, die quasi zu einer neuen klimaschädlichen Industrie heranwächst, die noch nachlegt in dieser Problematik der Klimakrise.

Über welche KI reden wir genau hier? Genau, wir reden über generative KI. Häufig Large Language Models, juristisch auch als Foundation Models beispielsweise bezeichnet. Das sind KI-Modelle, die werden trainiert mit einer großen Menge Daten und die generieren Texte, Bilder, Videos beispielsweise.

Wir reden nicht darüber, über alles, was man mit Daten machen kann. Manchmal in der aktuellen Debatte um KI wird einfach alles, was Datenauswertung ist, in diesen Topf geworfen und damit gibt man generativer KI viel zu viel Credit. Natürlich gibt es total sinnvolle algorithmische Systeme und KI-Systeme, insbesondere im Bereich der Forschung.

Das ist ganz häufig keine generative KI. Wir sprechen auch nicht über AGI, also Artificial General Intelligence. Das ist eher so ein Sci-Fi-Ding.

Die Idee ist, dass es eine menschenähnliche KI geben wird, die quasi die nächste Stufe ist. Und das ist auch das große Versprechen der KI-Unternehmen. Also beispielsweise Sam Altman hat OpenAI, hat ja vor allen Dingen das Produkt HGPT, aber verspricht immer wieder, dass eines Tages seine KI Krebs heilen wird, den Wohnungsmarkt lösen wird, die Klimakrise aufhalten wird und das alles, wenn erstmal AGI erreicht ist.

Auch Ursula von der Leyen hat angekündigt, dass das nächstes Jahr schon passieren könnte. Daraufhin haben ihr ForscherInnen aus ganz Europa einen Brief geschrieben, dass es eine gefährliche Aussage ist. Insgesamt ist die Wissenschaftswelt davon nicht überzeugt, dass wir AGI jemals erreichen werden.

Also es ist ein sehr großes Versprechen, das mit sehr wenig praktischer Evidenz hinterlegt ist. Dieses Mal ist Constanze leider nicht dabei, aber wir haben euch trotzdem so ein bisschen technischen Hintergrund mitgebracht. Aber wir sind, wie gesagt, beide keine InformatikerInnen.

Also wir tun unser Bestes. Was ich sehr spannend fand dieses Jahr, ist ein Paper erschienen, das sich den gesamten Lifecycle von KI-Modellen angeschaut hat. Also nicht nur das Training, sondern auch die Entwicklung und beispielsweise auch die Hardware-Herstellung.

Wir brauchen solche Untersuchungen, weil wir den genauen Energieverbrauch und auch den genauen CO2-Ausstoß von KI-Modellen nicht kennen. Sondern wir müssen uns verlassen, wenn wir zum Beispiel auf OpenAI gucken, auf die Angaben, die das Unternehmen selber macht, oder eben auf Annäherungen, die wir aus anderen KI-Modellen schließen können. Und deswegen sind solche Untersuchungen so wichtig.

Diese Untersuchung schaut sich einerseits das Training an und modelliert das mit Open-Source-Modellen. Und beispielsweise das größte Modell hier, das mit 5 Billionen Tokens und 14 Milliarden Parametern läuft, hat einen Energieverbrauch von 230 Megawattstunden und Emissionen von 100 Tonnen. Das heißt, der Lifecycle dieses Modells ist so viel wie der Energieverbrauch eines US-Haushalts über 21 Jahre und des Wasserverbrauchs einer Person über sieben Jahre.

Im Vergleich dazu, GPT-5 ist ungefähr viermal so groß wie dieses Modell. Das heißt, das Training ist schon extrem heavy. Das ist allerdings nicht der Teil, für den diese gigantischen Rechenzentren global gebaut werden, sondern das ist die Inferenz.

