Demokratie anders, aber wie?

Wir unterhalten uns mit Vincent Welsch und Martin Schwoerer, beide Mitglieder bei DiEM25 DSC Gruppe Frankfurt.
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[0:00] Genau, ihr seid hier beim Politopia-Magazin. Seid gegrüßt da draußen, hier am achtundzwanzigsten Julei wieder für euch äh das Politopia-Magazin auf Radio X einundneunzig Punkt acht, Megahertz. Seid gegrüßt da draußen. Ja, ähm Regen, Sonne, wir wissen nicht genau, wo es langgeht, aber wir sitzen hier im warmen, kuscheligen ähm Studio. Und ich darf heute ganz besondere Gäste hier ähm begrüßen ähm und zwar sind es zwei Menschen, die sich äh für die und fünfundzwanzig so ganz persönlich engagieren. Und wir sprechen heute über Demokratie, über Wahlen, über Thema, was bedeutet das eigentlich, wenn wir wählen dürfen und was macht die Politik? Nicht nur hier in der Republik sondern natürlich auch europaweit. Und ähm was macht eigentlich DIM fünfundzwanzig? Ich begrüße hier ganz herzlich erstmal ähm den Martin. Schwöre. Richtig. Sehr schön und Martin Welsch.

[0:57] Vincent wisch. Ah, tschuldigung, natürlich. Vincent Welch. Eijeijei, mein Kopf heute. Entschuldigung. Selbstverständlich. Ich freue mich sehr, dass ihr hier seid, seid gegrüßt. Schön hier zu sein. Hi. Hallo, freut mich sehr. Genau und ähm neben mir sitzt hier Nadine und ich freue mich sehr. Sie ist Praktikantin hier beim Radio X und ähm ja äh sie darf mal hier einfach mal mit vielleicht interessiert sie ja unsere Redaktion, aber vielleicht auch einfach mal hier so bei uns im Studio zu sein. Hallo Nadine. Ja, hi. Sehr schön. Ähm.Ich fange mal direkt an. Also dem fünfundzwanzig ist seit zwotausendsechzehn publik, sage ich mal, zumindest in der virtuellen Welt und. Ich hatte auch die Gelegenheit, in den letzten Jahren auch mal die im fünfundzwanzig hier vorzustellen, aber tatsächlich geht's heute mal ein bisschen äh ins Eingemacht.

[1:45] Seid jetzt schon länger irgendwie am Start und vielleicht bevor wir anfangen, würde ich gerne etwas über euch wissen. Warum bist du bei dir im fünfundzwanzig Martin? Ja. Ja gut, also ich. Ich bin da schon ein bisschen älter, mehr als doppelt so alt wie der Vinzent. Und ich habe mich schon in den siebziger Jahren gerne politisch beschäftigt. Damals fing ich an bei den jungen Demokraten, das daran kann sich kaum noch jemand erinnern, das war die linksradikale Jugendorganisation, in der man glaubt es kaum FDP, dass es sowas überhaupt gegeben hat.

[2:18] In der Zwischenzeit war ich als Geschäftsmann tätig und habe eine Familie gegründet, dann war nicht so furchtbar aktiv, aber auch ungefähr vor sechs Jahren habe ich dann wieder angefangen, mich aktiv zu betätigen, hier und da geschaut, wie das wo ich am besten reinpasse, auch bei den Grünen in Offenbach zum Beispiel. Eigentlich immer ein bisschen gefremdet und der endgültige Bruch kam, als.

[2:43] Bei einer Diskussion darüber gesprochen wurde, dass der die Stromversorgung und die Fernwärmeversorgung in Offenbach hauptsächlich mit Kohle. Passiert oder gemacht wird. Und ich fand das einigermaßen empörend, denn der Grund, weswegen man das nicht äh eigentlich äh verhindern oder nicht abschaffen wollte, war, na ja, das wäre ja viel zu teuer und außerdem hätte ich Joschka Fischer neunzehnhundertsechsundachtzig schon dieses Kohlekraftwerk eingeführt und das wäre ja damals Stand der Technik gewesen Also dieses Argument, es ist zu teuer und wir wollen das irgendwie nicht und wir wollen das durchwurschteln. Das fand ich einigermaßen empörend und ich habe eine politische Bewegung gesucht solche Argumente nicht gefällt werden, sondern vielmehr man sagt.

[3:30] Es gibt die Klimakrise und es gibt auch Geld, das Argument, dass es kein Geld mehr gibt, das lassen wir nicht gelten und wir wollen deswegen was dagegen tun, Das war meine Motivation und ich bin dann zu dir im Fünfundzwanzig gestoßen, habe Gleichgesinnte gefunden, die ich sehr sympathisch finde und seit, naja, erst seit neun Monaten arbeiten wir sehr gut zusammen. Also ich bin ein alter Neuling sozusagen. Danke. Wie sieht's aus bei dir, Vincent, was war so deine Motivation äh bei dir im fünfundzwanzig jetzt schon etwas länger anzufangen? In der Tat also auf einer ganz so ausgeprägte politische Vita wie der Martin kann ich leider noch nicht zurückblicken Die im fünfundzwanzig war tatsächlich die erste politische Organisation Bewegung. In der ich mich engagiert habe, weil sie bisher auch die Einzige ist, die mir an adäquates Angebot machen kann. Also ich äh. Schon immer interessiert an äh der Zukunft Europas und ich sehe, dass Politik. Sich ähm im transnationalen Rahmen viel eher äh verwirklichen lässt, äh viel eher.

[4:32] Glaube ich auch ähm eine gewisse Glückmächtigkeit entfalten kann, in der Theorie zumindest. Wir sind leider in der Praxis, dass es nicht so ist, dass äh das Thema Europa ignoriert wird von den äh etablierten, politischen Parteien und äh britischen Kräften hierzulande aber auch im Rest Europas. Und aus diesem Grund bin ich seit äh einigen Jahren bei dir im fünfundzwanzig. Ja, also danke erstmal für eure Vorstellung und die Motivation, die sind ja schon sehr spannend, muss ich dazu sagen, dass man sich dann entschließt und sagt, okay, also das läuft irgendwie, irgendwas nicht gut oder schief oder falsch, wie auch immer man das definiert. Ähm oder es dauert lange. Also es gibt ja immer diese, politischen Prozesse, die sehr, sehr lange dauern und äh ich habe heute den Schwerpunkt tatsächlich ein bisschen auf äh diese besonderen Wahlen, die jetzt äh bevorstehen. Wir haben die Bundestagswahlen zwanzig einundzwanzig jetzt im September und äh es ist Wer sehr schwierige Sache, wenn man sich überlegt, ja, was will ich denn? Ja, wo gehe ich denn jetzt hin? Wer vertritt denn meine Meinung oder was kann ich denn so tun? Und so wie ich jetzt ähm auch draußen beobachtet habe.

