politopia-magazin

Wir unterhalten uns.
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Transkription

[0:00] Es ist sechzehn Uhr und der achtundzwanzigste vierte. Willkommen hier beim Prolitopia-Magazin. Jeder Mittwoch um sechzehn Uhr hier auf Radio X zu hören.

[0:11] Ja und wir haben natürlich wieder eine geballte Sendung voller Informationen und äh haben natürlich auch hier wieder einen äh Studiogast, der nicht live hier im Studio sein kann
äh wegen der Corona-Pandemie. Ich glaube, ich habe davon gehört. Genau, äh wird telefonisch oder sie wird telefonisch dann da zugeschaltet. Ja und heute werden wir hier ähm ja,
zwei Themen behandeln und zwar im äh zweiten Teil von unserem äh ja, von unserer Sendung hier wird es ja um feministische Pornos geben gehen.
Beziehungsweise in dem Fall Paulita Pappel, die wird ähm erzählen über ihre Produktion von feministischen, ethischen Pornos
und da hat der Vincent nämlich einen Beitrag dazu geleistet. Das werden wir dann gegen, ja, gegen der zweiten Hälfte ungefähr hören, gegen sechzehn Uhr fünfunddreißig in etwa und aber wir wollen dabei anfangen und zwar mit dem Bundesamt für Wirtschaft und
Ausholkontrolle, BAFA nennt sich das. Und ähm genau, das
dieses Bundesamt ist, nämlich dafür zuständig oder genehmigt äh Güter ähm unter anderem aber auch Waffenexporte und vielleicht nochmal hier als Information
diese Waffenexporte oder diese Anträge, die da an das Bundesamt gestellt werden, werden zu fast hundert Prozent äh freigegeben, also das heißt, alle Waffenexporte finden ähm finden da statt und werden dann auch den entsprechend weitergegeben.

[1:37] Und ähm
Eine interessanter Hinweis, was jetzt letztens das äh Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI ähm herausgegeben hat, dass zweitausendzwanzig,
erneut die Militärausgaben weltweit gestiegen sind und sind jetzt bei circa zwei Billionen US-Dollar, die da jährlich äh sozusagen oder die letztes Jahr zweitausendzwanzig äh rausgeschleudert wurden
unter anderem äh spielt da auch Deutschland eine Rolle, die äh in etwa zweiundfünfzig Milliarden US-Dollar ähm äh
mehr also äh ausgeben pro Jahr oder letztes Jahr ausgegeben haben und das ist ein Zuwachs von circa fünf Prozent. Also im Vorjahr war das etwas niedriger. Genau und jetzt habe ich hier Juli von Solidarity, denn
es gab nämlich letztes Jahr eine Aktion vor der BAFA, die BAFA befindet sich, also Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
befindet sich nämlich in Eschborn und am vierten zwoten zweitausendzwanzig haben circa hundert Menschen dort die BAFA besetzt
blockiert, äh sind dort äh in das Foyer äh reingegangen
und auch im Vorfeld und also auch vor der BAFA äh haben sie dort ja eine Kundgebung gehalten und genau und dazu habe ich mir nämlich Juli eingeladen, die nehme ich auch in dieser Solidaritätsgruppe ist, ähm.
Sag nochmal kurz hallo.

[2:59] Hallo. Super, dass das geklappt hat. Genau und im Zuge dessen wurden einige Leute auch schon vor Ort verhaftet
teilweise auch wohl während äh dem letzten Jahr auch äh festgestellt
auch von der Polizei da ähm äh Personalien aufgenommen, um dann auch Leute jetzt äh vor Gericht
äh festzusetzen und äh anzuzeigen und anzuklagen. Äh es sind circa dreißig Leute und heute gab es auch in der Tat den ersten ähm ja Gerichts äh Termin
da
Genau, da kommen wir dann später noch dazu. Hm, vielleicht aber erstmal nochmal die Frage, vielleicht genau, erst mal zu dir, vielleicht stellst du dich selber erst noch mal kurz vor und vielleicht auch dann die anschließende Frage, warum die BAFA?