Das ist ein Paper, das hatten wir letztes Jahr auch schon dabei, das vergleicht unterschiedliche Large-Language-Models mit unterschiedlichen Funktionen und zeigt sehr stark, dass insbesondere beispielsweise Bildgenerierung signifikant mehr Emissionen verursacht und auch so Textgenerierung als beispielsweise nur Textklassifikation. Und was dieses Jahr ein großes Thema war, ist das sogenannte Reasoning. Das bedeutet als Nicht-Informatikerin, dass die Modelle ihre Ergebnisse noch mehrere Male durchlaufen, viele Zwischenschritte einlegen und verkauft wurde das als, damit wird das Halluzinieren von KI-Modellen aufgehalten.

Sie werden viel besser, viel genauer, geben viel bessere Antworten, aber sie werden auch vor allen Dingen sehr viel energieintensiver. Also in dieser Untersuchung kann man sehen, dass beispielsweise das Deep-Seek-Modell ohne Reasoning signifikant weniger Energie verbraucht als mit Reasoning. Das ist die zweite Zeile.

Mit Reasoning braucht Deep-Seek 154 Mal mehr Energie. Das bedeutet auch, dass unsere Predictions, die wir in den letzten Jahren gemacht haben dazu, wie viel Energie KI brauchen wird, wahrscheinlich viel zu niedrig sind. Wir wissen es nicht genau.

Gleichzeitig machen die Unternehmen kein Geheimnis daraus, dass die generative KI sehr energieintensiv und damit auch klimaschädlich ist. Das ist so eine Annäherung der Power-Consumption der großen Tech-Unternehmen. Daneben seht ihr ein Bild von Protesten gegen ein Rechenzentrum in Memphis in den USA.

Was ich sehr spannend finde, was der Forscher Ketan Yoshi beispielsweise sagt, ist, dass mit dem Hype um generative KI hat eine Entkoppelung stattgefunden. Vorher war es so, dass der Ausbau von Rechenzentren immer einherging mit steigenden Nutzerendenzahlen oder damit steigenden Gewinnen. Seit dem KI-Hype hat sich der Energieverbrauch und die Größe der Rechenzentren entkoppelt.

Sie wächst also exponentiell schneller als beispielsweise Nutzerendenzahlen oder Gewinne. Es gibt also keinen proportionalen Gegenwert mehr. Das macht KI weiterhin zu einem Climate-Desaster.

OpenAI hat angekündigt, dass sie bis 2033 den Energieverbrauch von Indien haben werden. Es werden Atomkraftwerke wieder in Betrieb genommen. Klimaziele sind schon lange verworfen worden.

Und wir können davon ausgehen, dass sich der Stromverbrauch von Rechenzentren für KI in den nächsten Jahren massiv vervielfachen wird. Das ist der globale Überblick. Es sieht nicht gut aus.

Es sah letztes Jahr schon nicht gut aus. Es ist nicht so viel besser geworden. Aber dieses Jahr haben insbesondere die EU und Deutschland auch nochmal nachgelegt.

Und dazu wird euch Moritz noch ein bisschen was erzählen. Genau. Wir schauen jetzt einmal auf den Ausbau von Rechenzentren in der EU erstmal.

Was passiert da gerade politisch bei dem Thema? Ja, ich würde sagen, die EU hat FOMO. Also FOMO im KI-Wettstreit abgehängt zu werden. Und darum treibt sie jetzt den Ausbau von neuen, großen Rechenzentren einfach massiv voran aktuell.

Beispielsweise wurde angekündigt, Hunderte Milliarden zu mobilisieren, um die EU zu einem, Zitat, KI-Kontinent zu machen. Ja, was auch immer das heißt. Und unter anderem sollen 19 sogenannte AI-Factories gebaut werden und fünf sogenannte AI-Gigafactories.

Und in Deutschland sieht das Ganze ähnlich aus. Mit der neuen Bundesregierung soll Deutschland jetzt ja auch zu einer KI-Nation werden. Und dafür steht im Koalitionsvertrag, dass massive Investitionen in Cloud- und KI-Infrastruktur getätigt werden sollen.