[5:39] In verschiedenen Städten äh der Republik haben sich ja einige Bürgerinitiativen und Kampagnen und Vereine und ähm es ist, viel los, die Bürger und Bürgerinnen haben sich mittlerweile schon selbst getraut, einfach mal loszulegen, Pläne zu machen. Ich erinnere nur an den äh. Ähm Rat äh ich wollte schon sagen, Ratschlag an den Rat Entscheid ähm an den Mietentscheid, den wir hier auch die letzten Jahre ganz stark in der Stadt hatten. Also es hat sich vieles getan und es hat sich auch positiv verändert tatsächlich, weil Bürger und Bürgerinnen für das Stück, wo sie leben oder für den Kiez, wo sie, wo sie sind mit ihren Kindern, einfach äh in Bewegung gesetzt haben. Äh ich finde es eigentlich sehr positiv, dass das so ist, aber ist es denn nicht so, dass tatsächlich die Richtung wäre von der Politik, dass sie sowas ähm eigentlich als selbstverständlich ansieht, dass die Bürger und Bürger zusammen sind. Ich frage das deshalb, weil. Auch tatsächlich wäre die Frage, ist denn die Demokratie eigentlich gefährdet? Und warum ist sie denn gefährdet hier in der Republik? Oder wie der Vincent gerade gesagt hat in Europa. Also die Analyse von dir um fünfundzwanzig geht im Grunde folgendermaßen. Äh wir sehen im Grunde seit einem Jahrzehnt seit dem Ausbruch der äh Weltfinanzkrise zweitausendacht kann man schon sagen, dass äh sich Europa immer weiter fragmentiert, äh die Demokratie in Europa ähm.

[7:08] Praktisch ähm nicht existent. Jedenfalls sehr, sehr, sehr limitiert, nur in dem, was ich tatsächlich erreichen kann. Und aufgrund des Unwillens, des politischen Unwillens der Verantwortlichen, insbesondere in den Nationalstaaten, eben auf der nationalstaatlichen Ebene von Politik ähm.

[7:25] Sehen wir, dass die europäische Integration stagniert. Und aufgrund der äh unsozialen Politik der letzten Jahre im Zuge eben äh der Krise äh von zweitausendacht. Maßnahmen und dergleichen. Äh das äh der politische.

[7:44] Wille, immer im weiter ähm steigt. Äh es wird nichts getan und äh die Bevölkerung äh die mag eben.

[7:53] Hat was dagegen im Grunde. Von daher ähm dir fünfundzwanzig.

[7:58] Hat dich zweitausendsechzehn gegründet, um genau dagegen vorzugehen. Wir sagen also, ähm, wir wollen nicht zurück zum Nationalstaat, die Lösung ist nicht weniger, Europa, sondern tatsächlich mehr Europa, aber ein demokratisches Europa und zwar auf allen Ebenen. Wir wollen den Zerfall der Europäischen Union aufhalten, im sie im Grunde vor sich selbst retten, denn wenn Europa nicht demokratisiert wird, dann äh wird es zerfallen. Und das ist im Grunde.

[8:18] Der Hauptpunkt, ähm warum die im fünfundzwanzig damals gegründet wurde, warum hier auf weiteren daran arbeiten, ähm von der europäischen bis hin zur lokalen Ebene überall über Ortsgruppen, wie hier in Frankfurt eine haben, ähm die Politik zu verändern, darauf hinzuwirken dass äh Demokratie auf allen Ebenen umgesetzt wird, natürlich auch mittel solcher Bürgerinitiativen, wie du eben erwähnt hast, da da das ist absolut begrüßungsunterstützenswert und das unterstützen wir auch. Ich bin absolut der Ansicht, dass Ich bin absolut der Ansicht, dass die Demokratie gefährdet ist. Ich halte unser System für sehr fragile. Ich glaube, der zivilisatorische Lack, unsere Gesellschaft ist sehr dünn und wenn hier Verhältnisse herrschen würden wie in Griechenland, im Zuge der Finanzkrise könnte es sehr schnell passieren, dass wir hier autoritäre Strukturen bekommen und deswegen finde ich jeder, der sich's irgendwie leisten kann und ich kann's mir leisten, sollte sich engagieren, um das zu verhindern. Ist es denn jetzt so, dass ähm tatsächlich ja dann plötzlich die Demokratie zum Engagement wird Also so habe ich das ein bisschen rausgehört oder ist es so, dass die Demokratie oder jetzt grade mal die Wahlen, die auf uns zukommen, gar nicht richtig demokratisch erscheinen oder äh auch die Demokratie vertreten.

[9:32] Ja? Wir haben dann selbstverständlich ein äh demokratisches System äh hier in Deutschland auf der äh. Lokalen Ebene, regionalen ähm und auch länderspezifischen, nationalen Ebene. Wir haben parlamentarische Demokratie, ähm repräsentative Demokratie, die. Funktioniert auch äh mehr oder weniger bloß eben nicht auf der europäischen Ebene und das Problem haben wir äh heutzutage eben, dass viele der britischen äh Probleme den wir uns gegenüber sehen die sind Herausforderungen transformativer Art, also wir sehen Klimawandel, wir sehen. Gesellschaftspolitische Veränderungen auch. Wir sind jetzt die Gesundheits äh Notlage gerade im Zuge der Covid-Neunzehn-Pandemie. Und auf all diese Herausforderungen kann eben nur multilateral äh. Überstaatlich reagiert werden. Also im ersten Sinne noch europäisch. Ähm am besten natürlich idealerweise international. Und ähm hier versagen eben die politischen Kräfte. Also. Wir sehen ein Legitimationsdefizit, der auf europäischer Ebene. Es gibt keinen direkten Kontakt ähm des europäischen Demos, der Bevölkerung hin zur europäischen Politik. Das Europaparlament ist das Europaparlament ist 'ne reinste Farce, ne? Die haben keine wirkliche.

[10:46] Gesetzgebungskompetenz und das ist eben eine der Punkte, die wir kritisieren und sagen, da muss sich etwas ändern, wir müssen wieder eine Legitionslegitimationsbasis herstellen zwischen der europäischen Bevölkerung und ähm der Politik, die auf europäischer Ebene gemacht wird, um dann eben auch die europäische Integration wieder ähm. In Gang zu setzen und nicht, dass es dass eine Gegenentwicklung erfolgt und wir am Ende wieder auf nationalstaatlichen Ebene landen und darüber hinaus nicht kommen. Mhm.

[11:12] Ja, also ich ähm ja.

[11:16] Ähm ich hätte dazu eine Frage. Und zwar ähm es lässt sich ja sagen, es gibt ja Europawahlen, zum Beispiel hier in Deutschland. Ähm. Inwiefern sind diese verbesserungswürdig und wie würde sich die Legitimation vom Europaparlament denn verbessern lassen?

[11:34] Sagen, eigentlich wie auch alle politischen Kräfte in Deutschland und in der Europa braucht äh das Europaparlament eine Initiative, Ich glaube, das steht außer Frage, das hat es momentan nicht. Im Grunde. Am Ende des Tages von den Staats- und Regierungschefs im Europäischen Rat getroffen, die werden natürlich. Zuvor interinstitutionell verhandelt, zwischen Rat, europäischer Kommission, Europaparlament. Ähm aber es geht eben, gibt eben nicht dieses Initiativrecht. Das ist natürlich. Noch nicht genug am Ende, auch wenn wir ein Initiativerecht hätten. Ähm hätten wir immer noch nur eine mangelhafte europäische Demokratie, weil das Europaparlament an sich ja ähm nur in nationalen Puls gewählt wird. Also man kann es nicht äh. Europaweite Lüfte von einer europäischen Partei wählen, sondern man kann leider nur ähm nationale Parteien wählen, die dann oftmals auch nur mit nationalen Themen Wahlkampf machen zur Europawahl. Von daher ähm wenn wir wirklich eine weitere ähm europäische Integration möchten, dann muss man äh mittelfristig auch äh die europäische Politik so umstellen, äh dass man ähm adäquates parlamentarisches, auf europäischer Ebene etabliert, also im Nutzerkonsequenz eine föderale europäische Republik dann. Ja, spannend, danke schön.