[3:43] Ja, gerne. Also, wie gesagt, ich bin Juli. Äh, ich bin zwanzig Jahre alt und äh.
Gehöre dem Kollektiv äh Rizer zu, die.
Platz ja eben die BAFA blockiert haben und das eigentlich schon sehr gut zusammengefasst.
Genau, das BAFA ist quasi dafür da, ähm dass Kriegsgüter aus Deutschland in die ganze Welt,
gebracht werden, wie beispielsweise nach Syrien, in die Türkei und damit fördert Deutschland ganz klar die Kriege in diesen Regionen und wir haben halt,
gesagt, so nicht. Das kann so nicht weitergehen und es ist nicht okay, das mit dem Tod so ein großes Geschäft gemacht wird. Ähm.
Wie man bei Rheinmetall, Thyssen und Krupp und so weiter und Heckler und sehen kann und haben halt deshalb in einer Aktion des zivilen Ungehorsam.
Dieses Foyer dieser Behörde ein Zeichen zu setzen, dass kein Geschäft mehr mit dem Tod gemacht werden soll.

[4:44] Genau und jetzt hast du schon so ein paar Unternehmen auch genannt, Thyssenkorb Rheinmetall, Heckler und Koch, das sind ja sozusagen die Einschlägen gegen Unternehmen, die
dafür bekannt sind, dass sie diese Waffen exportieren und jetzt hast du auch so ein paar Länder auch genannt, in die diese Länder äh in die diese Waffen auch exportiert werden,
vielleicht kannst du nochmal oder ich weiß nicht ob du's weißt, ich frag einfach mal sozusagen auch ins Blaue hinein hast du deine Ahnung, inwieweit diese ähm
Anträge, die werden ja meistens ja äh durchgelassen und genehmigt. Ähm aber inwieweit eigentlich da eine Einschränkung stattfindet, dass
diese Waffen halt nicht in Krisenregionen geschickt werden.
Ja, also eigentlich so gut wie gar keine. Ähm es werden nur null Komma acht Prozent der dort gestellten Anträge abgelehnt. Das ist so gut wie nichts. Ähm,
das sind von im Jahr zweitausendsiebzehn waren dort von elftausendvierhundertneunzehn Anträgen,
nur neunundachtzig, die abgelehnt wurden und äh das ist einfach zu wenig. Ähm ich weiß nicht, die Beweggründe, weshalb diese Anträge abgelehnt wurden, allerdings.

[5:55] Ist das eine Quote, wo es tatsächlich auch einfach nur aufgrund von Formfehlern zur Ablehnung kommen kann, äh diese null Komma acht Prozent sind,
eigentlich nichts ähm zu dem, was da über den Tisch geht an Waffen und an Millionen, die da gescheppelt werden.

[6:13] Jetzt haben wir sie so ein bisschen über die BAFA an sich gesprochen, über das Entschuldigung, dass ich hier den falschen Artikel die ganze Zeit benutze, das heißt natürlich, dass BAF, also das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle und ähm jetzt äh wollen wir vielleicht mal so ein bisschen drüber nach äh drüber sprechen
Was da überhaupt letztes Jahr passiert ist und was da überhaupt geplant ist. Also geplant war, beziehungsweise äh was dann im Endeffekt passiert ist. Ihr habt ja dann an dem Morgen von dem vierten Zwoten dann diese BAFA besetzt oder
Teil wahrscheinlich der der Menschen, die dann dort vor Ort waren. Und ja, genau, wie ist das denn so abgelaufen?