Auch steht da, dass Klimaneutralität praxisnah ausgelegt werden soll, umgesetzt werden soll. Ja, also nach wirklich aktivem Klimaschutz für 1,5 Grad klingt das jetzt für mich nicht. Ja, wenn wir in die Zukunft blicken in Deutschland jetzt, dann sehen wir, dass der Anteil an Rechenzentren am Bruttogesamtstromverbrauch auch ansteigt, von 2024 4%, 2037 10%.

Und das sage nicht ich, sondern die Bundesnetzagentur in ihrem Szenariorahmen für die Netzentwicklungsplanung. Und summa summarum heißt es eben einfach, es steht uns eine massive Ausweitung der Stromnachfrage auch in Deutschland bevor. Und das hat Auswirkungen auf den Energiemarkt.

Ja, die zusätzliche Nachfrage von Rechenzentren verlangsamt einfach die Energiewende. Zum Beispiel konkurrieren Rechenzentren jetzt immer mehr auch mit Batteriespeichern um Netzanschlüsse, was eben die Energiewende an der Stelle verlangsamt. Und ja, zu der Gefahr von Rechenzentren gehört auch, dass wir bald vielleicht alle erhöhte Stromkosten auch bei unserer Stromrechnung sehen werden.

Denn der Ausbau von den Rechenzentren und die Netzanschlüsse werden auf die Netzentgelte umgelegt, die wir alle zahlen. Und da befürchten wir eben, dass auch eine Umverteilung von unten nach oben wieder stattfinden könnte. Und wen das interessiert, schaut gerne mal bei Algorithmwatch vorbei, die haben da einen super Bericht zu geschrieben.

Okay, wir haben jetzt viel über den Ausbau von Rechenzentren geredet und die Auswirkungen auf den Energiemarkt. Wieso stehe ich jetzt hier als Campaigner gegen den Ausbau fossiler Infrastruktur? Ihr könnt es euch schon ein bisschen denken. Jetzt ein kleiner Teaser.

Es hängt mit Microsoft zusammen erstmal. Ich hole mal ein bisschen aus. Wir bei Urgewalt, habe ich schon erzählt, setzen uns ein gegen den Ausbau fossiler Infrastruktur und bringen dafür zwei Datenbanken raus.

Die Global Coal Exit List und die Global Oil and Gas Exit List. Und die heißt abgekürzt Gorgel. Achtung, nicht Google.

Ganz wichtig. Genau, und auf dieser Datenbank geht es eben darum, die Expansion wirklich der fossilen Infrastruktur zu mappen und die Unternehmen, die dahinter stehen. Und das ist wichtig, weil die IEA, die eigentlich eher konservative internationale Energieagentur, sagt, dass schon ab 2022 keine neuen Öl- und Gasfelder mehr erschlossen werden dürfen, wenn wir noch eine Chance haben wollen, 1,5 Grad einzuhalten.

Und so sieht es dann aus. Unser Research-Team überprüft dann sozusagen, welche Unternehmen in bestimmten Bereichen der Lieferkette expandieren. Also welche Unternehmen im Upstream-Bereich neue Öl- und Gasfelder erschließen.

Welche Unternehmen im Transportbereich, also Pipelines oder LNG-Infrastruktur, wie Terminals oder Tanker bauen. Und, wichtig für uns jetzt hier, welche Unternehmen im Downstream- und Stromerzeugungsbereich expandieren, also welche Unternehmen neue Gaskraftwerke aktuell bauen, global. Und hier kommt Microsoft ins Spiel, denn das Unternehmen ist auf einmal auf unserer Datenbank aufgetaucht, 2024, letztes Jahr, weil das Unternehmen im Irland ein 170-Megawatt-Gaskraftwerk gebaut hat für ein Rechenzentrum.