[12:44] Es ist ja nicht nur das Parlament, das Problem, sondern es ist auch das Problem, dass wenn es darauf ankommt, in Krisenzeiten. Das kann man sehr schön bei dem Buch von Yannis nachlesen. Äh hat das Parlament nicht wirklich ein Entscheidungsbefugnisse. Während der Krise, während der Griechenland-Krise gab's dann eben den die Eurogruppe, das waren nicht gewählte. Na ja Regierungschefs zum Teil auch noch Technokraten, also hauptsächlich Technokraten, die entschieden haben mehr oder weniger ohne ohne sich mit dem Parlament abzusprechen, wie es mit Griechenland weitergeht und ob man nun ein Referendum der Griechen akzeptiert oder nicht. Also es ist schön, wenn man ein Parlament hat, weil es ist wichtig, dass dass unser Parlament, unser Europaparlament, ein ein ähm Vorschlagsrecht bekommt, aber es ist auch wichtig, dass diese Rechte nicht ausgehebelt werden, wenn es eine Krise gibt.

[13:39] Ähm vielleicht nochmal vorab also. Was sich auch äh interessant finde, also eigentlich haben wir ja EU schon seit im Europa gibt, aber tatsächlich erst ab dem äh Millenium gab's dann erstmal eine Währung und somit ähm ging es so ein bisschen in die Richtung, okay, wir wollen die Grenzen öffnen, wir wollen eine Währung, wir sind ein ein irgendwie eine Gemeinschaft und äh wollen da irgendwie wachsen. Aber tatsächlich ähm gibt es ja ähm parlamentarisch dann in so einem Fall, was du gerade beschrieben hast, Martin, Griechenland dann doch irgendwie dann die Technokraten. Die letztendlich über äh ein Land oder äh eine Region oder sogar mehrere Länder gleichzeitig entscheiden können. Und das ist eigentlich äh.

[14:22] Ja Demokratiestillstand, das ist ja, geht eigentlich kontra.

[14:27] In eine andere Richtung? Ganz genau, das ist das, was die was also dann heißt es eben im Volksmund, ja ja, die Parlamente reden und das Volk. Sagt auch irgendwas oder möchte gerne irgendwas, aber die da oben entscheiden, wie sie wollen. Also das ist natürlich eine sehr fast eine verfälschende Darstellung, aber ein bisschen Wahrheit ist schon dabei. In solchen Ausnahmefällen gerade ein Riesensituationen. Mhm. Kriegt man mit, dass da schon ein bisschen äh dass das. Dass das das Problem ist. Mhm. Also ich persönlich sehe dieses Problem tatsächlich auch in den einzelnen Ländern. Deshalb habe ich das ja eigentlich auch begonnen. Ich habe so das Gefühl, dass auch hier im in der Republik ja tatsächlich so auch ist, dass viele Entscheidungen trotzdem von oben. Gelegt werden oder halt eben diese versprochenen ähm Thematiken, Inhalte, von dem der Vincent auch äh gesagt hat, damit man Partei, damit möchte man, dass die Bürger und Bürgerinnen äh wählen, aber diese Sachen werden ja nicht A vollbracht. B sind sie vielleicht in irgendwelchen Schubladen versteckt? Äh also das ist ja auch da finde ich's ja schon sehr gefährlich, dass jemand, der was verspricht, nicht ähm seine sein Wort hält oder sein Inhalt, den er da versprochen hat. Seht ihr das auch so, dass die schon hier gefährdet ist in der Republik die Demokratie. In der Tat, also ohne Frage. Ähm der Ansatz von dir im fünfundzwanzig ist auch in die Länder reinzugehen und selbstverständlich dort auch für ähm progressive Veränderungen zu kämpfen. Und Deutschland ähm ist ohne Frage ein gutes Beispiel. Wir bewegen uns im politischen Diskuturs äh Diskurs in.

[15:56] Veralteten Narrativen, die eigentlich mit der Wirklichkeit teilweise nicht mehr viel zu tun haben, insbesondere, was, glaube ich, ähm. Äh Steuer, Sozialpolitik betrifft, wird ja immer ähm dieser künstliche Mangel ähm.

[16:13] Also diese Erzählung von künstlichem Mangel gibt es, dass ähm. Geld begrenzt ist, dass eben uns das äh wir nicht die Möglichkeit haben, äh für Sozialprogramme zu bezahlen, ähm für die sozialökologische Wende, ähm. Das Wirtschaftssystem umzustellen und dergleichen. All das ähm ist aber tatsächlich möglich. Es wäre möglich, wenn der politische Wille vorhanden wäre. Wir befinden uns nur im Tier.

[16:36] Ist wieder der äh hier geht's wieder zur europäischen Ebene direkt. Ähm wir befinden uns in einem System auf europäischer Ebene, dass eben so gestrickt ist, ähm dass es äh gewisse Dinge nicht zulässt. Äh oder nur mit Sanktionen zulässt. Denn ähm die Fiskalregeln sind vollkommen willkürlich. Ähm wir sehen, haben drei Prozent äh Defizit, Grenze, sechzig Prozent, Defizitgrenze äh gemessen am äh. BIP, also sechzig Prozent Staatschuldenquoten äh Grenze. Von daher, hier muss angesetzt werden, da äh braucht es Veränderung, ähm das erreicht äh das wird jetzt letztendlich ähm lassen sich auf dem Papier dieser Dinge nur ändern, wenn wir wirklich die europäischen ändern. Das ist natürlich verdammt schwierig, weil ähm da müssten die Staats- und Regierungschefs im europäischen Rat einstimmig dafür stimmen. Von daher hat sich die im fünfundzwanzig in den vergangenen Jahren einige äh Workarounds, also pragmatische Alternativen überlegt, wie man auch schon beispielsweise ähm. Devil Spending, Sozialausgaben ankurbeln konnte, ohne eben gleich die Verträge ändern zu müssen, also ähm Dinge, die. Wenn es gewollt wäre, schon morgen äh implementiert werden könnten, zum Beispiel der Green New Deal, es ist unsere Hauptportal für Europa. Mhm. Mhm. Entschuldigung. Ähm du bist tatsächlich schon in meine nächste Frage übergesprungen, weil ich hätte jetzt gefragt, was will denn die ähm in der EU und wie seid ihr denn die letzten fünf Jahre aufgestellt worden, beziehungsweise was habt ihr denn eigentlich vorangetrieben oder wie seid ihr vorangegangen?

[18:03] Fünfundzwanzig gibt es seit zweitausendsechzehn, also der Katalysator des Ganzen war im Grunde der.
Griechische Frühling von zweitausendfünfzehn. Martin hat's ja gerade schon erwähnt. Damals ähm wurde ähm eine neue griechische Regierung. Gewählt, die dann allerdings ihre Wahlversprechen nicht umsetzen konnte, was du ja auch gesagt hast, ähm dass da Dinge versprochen werden, die nicht umgesetzt werden, einfach auf vermeintlichen Sachzwingen beruhen. Also ähm. Demokraten, die da ähm gesagt haben, nee, geht so nicht und wir machen das nicht. Im Grunde.