[6:48] Ja, also wir haben uns im vorhinein natürlich organisiert und sind dann äh an dem Tag selbst morgens früh ähm dorthin so ähm.
Gegen neun oder gegen acht Uhr dreißig und äh sind dann eben dort in das Foyer einfach reingegangen und haben dort dann die Aufzüge blockiert und so weiter, das heißt.
Der Fluss des, das dort Arbeiten gestört wurde, ähm waren dort dann für einige Stunden ähm
mit Megaphon, mit um eben flattern, um in unsere Meinung kundzutun auch vor dem BAFA waren einige solidarische Leute, die eben nicht mit blockiert haben, sondern nur draußen waren.
Und nachdem wir dann diese Blockade beendet hatten gegen äh ja gegen Nachmittag oder gegen Mittag.
Ähm wurde uns von der Polizei gesagt, dass wir äh friedlich.
Laufen können und von dort aus dann nach Hause fahren können quasi. Ähm und sind dann mit einer spontanen Demo.
Ähm durch Eschborn gelaufen, ähm.
Haben dort dann natürlich auch nochmal unsere Meinung gesagt und ganz klar gemacht, wofür wir am Ende da sind
und ähm das heißt eigentlich zu diesem Zeitpunkt war diese ganze Aktion relativ friedlich verlaufen. Ja, also bis dahin kam es nur von Mitarbeitern der BAFA zu Angriffen auf die Aktivistie, also,
quasi.

[8:15] Ja, die Leute, die dort gearbeitet haben, fanden das natürlich nicht so cool, ähm und haben teilweise auch körperlich Aktivistie angegangen. Ähm allerdings lief es bis dahin eigentlich sehr friedlich.
Abgesehen davon und dann als wir am Bahnhof waren und schon in der S-Bahn drin waren hat die Polizei angefangen massivist die körperlich anzugreifen.
Durch Schläge durch Tritte, es wurden dort auch schon Leute festgenommen, äh ohne Begründung zu geben.
Und ja, das ging ungefähr zweieinhalb Stunden bis dann die S-Bahn tatsächlich losfahren konnte und wir alle wieder zusammen waren. Ähm.

[8:56] Ja, massivste Pfefferspray äh attackiert worden und mit Schlagstöcken und Schlägen und das war alles.
Nicht so friedlich, aber es war eindeutig von der Seite der Polizei aus eskalierendes Verhalten.
Auch hier nochmal an die Zuhörer äh in, die da draußen am Endgerät sitzen. Da gibt es auch ein interessantes Video von Medienkollektiv Frankfurt, was ich mir auch dann heute nochmal äh angeschaut habe. Da kann man nämlich so ein bisschen,
folgen, was da an diesem Tag ähm Volk äh passiert ist. Äh genau, zu finden einfach auf äh dem klassischen ähm
ja, wenn man's einfach eingibt in ihrer klassischen Suchmaschine. Und äh jetzt aber noch mal vielleicht ähm jetzt hast du so ein bisschen von dieser Repression auch gesprochen. Hm vielleicht auch mal da als kritische Frage. Hm, ist das überhaupt ähm
deines Ansichts nach legitim, da die BAFA zu besessen besetzen oder gäbe es nicht auch irgendwie andere Formen, da ähm ja vorzugehen oder das auch publik zu machen, äh was da in der
dem BAFA passiert. Ja, also selbstverständlich gibt es bestimmt andere äh Methoden, die auch.
Vorher schon ausprobiert wurden, wie Demos machen, Kundgebung machen, vor Konsulaten vor.

[10:10] Äh ja wichtiger Menschen, die da äh auch eben aktiv sind und das ist ja nicht irgendwie ein neues Thema, dass Gitarrisierung,
dass mit Militarisierung Geld gescheffelt wird und mit dem Tod Geld gemacht wird allerdings haben wir gemerkt, dass es einfach überhaupt gar nichts bringt. Also man rennt immer wieder vor eine Wand und ähm.
Ungehorsam ist einfach eine Möglichkeit äh friedlich zu sagen, hier bis hierhin und nicht weiter ähm oder es ist eigentlich schon viel zu weit. Ähm.
Und einfach der die Aufopferung der Aktivistie sich mit ihren eigenen Körpern Repressionen auszusetzen für eine Sache für die sie so,
einstehen und an die sie so sehr äh.
Die sie so sehr manifestiert haben, dass es eben einfach nicht in Ordnung geht mit so vielen Toten so viel Geld zu machen, ähm ist das quasi der letzte Schritt äh mit den eigenen Körpern zu blockieren, ähm um quasi zu sagen.