Und das zeigt uns einfach, nicht nur die fossilen Konzerne investieren weiterhin in fossile Infrastruktur, sondern zunehmend auch die Tech-Industrie. Und wir müssen es einfach knallhart so sagen, wir leben aktuell wirklich eine fossile Gegenoffensive in einem Tarnumhang sozusagen digitaler Versprechen. Und ja, unser Research-Team von Urgewalt hat extra jetzt für den Congress einmal die Daten aufgearbeitet, welche Unternehmen eigentlich global die größten Expansionspläne für Gaskraftwerke in Verbindung mit Rechenzentren haben.

Und genau, da geht großes Herz raus an unser Goggle-Team.

Genau, und hier seht ihr einmal die Aufstellung für die Gaskraftwerkexpansionspläne im Zusammenhang mit Rechenzentren in den USA und was da auffällt, es sind ja keine Tech-Konzerne jetzt als Unternehmen hier gelistet. Das hat damit zu tun, dass in der Regel die Rechenzentren nicht von den Tech-Konzernen selber gebaut und betrieben werden, sondern dass die Big Tech das least von, also quasi vermietet von den Rechenzentrumsbetreibern und die wiederum kaufen den Strom ein oder bauen Stromproduktion vor Ort selbst auf und das ist natürlich gut für die Tech-Konzerne, weil sie da Risiken outsourcen können und gleichzeitig trotzdem den Zugriff auf die Rechenkapazität haben und trotzdem ist es getrieben von Big Tech und es sind einfach massive Zahlen. Die USA, dieses Jahr hat sie China überholt als der Staat, der am meisten Gaskraftwerkexpansion betreibt und 30 Prozent der Gaskraftwerkexpansion in den USA steht in Verbindung mit Rechenzentren, also da sieht man einfach die Dimensionen von diesem fossilen Ausbau aktuell.

Ja, bei dem Ausbau in den USA verdient auch ein deutscher Konzern kräftig mit, Siemens Energy. Ja, der Konzern stellt sich als Klimachampion dar, Champion der Energiewende und ist gleichzeitig der zweitgrößte Turbinen- und Gaskraftwerkshersteller weltweit, vielleicht nicht so bekannt. Der Konzern agiert dabei in einem Oligopolmarkt, kann man sagen, mit einer starken Machtkonzentrierung und hat da auch einfach eine starke Macht auf dem Markt.

Und was macht der Konzern? Er bietet neuerdings in Kooperation mit dem irischen Rechenzentrumsentwickler Eaton ein Gesamtpaket an, ein Rechenzentrum zusammen mit einer 500 Megawatt-Gasturbine, das man so standardmäßig jetzt kaufen kann. Ja, echter Klimaschutz geht an der Stelle anders. Ja, und wie sieht es in Deutschland aus? Ein kleiner Blick auf die Entwicklungen hier politisch, ihr habt es alle mitbekommen, mit der neuen Bundesregierung und unserer neuen Gastministerin, sorry, Wirtschaftsministerin, Wirtschaftsministerin.

Hätte ich schon wieder vergessen. Genau, aber da habt ihr mitbekommen, haben wir eine Achterbahnfahrt hinter uns, es sollten 20 Gigawatt neue Gaskraftwerkskapazitäten geschaffen werden. Das wurde dann von der EU-Kommission so ein bisschen zurückgepfiffen, leider nicht wegen Klimaschutzgründen, sondern wegen Wettbewerbsrecht und am Ende sind wir jetzt im November bei acht Gigawatt gelandet, zwei technologieoffen, also im schlimmsten Fall wären es auch zehn und die Ausschreibungen dafür sollen jetzt Anfang 2026 starten, also quasi übermorgen.