[18:33] Ähm wurde den äh Bürgerinnen und Bürgern ihre Selbstbestimmung genommen, jetzt nicht in einem nationalen Sinne, sondern wirklich in einem individuellen Sinne schon ähm denn aufgrund der Maßnahmen äh. Ausgabenkürzungen äh beim Sozialstaat und dergleichen, wo du ihnen eben wirklich die äh die Freiheit für ein gutes, äh selbstbestimmtes Leben. Weggenommen. Es ist ihn dann aber abhanden gekommen, deswegen sehen wir auch diese Entwicklungen äh der politischen AP, der Politikverdrossenheit äh nicht nur in Deutschland, auch in Griechenland, überall in Europa im Grunde. Dagegen wollen wir ihn angehen, zweitausendsechzehn hat sich die in fünfundzwanzig gegründet. Ähm dann äh aufgrund auf äh auf Grundlager dieser Erfahrungen, die damals gemacht wurden, als äh Gegenbewegung sozusagen. Und seitdem ähm. Haben wir äh in sind wir in alle Länder Europas expandiert, mehr oder weniger. Wir sind zu den Europawahlen zweitausendneunzehn angetreten. Ähm leider. Trotz, glaube ich, eins Komma vier Millionen Stimmen ungefähr, ne, haben wir es nicht geschafft, einen einzelnen Abgeordneten oder ein, eine einzelne Abgeordnete auch in unser Europaparlament reinzuschicken, was eben genau daran liegt, dass wir keine transnationalen äh europaweiten Listen, waren, sondern eben nur national antreten können. Dort haben wir eben ähm nirgendwo die Schwelle überschritten.

[19:46] Tausend Leute hundertdreißigtausend Leute haben, für die haben fünfundzwanzig gestimmt, nachdem man nur einige Wochen lang ein ein Wahlkampf gemacht hat, also in Deutschland, in Deutschland alleine. Genau. Also ähm vielleicht jetzt auch dazu gerade, also ich habe dir äh fünfundzwanzig kennengelernt hier in Frankfurt, weil es tatsächlich einige Veranstaltungen gegeben hat, äh wo ich sehr neugierig war und bin auch hingegangen ähm was mich ähm halt auch sehr bewegt, ist tatsächlich auch ähm diese Art, also ich habe jetzt mal mitbekommen, wie ihr zum Beispiel an Themen an oder wie ähm entwickelt sich jetzt der Inhalt? Äh welche Schwerpunkt, setzt hier und dergleichen. Da sind jetzt schon mal ein bisschen Themen, die werden wir gleich jetzt mal bearbeiten, bevor wir da hingehen, würde ich aber tatsächlich eine kleine Musikpause für unsere Zuhörerinnen da draußen machen. Also bleibt dran, hier wird es spannend, wenn mein äh Rechner hier auch äh mit mir arbeitet. Ähm will er aber nicht. Okay.

[20:45] Mhm. Soll ich was singen? Das wäre mal eine Maßnahme, ne? Ich überlege grade, ich habe tatsächlich eine CD, aber sie ist nicht. Hier sie ist im Nebenraum, jetzt muss ich mal gucken, damit ich mal eine gute CD hier reinfinde. Ähm ja. Okay, also ich würde vorschlagen.

[21:10] Also wir holen jetzt erstmal die CD, weil mein Rechner hat sich jetzt äh heute nochmal aufgehangen. Wer weiß warum? Ich kann's euch nicht sagen. Ich weiß es nicht. Ja, Shutdown.

[21:25] Die Techniker, die Techniken waren mir da nicht eben gerade. Ja, ich glaube, das ist aber im der Begriff in einem anderen Kontext gemeint. Ich weiß, ich weiß. Aber das ist auch ein Technikgrad. Super, Dankeschön. Dann ähm würde ich jetzt erstmal äh kleine Musikpause für euch einlegen. Gleich geht's hier weiter bei Politopia-Magazin. Heute im Studio sind zwei Mitglieder, der Martin Schwörer und Vincent Welsch.

[21:52] Und gleich geht es ähm hier weiter. Ja, ich habe jetzt hier gerade mal so ein bisschen gemischt tatsächlich, habe ich hier eine CD. Die werden heute Abend auf der Sommerwerft spielen, es heißt äh die und ja, haben wir grad mal so ein bisschen Schleichwerbung gemacht für die Sommerwerft. Tut mir leid, äh für die technischen Schwierigkeiten. Wir bleiben hier weiter. Und zwar bei Politopiamagazin mit Martin, äh Schwörer und Vincent Welsch ähm zusammen mit Nadine sind wir hier im Gespräch. Es geht um ähm ja Demokratie, was bedeutet das? Um ja.

[22:27] Bürgerinitiativen, Bürgerwehr, wie weit steht die Demokratie hier mit uns? Äh was äh können Bürgerinnen tun und ähm ich habe jetzt ähm Martin und Vincent deshalb eingeladen, weil sie beide von dem fünfundzwanzig sind und sich da jetzt äh mehr oder weniger engagieren. Ähm wir haben gerade so ein bisschen über die Thematiken der Länder hier gesprochen, bundesweit, europaweit, was bedeutet die Demokratie, wie ähm kann das denn weiter hier laufen? Es gab tatsächlich auch mal eine ähm ja ich habe so eine so eine so ein Präsentation gelesen von dem Fünfundzwanzig und da habe ich tatsächlich den Wort äh Demokrat tiefstillstand gefunden, was irgendwie mich äh sofort angesprochen, angebissen hat und äh ich wollte tatsächlich jetzt erstmal so von diesem Demokratiestillstand weiter fortfahren hier Wie kann denn so eine transeuropäische Demokratie funktionieren, wenn sie nicht mal national funktioniert? Wäre jetzt die Frage an meine Gäste hier.

[23:29] Nun, sie muss zunächst einmal, glaube ich, äh, sowohl im im Großen, als auch im Kleinen funktionieren. Das würde bedeuten, wir brauchen natürlich äh. Demokratie. In Europa, in dem Sinne, äh dass wir ein System äh repräsentativer Demokratie auf europäischer Ebene etablieren, vielleicht ergänzt durch einen konsultatives Element, äh Bürgerinnenräte und dergleichen dann aber auch die Demokratie im Kleinen, das hieße bisschen nicht nur.

[24:00] Die ähm politischen Institutionen, sondern auch ähm die gesellschaftlichen Institutionen, ähm also Demokratie am Arbeitsplatz. Wir müssen, glaube ich, äh den äh. Demokratie verachtenden Modus des Kapitalismus überwinden und hin äh zu einer Postkabistischen Wirtschaftsordnung, die dann auch ähm Demokratie äh beinhaltet, am Arbeitsplatz, äh im Wirtschaftsleben, in Form von kooperativen Genossenschaften und dergleichen, damit nicht länger das Profitmotiv im Vordergrund steht, sondern wirklich ähm der gesellschaftliche Wohlstand und das Wohlergehen der Menschen.

[24:35] Also. Ich bin begeistert natürlich von diesen Worten, mich fesseln die tatsächlich, aber wenn ich jetzt überlege, wie das so hier funktioniert und äh. Ich hab so das Gefühl, dass durch diese ganze Eile, diese Informationsflut wir gar keine Zeit haben, weil Demokratie heißt tatsächlich Zeit haben. Also wir müssen sozusagen von einem Entscheidungsgremium in den nächsten, was natürlich sehr Zeitaufwändig ist, ist es äh ein bisschen utopisch. Ich frage jetzt mal provokativ einfach.