Genau, und auf diese Ausschreibungen, das ist jetzt die Aufstellung der größten Unternehmen, die Gaskraftwerkspensionspläne in Bezug zur Rechenzentren in Deutschland vorantreiben, und auf diese Ausschreibungen der Bundesregierung will sich jetzt zum Beispiel auch Uniper hier ganz oben bewerben mit dem Block 8-Kraftwerk beim Staudinger, Kraftwerkstandort in Hanau in Hessen, und Uniper wirbt auch damit, dass dieses Gaskraftwerk ja gut ist, weil da ganz viele Flächen frei sind außenrum und da ja noch Rechenzentren angesiedelt werden können, die dann direkt an die Gasversorgung angeschlossen werden können. Und damit ist Uniper und das Projekt eins von rund zwölf Prozent der aktuell geplanten Gaskraftwerkskapazitäten in Deutschland, die schon mit Rechenzentren in Verbindung stehen, also wirklich eine große Menge. Und der Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der jungen Gruppe der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, Pascal Reddick, war an dem Standort letztens und hat den Standort als wichtig benannt und wirklich wichtig für die Wirtschaftskraft betont.

Was er nicht so betont hat, zumindest habe ich davon nichts mitbekommen, ist das 1,5-Grad-Ziel der Bundesregierung. Und ich weiß auch nicht, wie das zusammengehen soll, denn wenn man mal guckt, wie auf die durchschnittliche Bau- und Betriebsdauer von den Gaskraftwerken, dann sehen wir, dass da erstmal eine fünfjährige Bauphase ansteht, vielleicht auch länger und dann 25 bis 40 Jahre Betrieb kommen, um die Investitionskosten wirklich wieder zu amortisieren. Und laut der IEA, schon erwähnt, eher konservativ, die sagt, dass wir im Stromsektor in sogenannten Advanced Economies eigentlich 2035 schon bei Netto-Null angekommen sein müssen, um das 1,5-Grad-Ziel zu halten.

Das heißt, irgendwie geht es hier nicht zusammen. Und wenn ich will, noch mal die Grafik mit den Kipppunkten ins Gedächtnis rufen, da ist wirklich so viel dazwischen, dass wir einfach auf eine Welt zusteuern, die extrem weit entfernt von 1,5 Grad ist und einfach massiv auf die Klimakatastrophe weiter zurasen. Aber fossile Konzerne wären nicht fossile Konzerne, wenn sie nicht scheinbar clevere Ausreden hätten, wie zum Beispiel hier Exxon oder Drax, die behaupten, sie könnten die Kraftwerke ja später mit sogenannten CCS, also Kohlenstoffabscheidung und Endlagerung unter der Erde quasi dekarbonisieren oder eben mit fossilem Wasserstoff, was auch auf CCS basiert.

Das sind aber nur fossile Nebelkerzen, muss man ganz klar so sagen, denn die CCS-Infrastruktur gibt es nicht und wird es auch absehbar nicht geben, da wird schon jahrzehntelang dran geforscht. Dazu kommt, dass sozusagen vor der ganzen CCS-Geschichte Gas ja trotzdem produziert wird, wo Methan entweicht. Bei dem Abscheiden von dem Kohlenstoff können aktuell so maximal um die 80 Prozent nur abgefangen werden und auch bei dem Weitertransport vom CO2 und der Endlagerung unter dem Meeresboden, das ist ja in Deutschland in der Nordsee geplant, gibt es massive Probleme, gibt es einfach auch keine Erfahrung und genau auch das wird Jahre und Jahrzehnte dauern, bis die Infrastruktur überhaupt aufgebaut ist.

Also das ist eine Nebelkerze und häufig wird ja auch über grünen Wasserstoff gesprochen als mögliche Dekarbonisierungsoption. Hier ist aber auch, habe ich euch eine Studie mitgebracht, auch vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, eine Metastudie, die zu dem Ergebnis kommt, dass die Ambitionen und die Realität da einfach ganz weit auseinanderklaffen und auch absehbar nicht genug grüner Wasserstoff zur Verfügung stehen wird, um in der Stromerzeugung wirklich zu einer Dekarbonisierung beizutragen. Wir brauchen den grünen Wasserstoff vielmehr in anderen Industriezweigen, wie zum Beispiel in der Stahlproduktion, wo es keine anderen erneuerbaren Alternativen gibt, um zu dekarbonisieren im Gegensatz zum Stromsektor, wo es eben erneuerbare gibt.

Ja und Fakt ist aber heute, alle Weichen sind gesetzt auf mehr generative KI, mehr Rechenzentren und mehr Gas. Genau und das alles für eine potenzielle Blase. Wenn man nochmal schaut, was sind denn die Versprechen dahinter? Also wir setzen sehr viel aufs Spiel, es wird massiv ausgebaut und dahinter sind bisher sehr windige Zukunftsvorhersagen.

Investoren versprechen sich natürlich private Gewinne aus den Investitionen in KI. Staaten, Wirtschaftswachstum, Dorothee Bär hat von 10% gesprochen, ohne zu konkretisieren, wie diese 10% jetzt genau zustande kommen sollen durch die KI. Und die Tech-Konzerne stehen im Wettkampf um eine Monopolstellung im KI-Markt.

Und dahinter steht diese Idee der AGI. Nämlich die Idee, if one company does not reach AGI, another one does. Und gleichzeitig haben wir am Anfang schon gesagt, ist es wissenschaftlich keineswegs erwiesen, dass wir AGI erreichen können.

Aber insbesondere Sam Altman von OpenAI treibt dieses Versprechen immer weiter voran. Und das ist auch total wichtig. Wenn wir uns Finanzmärkte angucken, ist Vertrauen eigentlich die Basis für so einen Hype.

Also Sam Altman baut Vertrauen auf und wenn dieses Vertrauen irgendwann verloren geht, was gerade Stück für Stück passiert, also beispielsweise die ehemalige IWF-Chefin warnt davor, dass wir über KI in eine Wirtschaftskrise rutschen. Wenn dieses Vertrauen verloren geht, droht die Blase zu platzen. Das war in den letzten Wirtschaftskrisen, in den letzten 30, 40 Jahren immer der Fall, beispielsweise auch in der Dotcom-Blase.

Und wenn wir uns angucken, wie investiert wird, es gibt Schätzungen, dass 90 Prozent des Wirtschaftswachstums in den USA im letzten Jahr nur auf KI zurückgehen. Und dem gegenüber stehen Zahlen, wie beispielsweise die Studie vom MIT, die sagt, dass 95 Prozent dieser Investitionen nicht profitabel sind. Gleichzeitig sind viele dieser Investitionen sogenannte Circular Deals, also beispielsweise Nvidia, das einzige richtig profitable Unternehmen im KI-Bereich, investiert beispielsweise in Open AI.

Open AI hat eine Billion Dollar Investitionen bekommen, gegenüber 13 Milliarden Dollar Umsatz. Also es ist kapitalstark und extrem wenig profitabel. Aber beispielsweise Nvidia investiert in Open AI, damit Open AI Rechenzentren bauen kann und in diesen Rechenzentren GPUs nutzt von Nvidia.

Das heißt, es hängt alles zusammen und immer mehr Analysten sagen, es ist eine Blase, die platzen kann. Und aus den Erfahrungen der letzten Wirtschaftskrisen wissen wir, diese Blase wird nicht die Menschen treffen, die gerade am meisten Gewinn machen mit diesem Hype, sondern die Schwächsten in der Gesellschaft. Mittlerweile investieren nicht nur private Investoren, sondern beispielsweise auch Banken oder Pensionsfonds und spätestens dann betrifft so eine Wirtschaftskrise alle Teile der Gesellschaft.

Und wenn die KI-Blase platzt, stehen wir vor einer Wirtschaftskrise, das sagen viele Analysten, das wäre schlecht. Aber auch wenn die Blase nicht platzt, haben und wahrscheinlich, wenn die Blase nicht platzt, bedeutet es nicht, dass wir AGI erreichen, sondern nur, dass die Investitionen sich weiterentwickeln. Dann stehen wir vor einer Zukunft, in der diese Männer eine sehr, sehr mächtige Technologie in den Händen haben.