[25:06] Es ist auf jeden Fall ambitioniert, aber es ist nicht unrealistisch, sage ich mal. Ähm wie gesagt, die M fünfundzwanzig hat äh Maßnahmen entwickelt, äh die glaube ich ähm von der Art her äh sehr, sehr, sehr einem. Pragmatischen Radikalismus zuzuordnen sind, ne, im Kontrast zu einem dogmatischen Radikalismus, also äh wir sind keine extremistischen Fanatiker. Aber wir haben natürlich eine Vision. Eine Vision ist die eines ähm vereinten äh sozialökologischen Europas. Und die verfolgen wir auch. Von daher lohnt es sich glaube ich, daran zu arbeiten und immer wieder darauf hinzuweisen, wie viel weiter wir eigentlich schon sein könnten in Europa, wenn eben nicht dieser britische demokratische Stillstand auch herrschen würde und wir nicht die britischen Blockaden haben von äh der Ebene, insbesondere der Staats- und Regierungschefs in Europa, der Nationalpolitikerinnen und Politiker. Mhm.

[25:56] Ich finde es gar nicht so utopisch die Vorstellung, dass dass es mehr Demokratie gibt. Die großen demokratischen Bewegungen gab es zu Zeiten als Leute viel mehr arbeiten mussten, als heutzutage. Äh. Früher, da hat der normale Arbeiter, hat ja sieben, sechs Tage in der Woche gearbeitet, äh bis zu sechzig Stunden pro Woche und trotzdem hat er hat er wenn es darauf ankam, sich engagiert, wenn es existenzielle Krisen gab und äh wir leben in einer Zeit der existenziellen Krise und wir. Werden davon konfrontiert, dass der Klimawandel unsere Gesellschaftssysteme existenziell bedroht und in solchen Zeiten kommen die Leute davon ab.

[26:37] Hauptsächlich ein Teil der Konsumgesellschaft zu sein und sind dann schon werden politischer und, Ich bin ja auch politischer geworden, weil ich gemerkt habe, dass es nicht so weitergeht und ich glaube, dass es vielen anderen Leuten Mhm. So gehen wird. Und deswegen sind wir auch auf Tournee jetzt in Hessen in diesem Monat, um weil wir glauben, dass wir Gleichgesinnte finden. Mhm. Werden und wir wollen dich auch dazu anregen, dass sie mitmachen bei uns mitmachen da werden wir nochmal später drauf zurückkommen. Ähm also Demokratie, Neu Demokratie anders, Gremien hast du genannt, äh Vielleicht kann man das mal so ein bisschen beschreiben, bevor wir vielleicht in die eigentliche Vorgehensweise mal vielleicht eintauchen, die sich die letzten fünf Jahre so ausgebreitet hat.

[27:24] Plädiert natürlich für eine ganze Reihe von äh Maßnahmen, Veränderungen, politischen Vorschlägen äh innerhalb Europas, die aber, insgesamt dann alle darauf abzielen, Europa zu demokratisieren, weil das ist eben unser Prämisse, Europa muss demokratisiert werden, ansonsten wird es zerfallen und wir ähm verlieren all die Vorteile, äh die uns die europäische Integration in den letzten Jahren und Jahrzehnten gebracht hat, Jahrzehnten vor allem gesagt seit vielen Jahren wird zehn Jahren mindestens stockt die in der europäischen Generation schließlich. Und ähm. Haben dann nur noch Nachteile und eben dass äh die die zwischenstaatlichen Konflikte zwischen den äh Regierungen auf nationaler Ebene. Ähm genau, von daher die die Art und Weise, wie die im fünfundzwanzig äh das Ganze angeht, ist natürlich auch äh intern. Demokratisch. Also wir ähm stimmen alle unsere. Politischen Konzeptpapiere auf europäischer Ebene ab, online natürlich. Genauso wählen wir alle unsere bewegungsinternen Gremien online und jedes Mitglied von dir im fünfundzwanzig hat eine Stimme genau und kann zu jeder äh zu jedem Gremium genau auch immer eine Stimme abgeben und kann überall mit wählen und entscheiden. Ähm was ich mich jetzt gefragt habe, ist ähm also ihr seid ja in ähm verschiedenen europäischen Ländern aktiv.

[28:44] Ähm habt ihr verschiedene Vorgehen? Ich meine, in den Ländern sind ja verschiedene Regime und natürlich auch unterschiedlich sozialisierte Menschen. Auch politisch sozialisierte Menschen. Habt ihr da Unterschiede bei euren Strategien oder habt ihr da einfach ein allgemeines Konzept?

[29:03] Ähm ja, also.

[29:06] Die Herangehensweise ist natürlich ähm weitgehend einheitlich, denn wir vertreten überall in Europa die gleichen Inhalte. Ähm. Wir müssen jetzt nicht, also wir sagen jetzt nicht, ähm in dem einen Land fordern wir das und das steht dann irgendwie im im kompletten Gegensatz zu dem, was wir in einem anderen Land fordern. Für dich passen wir uns. An auf den äh jeweiligen politischen Kontext, ähm den wir in einem Land vorfinden, auch in einer Region, in einer Stadt zum Beispiel. Ähm bloß insgesamt äh kompromittieren wir es nicht äh unsere Glaubwürdigkeit, indem wir äh. Unser Prinzip mir einfach aufgeben. Ne, unsere Prinzipien gelten äh in ganz Europa und wir sind eine europaweite Bewegung. Von daher ähm. Nicht sein, dass in irgendeinem Land etwas gefordert wird von dir in fünfundzwanzig, wo in einem anderen Land genau das Gegenteil gefordert wird.

[29:58] Man kann's man kann es vielleicht so sagen, es gibt eine.

[30:05] Einheitliche politische Philosophie und eine einheitliche politische Strategie auch und der Green New Deal ist das ganz bezeichnend dafür alle Leute bei dir im fünfundzwanzig in Europa. Also wir da gibt es sicherlich keinen, der nicht für den Green New Deal ist Es gibt ja auch.

[30:28] Äh Parlamentarier, zum Beispiel in Griechenland, die gewählt wurden, die für fünfundzwanzig angetreten sind und gewählt worden und im Parlament sitzen, da sind äh neun Leute Die Partei dort nennt sich mehrere fünfundzwanzig und ähm wir würden hier in Deutschland uns niemand anmaßen äh vor Ort oder mitzuentscheiden, welche Politik sie genau in Griechenland machen, aber generell herrscht eine sehr große Einigkeit über Grundprinzipien der Politik.

[30:56] Also wie jetzt zum Beispiel sozial ähm soziales Feld oder Bildung oder Pflege oder Arbeits äh ähm Maßnahmen und dergleichen. Ist interessant. Ähm ja. Genau diese Felder von Politik, für die es nur Lösungen auf übergeordneten transnationalen Ebenen geben kann und deswegen schlagen wir oftmals auch europäische Lösungen vor, weil diese Probleme eben im Großen und Ganzen trachtet europäische Probleme sind. Und das muss eben europäisch angegangen werden. Anders ging es gar nicht mehr in der heutigen äh verzahnten, vernetzten, globalisierten Welt.