Und obwohl sie versprechen, dass sie damit Krebs heilen und die Klimakrise aufhalten wollen, tun sie aktuell das absolute Gegenteil. Sie lobbyieren gegen Klimapolitik, sie bauen Arbeitsrechtsstandards ab. Generative KI verändert die Art, wie mit Wahrheiten umgegangen wird.

Es wird massiv auf Ressourcen zugegriffen, auf der ganzen Welt wird lobbyiert, Datenschutz abzubauen. Und sie stehen auch sehr firm hinter dem Trumpschen Faschismus. Also es lässt sich mit Fug und Recht sagen, das Tech-Kapital steht in dem Fall hinter dem Faschismus.

Leider nicht nur in den USA, sondern beispielsweise auch hinter der AfD in Deutschland. Also auch das ist keine rosige Aussicht. Und egal, auf welches der beiden Szenarien wir zusteuern, für beides braucht es extrem viel Energie und Infrastruktur.

Das heißt, solange der generative KI-Hype andauert, steuern wir rasanter auf die Klimakrise zu. Und das können wir uns in der Welt, so wie sie gerade ist, nicht leisten. Und das heißt, es muss was passieren.

Politisch, aber auch wir als Umweltbewegung, als Tech-Bewegung dürfen das so, wie es gerade passiert, nicht zulassen. Genau. Und deswegen wollen wir mit euch einfach mal weiterdenken, wie Klimaschutz in dem Fall wirklich ginge.

Und klar, für echten Klimaschutz brauchen wir auf jeden Fall mehr Ausbau von Erneuerbaren. Wir brauchen mehr Speicher, wir brauchen Netzausbau, wir brauchen auch mehr Effizienz. Aber für echten Klimaschutz brauchen wir definitiv Stadtgaskraftwerke für KI mit fadenscheinigen Dekarbonisierungsversprechen.

Ein Stopp fossiler Expansion. Das ist einfach klipp und klar. Und gleichzeitig brauchen wir auch keinen blinden Ausbau von Erneuerbaren für die KI-Rechenzentren, denn auch die kommen mit Problemen.

Zum Beispiel, wenn Wind und Sonne mal nicht verfügbar sind, dann laufen Backup-Generatoren, die mit Diesel und Öl betrieben werden. Und es gibt eine Studie, die untersucht hat, wie viel CO2-Emissionen eigentlich die Rechenzentren in Irland von 2017 bis 2022 verursacht haben. Und die Studie kommt zu dem Schluss, dass es so viel ist wie 33.000 Verbrenner-Autos, die ein komplettes Jahr lang durchgehend laufen.

Also das sind die versteckten CO2-Emissionen, die auch bei einem Betrieb von Rechenzentren, teilweise mit Erneuerbaren, trotzdem auch drin sind. Und deswegen, auch wenn wir noch mal auf diese Grafik hier gucken, auf der man die Entwicklung der CO2-Emissionen in der Stromproduktion sieht, brauchen wir einfach eine radikale Einsparung von Strom und ein radikales Senken von CO2-Emissionen. Da kommen wir einfach nicht drum herum, wenn wir die Klimakrise noch irgendwie eindämmen wollen und nicht in der Katastrophe enden wollen.

Und deswegen brauchen wir eben eine radikale sozial-ökologische Transformation. Und hier habe ich euch ein paar Punkte mitgebracht, was konkret dafür jetzt in unserem Kontext, in Deutschland wichtig ist. Wir brauchen auch nicht die 8 Gigawatt neuen Gaskraftwerke, die die Bundesregierung jetzt ausschreiben will.

Auch nicht für KI. Da müssen wir weiter den Druck aufrechterhalten, uns dagegenstellen und gleichzeitig müssen wir auch das Energieeffizienzgesetz verteidigen. Denn aktuell gibt es eine Lobbykampagne der Industrie, aber auch das BMWE, also das Wirtschaftsministerium, schwenkt da gerade ein, das Energieeffizienzgesetz aufzuweichen und dann auch Effizienzstandards für Rechenzentren abzuschwächen.

Dagegen müssen wir uns stellen. Und natürlich brauchen wir viel mehr Transparenz, was den Ausbau von Rechenzentren und den Betrieb von Rechenzentren angeht. Wir brauchen Transparenz, was den Energieverbrauch angeht, wie die Energie überhaupt produziert wird, die bei Rechenzentren dann genutzt wird, was mit der Datennutzung passiert.

Also hier ist auf jeden Fall ganz viel Luft nach oben und da müssen wir den Druck aufrechterhalten und aufbauen. Genau, und Rieke erzählt euch jetzt noch ein bisschen was zu Ideen, wie wir in nächster Zeit ganz konkret aktiv werden können. Genau, am 26.02. ist die Siemens Energy Hauptversammlung.

In Berlin. Moritz wird da sein, falls ihr ihn treffen wollt und protestieren wollt. Dann Watch Your Local Data Center.

Es werden überall Rechenzentren ausgebaut. Häufig sind Kommunen damit total überfordert. Wenn ihr Expertise habt, stellt sie zur Verfügung, bringt euch ein, fordert über Frag den Staat oder insgesamt Planungs- und Umweltdokumente an, mischt euch ein, fordert Transparenz dazu ein, welche Rechenzentren von wem gebaut werden und wie diese Rechenzentren versorgt werden mit Strom.

Genau, die Gaskraft über die wir gesprochen haben, sind noch nicht gebaut. Ende Gelände hat eine Aktion angekündigt, vom 28. bis 30.

Mai. Die könnte man zum Beispiel in der Zeitung verfolgen. Und im April findet, wie gesagt, eine Bewegungskonferenz in Berlin statt.

Dafür läuft der CFP noch bis zum 16.01. und es sind bereits Tickets verfügbar. Und über dem allen hinaus, Resist AI, Use Your Brain, erzählt es auch euren Freunden und Verwandten, erklärt ihnen, was dahinter steht, wenn sie Chat-GPT nach dem Wetter fragen. Und zum Schluss wollten wir nochmal sagen, wir reden über generative KI und diese Industrie bedroht wirklich nicht nur die Klimagerechtigkeit, sondern in dem, wie sie verflochten ist mit der Macht der Tech-Konzerne, auch die Demokratie und das gute Leben für alle.

Und es reicht nicht, wenn wir bei kleinen Forderungen bleiben wie, wir wollen, dass diese Rechenzentren mit Erneuerbaren betrieben werden. Das sind erste gute Schritte, aber wir müssen darüber sprechen, wie wir die Entwicklung, die wir gerade erleben, wieder zurücknehmen. Es gibt kaum einen Sektor, wo wir so sehr über Postwachstum sprechen müssen, wie bei generativer KI oder bei Gaskraftwerken.

Wir müssen auch darüber sprechen, wem gehören eigentlich diese Technologien, die unseren Alltag prägen, die die mächtigsten Technologien der Welt sind aktuell und die gerade in den Händen sind von sehr mächtigen, sehr rechten Männern. Wem gehören diese Technologien und sollten sie nicht uns gehören und sollten wir sie nicht radikal mit gestalten können? Also es braucht eine radikale Demokratisierung von generativer KI, aber auch von digitalen Infrastrukturen insgesamt. Vielen Dank.

Das war jetzt der Vortrag von Stefan, Jannik und Rieke und Moritz Leiner. Fossile Industrie liebt KI. Den haben sie gehalten beim 39c3, das ist der Chaos Communication Kongress.

Unsere Sendung könnt ihr nachhören auf unserer Webseite politopiamagazin.de. Dort haben wir alle Sendungen versammelt und in den Show Notes, also in den Sendungsnotizen, findet ihr auch Links zum Originalbeitrag und weitere Informationen. Wir freuen uns, dass ihr zugehört habt und dabei wart. Wir hören uns wieder nächste Woche, das politopiamagazin, jeden Mittwoch 16 Uhr, hier bei Radio X. Also bis dann.