[31:35] Ähm.
Was haben was habt ihr denn bis dato irgendwie erreicht oder wie hat sich die um die letzten sechs Jahre so jetzt erfahren können, vielleicht da nochmal rein, also welche Problematiken sind entstanden oder welche besonders dann herausragenden Thematiken haben sich dann entwickelt. Gibt's da schon Ergebnisse oder ähm ist es noch nicht so weit, diese Ergebnisse zu sagen. Bitte Martin. Na ja, ganz kurz, also wir waren ja nicht besonders ehrgeizig. Wir wollten da nicht in kurzer Zeit Europa reformieren, die M fünfundzwanzig heißt ja Demokratie in Europa Bewegung mit dem Ziel auf das Jahr zweitausendfünfundzwanzig, also die Frage ist vielleicht weniger, was wir alles erreicht haben in den vergangenen Jahren, als was wir bis zweitausendfünfundzwanzig erreichen wollen und, darüber hinaus. Ja, ich glaube ähm.

[32:26] Ein äh ein wesentliches Ereignis, was uns auch geprägt hat, war es selbstverständlich ähm der Ausbruch der äh Corona-Virus-Pandemie. Da hat sich dann ziemlich schnell gezeigt, dass viele von den Dingen äh.

[32:39] Die wir äh gefordert haben, die Wunden, sondern selbstverständlich nicht umgesetzt. Allerdings ähm hat gezeigt, dass die technischen Mittel, die.

[32:47] Verfügbar sind ähm dann auch zum Einsatz gebracht wurden, wo es vorher immer gießen hat, nein, das können wir uns nicht leisten, das können wir nicht bezahlen, das ist irgendwie so politisch nicht machbar und umsetzbar war es dann am Ende doch. Und ähm wir treten natürlich dafür ein, dass wir andere Krisen äh genauso ernst nehmen wie es die Coronakrise Das ist dann natürlich selbstverständlich die Klimakrise, ähm aber auch eben die Krise der sozialen Ungleichheit und die Krise der Demokratie, die wir in Europa sehen. Mhm. Hm. Ähm vielleicht nochmal ein bisschen zu den Herangehensweisen, also wie habt ihr die letzten fünf Jahre verhandelt? Welche Strukturen habt ihr genutzt, um bestimmte Thematiken herauszufinden, europaweit, gibt es in jedem europäischen Land ähm eine Initiative, die äh der die M fünfundzwanzig zugehörig sind, vielleicht nochmal äh da ein Genaueres? Die im fünfundzwanzig hat Also ist ja weltweit auch aufgestellt, aber natürlich insbesondere konzentrieren wir uns und konzentrieren sich auch unsere Mitglieder auf und in Europa. Ähm von daher haben wir schon zahlreiche ähm Ortsgruppen in in vielerlei Städten innerhalb Europas. Also das geht sicherlich in die Dutzende oder sogar im dreistelligen Bereich. Wir haben über hunderttausend Mitglieder äh oder hundert, hundertzwanzigtausend, wieder hundertfünfzigtausend, ja ungefähr so in dem Bereich äh weltweit an Leuten, die wirklich ähm.

[34:09] Registriert sind auf unserer Webseite äh und da gelegentlich auch mit abstimmen müssen, dann das ist dann eher so im vierstelligen Bereich, ähm die wirklich aktiv partizipieren. Aber es ist schon eine lebhafte Community. Ähm die, wie gesagt, die Vernetzung findet online statt, ähm aber die politische Arbeit natürlich immer vor Ort in unseren Lokalgruppen, die heißen die im, das äh sind also spontane Kollektive, so nennen wir das. Hier in Frankfurt haben wir natürlich auch eins wo wir Mitglied sind. Dann gibt es natürlich auch noch die die äh länderspezifische Vernetzung, die dann über nationale äh kollektive stattfindet und dann gibt es auch ein internationales Koordinierungskollektiv, was quasi für die äh Koordination und Leitung der Bewegung äh insgesamt zuständig ist. Und all diese Gremien werden eben gewählt. Mhm, ähm wie wird denn gewählt, als momentan alles virtuell? So habe ich das jetzt verstanden. Wie kommt ihr denn überhaupt auf Thematiken? Also, wie sammelt ihr Themen, wie kommt ihr auf Inhalte und sagt, okay, äh die meisten Mitglieder sind jetzt für dieses Thema interessiert, wie arbeitet ihr? Das würde, glaube ich, unsere Zuhören sehr draußen interessieren. Gerne. Okay, also wie Vincent schon gesagt hat, die kleinste Einheit, na ja, die allerkleinste Einheit sind einfach ähm.

[35:19] Menschen wie du und ich, aber die zweitkleinste eine als in den DSC soll die kollektiven die die spontanen kollektiven Einheiten, die zwischen vier und fünfzehn Personen groß sind, wenn sie äh kleiner sind, dann legen wir sie eben zusammen, dann dann wäre eben Frankfurt nicht mehr nur Frankfurt zum RheinMain zusammen gelegt werden, aber wir sind groß genug, dass es sowohl Rhein-Main als auch Frankfurt zum Beispiel gibt als quasi Ortsgruppe.

[35:46] Und die Ortsgruppen können vor Ort politisch werden, wie sie wollen. Jede Kampagne, die die zur Philosophie von DM fünfundzwanzig passt, ist vorstellbar. Wenn es dann noch. Kampagnen gibt, die eine große Perspektiv haben, dann kann man sich sogar bewerben, dass man von fünfundzwanzig international unterstützt wird. Das nennt sich dann Camp Paint Exceller Rager, also Kampagnenbeschleuniger Da gibt es einige Beispiele, die auf unserer Webseite stehen, von Kampagnen, die besonders viele Schmackes haben, weil sie eben unterstützt werden in Form von Geld, aber auch von grafischen Arbeiten, von PR-Arbeiten, von Politikprofis, zum Beispiel eine Kampagne war, dass man in England festgestellt hat, dass es nicht mehr so weitergeht in einem.

[36:34] In einem Ort wurden die Schulen, die Schulleitungen nicht nur privatisiert, sondern gingen also die das Management einer Schule wurde von einem Rüstungskonzern. Gemacht. Und es gab die unvermeidlichen Interessenskollisionen zwischen Pädagogik und Rüstungskapitalismus und die am fünfundzwanzig in Devene setzt sich dafür ein dass wenn diese Verträge zweitausendzweiundzwanzig erneuert werden, dass dann dieser Rüstungskonzern Berbcock nicht mehr zum Zuge kommen kann. Aber ich könnte, ich könnte noch von anderen. Genau und also quasi wir als als äh Ortsgruppe können uns bewerben für etwas, was wir für besonders wichtig halten und wir müssten das dann auch entsprechend dokumentieren und dergleichen und wenn wir Glück haben und wenn da irgendwas wichtig wäre, wo wir wirklich einen Unterschied ausmachen können. Die Güter sind ja auch schon irgendwie noch knapp. Also wir haben nicht furchtbar viel Geld. Wir haben äh nicht alle Möglichkeiten, aber wenn es was. In einer sehr guten Perspektive wäre, würden wir unterstützt werden und das würde dir die politische Arbeit noch effektiver machen, als wenn ein paar Amateure. In Frankfurt oder Offenbach einfach irgendwo protestieren gehen. Mhm. Aber es gibt auch viele viele Aktionen vor Ort. Vincent zum Beispiel ist mit einem einem Freund von uns, also mit anderen Leuten von dir, von dir am fünfundzwanzig zum amerikanischen Konsulat neulich gegangen, um für die Freilassung von Assange. Zu demonstrieren.

[38:03] Erstaunlicher wurden ihm dabei die Personalien von der deutschen Polizei aufgenommen, also man man wird gespannt schauen können, ob Vincent in den nächsten zehn. Überhaupt mal nach Amerika gehen darf oder nicht. Ich gehe ja davon aus, dass seine Daten von der deutschen Polizei an die amerikanischen Behörden weitergegeben wurden. Man wird sehen, aber solche klassischen Sachen wie Demos vor Ort für die eine oder andere Sache machen wir immer. Aber darüber könnten wir lange erzählen.

[38:31] Ja gut, wir machen gleich weiter nach einer kleinen Musikpause. Bis gleich.

[38:37] Ja, hier seid ihr beim Politopia-Magazin, einundneunzig Punkt acht, Megaherz auf Radio X. Schön, dass ihr noch dabei seid. Schön, dass ihr auch hier noch zuhört. Wir sind hier ähm mit äh dem Thema Demokratie wählen. Wie kann eigentlich ein Demokratie die herrscht weiterhin noch. Hier Bestand haben, äh bei mir sitzen die im äh fünfundzwanzig, zwei Menschen hier aus dem Frankfurter DSC, einmal Vincent und Martin, ich freue mich sehr. Wir wir sind gerade bei dem Thema wir können noch ewig lang quatschen, aber tatsächlich hast du schon zwei, drei Thematiken angesprochen, was so dir interessiert. Ähm, Aber wie groß ist die Beteiligung? Ihr habt vorhin mal so hunderttausende genannt, ähm die äh Mitglied bei dir im fünfundzwanzig geworden sind. Ich muss dazu sagen, viele Sachen sind sehr virtuell im DM2. Also Frage wäre jetzt an euch, was bedeutet das, wenn jetzt die Menschen hier virtuell wählen und äh ist das denn alles safe? Äh Datenschutz und ähm geht das, funktioniert das oder vielleicht im kleinen Beispiel, wie es funktionieren könnte?

[39:42] Glaube, dass es tatsächlich eine positive Sache ist, ähm dass wir eben heutzutage die Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation haben. Ich glaube, anders wäre auch eine. Vernetzung Europaweit weltweit.

[39:55] Äh umso blödische Arbeit, politische Bewegungsarbeit zu machen, wesentlich erschwert. Von daher ähm ist es zunächst einmal gut, ähm dass das so ist dann könnten wir aber natürlich selbstverständlich auch noch häufiger draußen auf der Straße präsent sein äh in der Bevölkerung. Das versuchen wir jetzt zu intensivieren, insbesondere in Griechenland gibt es da schon große Fortschritte. Wir haben ja auch da bereits einen neuen Abgeordnete im griechischen Parlament. Dort sind wir bereits sehr, sehr verwurzelt in der Bevölkerung. Ähm das Weiten wär's natürlich auch in anderen Ländern möglichst aus und ähm. Was halt die äh internen Abstimmungen bei uns betrifft, ähm ist das insofern alles weitgehend äh sicher ist, dass wir erst ähm Software verwenden, sondern wirklich quäl offener, also free an Softwarelösungen, teilweise auch selbst gecodet. Wir hosten immer alles auf unseren eigenen Webseiten das hängt dann auch in eurer Hand sozusagen. Ihr müsst uns unsere eigene Infrastruktur, digitale Infrastruktur, sowohl physisch als auch äh nicht physisch, also sowohl Hardware als auch Software ist in unseren Händen. Und das hängt dann natürlich auch zusammen äh mit unserer. Überzeugung, ähm dass eben die europäische Gesellschaft, die Bürgerinnen und Bürger äh technologisch souverän sein sollten, also unser Konzept von technologischer Souveränität sieht eben äh vor.

[41:17] Dass die Menschen von den äh Segeln, mit deiner Technologie profitieren und eben nicht, dass sie davon äh ausgenutzt oder da irgendwelche negativen Effekte haben, sei es äh Datenschutz und dergleichen. Also wir wollen, dass Europas Bürgerinnen und Bürger wirklich die Oberhand haben über ihre eigenen Daten, dass sie eine gewisse Medienkompetenz sich auch aneignen, dass sie wissen, wann sprechen sie mit einem Algorithmus und wann mit einem echten Menschen und dergleichen? Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz wesentlicher Faktor, äh der auch um unser Politikverständnis betrifft, dass sie eben auch sehr, sehr viel über die elektronische, digitale Ebene passiert und dass wir eben ähm darüber freuen, dass wir eben äh die Vorteile davon nutzen und versuchen, die Nachteile so so weit wie möglich zu mediieren.

[42:00] Gibt's da vielleicht konkrete Beispiele, wie ihr das erreichen wollt, also jetzt diese Mediensouveränität zum Beispiel, ähm wie man das angehen kann, dass die Leute da.

[42:12] Souveräner werden, mitmachen, mitmachen? Ähm also ich glaube, unsere. Angebote sind recht niedrigschwellig, wenn man erst Mitglied wird, wenn man sich anguckt, wie das alles äh genau technisch funktioniert, ähm auch vom vom Interface und so was, dann äh merkt man recht schnell, es ist einfach und ähm da. Glaube ich, die meisten Leute mit klar insgesamt braucht es Bildung, digitale Bildung auch. Deutschland hat die Digitalisierung in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten total verschlafen. Wir hängten ja im internationalen Vergleich weit zurück. Es sagen natürlich nicht nur wir, es sagen auch viele andere, logisch. Ähm aber Ich glaube mit unseren Überzeugungen und Konzepten hat man geeignete Grundlage äh in welche Richtung es geht gehen muss in Zukunft, also nicht in Richtung von ähm äh Silicon Valley, äh riesige IT äh Plattformen, Uly Copole Facebook, Google, wo eigentlich die ganze Marktmacht dort konzentriert ist, sondern wir wollen wirklich auch ähm. Öffentliche Angebote für digitale Tour ist ähm für für Rechenzentren und dergleichen. Ähm wir wollen möglichst viel dezentral und und äh in gesellschaftlicher Hand halten.

[43:22] Ich denke aber es ist trotzdem sehr eingeschränkt immer noch, weil es natürlich jetzt äh ihr habt die die Mitgliederzahl genannt, also sie ist nicht groß für fünf Jahre, aber schon sehr stark. Ähm ich denke, wenn das persönlich wird, also physische Politik ähm oder Wahlen oder Thematiken suchen oder dergleichen nochmal einen ganz anderen ähm Drive, also einen ganz anderen Weg auch bekommt. Ähm was plant ihr denn, wie kann das sein? Also ihr werdet nicht zu den Bundestagswahlen antreten, das kann ich jetzt noch hier schon mal sagen, aber ihr habt es tatsächlich vor, nicht nur hier in der Republik, sondern auch europaweit einzutreten und ähm ja, wo geht's denn hin?

[44:01] Ich glaube, das ist einfach der der nächste logische Schritt. Dann nicht nur zu sagen, wir formulieren ein politisches Angebot, sondern äh. Wir wollen das auch in die Praxis umsetzen. Und wenn eben äh keine der, etablierten politischen Kräfte, unsere Inhalte, unsere Forderungen, unsere äh Prioritäten und Thematiken aufgreift, dann müssen wir es eben letzten Endes. Selbst machen. Dafür haben wir jetzt im Moment. Noch nicht die Kapazitäten, zumindest was Deutschland betrifft, wie gesagt, Griechenland sieht es zum Beispiel schon ganz anders aus. Ähm aber ähm in in naher Zukunft. Mittelfristig also wollen wir in Deutschland und anderen europäischen Ländern natürlich auch selbst. Ähm unsere Inhalte wählbar machen mittels Wahlflügel, das sind dann also ähm Parteien, die wir gründen oder äh andere politische Vereinigungen. Ähm auf Länderebene immer, die äh vollkommen an unsere Bewegung gebunden sind, die also im Prinzip in unserer Bewegung äh folgen und auch ähm die Entscheidungen unserer Bewegung respektieren müssen. Von daher ähm da wir eben diesen transnationalen Charakter haben als europaweite Bewegung. Bittes immer so sein, dass ähm über die wesentlichen Entscheidungen auch der nationalen Wahlflüge von dir in fünfundzwanzig dann immer alle Mitglieder Europaweit abstimmen können und mitentscheiden dürfen.

[45:12] Hm? Ja, gerne. Ja, ich, ich sage das mal ein bisschen anders, obwohl ich dir voll zustimme, wenn's also ich halt's ein bisschen mit, der ja gesagt hat, bevor du die Musik spielst, musst du sie hören können. Und bei uns ist es so, bevor man. Sich wählen lässt und bevor man in die Parteipolitik geht, muss man erstmal eine.

[45:34] Ein Bild vor Augen haben und wir unterscheiden uns von sehr vielen Bewegungen dadurch, dass wir eine positive Utopie haben. Also wir hatten, wir sind, wir sind radikal dafür, für die, für die Dekarbonisierung von Europa und Europas Wirtschaften, von Europas Gesellschaften durch. Massive Mengen an Geld. Und äh das ist eine sehr, sehr praktische Sache, die ist schon mal da und alles andere ist eine Frage von Strategie oder so. Aber wir sind also wenn man schaut, die konventionellen Partei, die Parteien haben ja zum Teil überhaupt keine Utopie mehr. Außer vielleicht ein, zwei Arbeitsstunden weniger pro Woche. Oder zum Teil haben sie auch ganz naive Utopien. Also ich habe auch mal bei Volt reingehorcht und und das war eigentlich nur so ein Techno Techno äh Optimismus, dass dass mehr Internet so die Probleme der Welt lösen würde, aber wir sind weder naiv noch sind wir Utopie los, sondern wir haben wirklich eine Vorstellung und wir arbeiten dafür und alles andere wird dann kommen. Wie es kommt. Ja, was kommt denn in Zukunft? Wie sieht's denn aus so, was wird es die nächsten Zeit geben bei dir im fünfundzwanzigsten? Natürlich äh als. Projekt äh hier nennen können in der Region, das ist unsere Hessentour. Wir besuchen also erst im Sommer zehn verschiedene hessische Städte, jeweils immer äh samstags äh.

[46:53] Nachmittags oder abends findet eine Veranstaltung statt. Die erste hatten wir erst schon vor ein paar Tagen in Frankfurt gehabt. Die nächste wird äh diese Woche Samstag sein, Gießen. Darauf dann äh am siebten August in Fulda, am vierzehnten August sind wir in Marburg am einundzwanzigsten August in Kassel am achtundzwanzigsten in Offenbach am. Vierten September dann in Hanau am elften September in Darmstadt am achtzehnten September in Rüsselsheim, und das große Finale am äh fünfundzwanzigsten September in Wiesbaden und ähm.

[47:28] Bravo. Ja, super. Ich wollte gerade sagen, ich hätt's vorgelesen, wahrscheinlich aus dem Rechner, aber der geht toll, toll. Und ja, wenn uns Leute dort besuchen möchten auf dieser Veranstaltung, wenn sie, mehr erfahren möchten über unsere britischen Forderungen und Ziele über DM25, ähm wenn sie vielleicht Interesse haben, ganz unverbindliches Interesse und wissen möchten, wie können sie sich engagieren bei uns, wie können sie mitmachen, dann äh ist eine Anmeldung zu diesen Veranstaltungen möglich auf fünfundzwanzig Punkt org Schrägstrich Hessen Tour.

[47:58] Ja, das klingt doch super eigentlich. Da wollt ihr wahrscheinlich Mitglieder werben. Habt ihr denn besondere starke Thematiken, die jetzt gerade laufen? Ihr habt vorhin erwähnt, ne, diese Schulen äh in England, Dessange, was gibt's noch für weitere Thematiken für die Zuhörer da draußen? Was macht denn der eben schon gesagt hat, ähm dass äh. Das ist das, die große Prämisse von DM fünfundzwanzig dreht sich eben auch darum, ähm die anderen politischen Kräfte, die anderen etablierten Parteien in Deutschland, wie auch in anderen Ländern in Europa, die sind einem gewissen, also die hängen einem gewissen Inkrimentalismus an. Ne, also das ist ähm ja, Fortschritt vielleicht, ähm aber immer nur sehr, sehr, sehr, sehr, sehr klein. So wenig nicht, nicht ganzheitlich gedacht wir denken eben ganzheitlich, wir wollen Europa nicht bloß reformieren, sondern transformieren. Wir wollen eben die Basis für eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft setzen mit einem ganzheitlichen Programm, das ist der für Europa, das sind aber auch andere Teilaspekte, progressive Politik.

[48:54] Weiter welche weiteren.

[48:57] Na ja gut, wir haben ein Konzept für technologischer Souveränität, ähm wir arbeiten momentan äh an konkreteren Konzepten zum Postkapitalismus, also der Überwindung äh des Kapitalistischen Wirtschaftssystems hin zu ähm einem.

[49:09] Demokratischen Markt Sozialismus könnte man sagen ähm dann natürlich ähm Migrationspolitik ist auch ein ganz wichtiges Thema. Also das äh Migrationssystem in den USA ist absolut. In der Europäischen Union absolut inhuman und muss überarbeitet werden. Dann andere Dinge natürlich noch was was Demokratie betrifft all das was da in dem Zusammenhang in diesem Kontext steht ist uns wichtig, wir wollen quasi mehr Geld, mehr Demokratie, Freiheit, Würde Zukunft für die europäische Bevölkerung, für die Menschen in Europa? Ja, das sind nochmal starke Worte, ist ein schönes Ende, ähm die Zeit rennt und zweckt tatsächlich, könnte man noch länger hier ähm miteinander sprechen. Ähm ich sage jetzt erst mal vielen lieben Dank, euch beiden nochmal hier so ein bisschen dem fünfundzwanzig zu rekonstruieren und auch tatsächlich nochmal die Problematik zu erwähnen, warum eigentlich dann auch die Demokratie in in so einem sogenannten Stillstand steht. Ähm ja, ich bedanke mich ganz herzlich, wünsche euch viel Erfolg. Danke auch an Nadine heute Ja, vielen Dank, hat mir sehr viel Spaß gemacht. Ja, mir auch, tatsächlich. Spaß. Ja, genau, also ähm liebe Grüße an alle DSCH Frankfurt und ja, viel Erfolg äh. War dieses Politopia-Magazin heute am Mikrofon für euch. Ich hoffe, wir werden äh die nächsten Tage noch weitere Thematiken euch geben. Danke bleibt gesund, bis dahin, ciao. Ciao. Tschüss. Ciao. Tschüss, danke.