[11:14] Meinen Körper so oder mir ist das Thema so wichtig, dass ich meinen Körper dafür einsetze, um eben zu meinem Ziel zu kommen.
Und ich glaube, das haben wir dort sehr gut gezeigt. Ähm das ist friedlich und äh solidarisch funktionieren kann.
Ja, beim Thema Solidarität, Solidarität, Rice Up Fordoty, Solidarity ist ja dann sozusagen diese Gruppe, ist die dann jetzt sozusagen aus dieser Aktion entstanden oder jetzt im Nachhinein?

[11:44] Ähm also die Gruppen ist auf jeden Fall im Vorhinein entstanden, wir haben uns ja vorher auch organisiert.
Gemeinsam, sonst hätte das auch nicht so gut geklappt alles. Was,
jetzt auch ein Thema auf Solidarität nochmal zu sprechen zu kommen, natürlich im Nachgang super wichtig war, dass wir uns auch vorher so gut vernetzt haben. Ähm,
dass er eben jetzt im Nachhinein festgestellt haben, dass es super sinnvoll ist, sich so zu vernetzen, da,
Im Nachgang, falls dann Post kommt, das jetzt ja, sind oft der Fall war von äh Polizei, dass man eben da auch miteinander gegenkämpfen kann und da.
Nicht alleine gelassen wird am Ende. Und äh ja und jetzt habe ich ja schon im äh Eingangstext äh erzählt, dass jetzt
circa dreißig ähm ja Strafanträge vorgebracht worden sind äh von
Genau, von auch äh Hausfriedensbruch ist soweit ich weiß ja auch die Rede. Und da gab's jetzt aber heute auch schon auch einen ersten Prozess, beziehungsweise da ging's auch um was anderes. Kannst du vielleicht davon auch mal erzählen.

[12:48] Genau, ähm dreißig Leute haben ungefähr Post bekommen, äh seien es jetzt Vorladungen oder Strafbefehle oder sonstige Post.
Die quasi Repression bedeuten für die Aktivistie.

[13:05] Genau, es gibt geht von über Nötigung, redet Führerschaft bis hin zu Körperverletzung, gegen Vollstreckungsbeamte. Ähm und heute war der erste Prozess gegen einen Genossen.
Der angeklagt wurde mit dem Vorwurf, Körperverletzung.

[13:25] Genau, aber man konnte ganz klar auf dem Beweismitteln sehen, dass die Gewalt nicht von den Aktivistie ausging und äh.

[13:36] Sondern nur eine Reaktion auf die dort vorhandene Polizeigewalt war am Bahnhof. Ähm.

[13:42] Und ja, genau, das Urteil ist auch dementsprechend aufgefallen.
Ansonsten ja, gibt es halt viele, die jetzt Post bekommen haben wegen Hausfriedensbruch. Ähm wir werden uns ganz klar dagegen wehren, äh Widersprüche einlegen, weil wir.
Nicht der Meinung sind, dass man in einem Haus, was mit Krieg und Tod Geld macht, einen Frieden brechen kann, ähm.

[14:06] Da gibt es keinen Fehler zu brechen ist quasi. Ähm und wir werden auch weiterhin die Prozesse solidarisch miteinander führen und.
Uns nicht unterkriegen lassen, kleinkriegen lassen und vereinzeln lassen von den Einschüchterungsmaßnahmen, die von polizeilicher und staatlicher Seite auskommen.

[14:24] Bevor ich da noch zu einer anderen Frage komme, die mir schon durch den Kopf schwirrt, äh werden wir jetzt nochmal genau das hat so ein bisschen den Prozess äh hm
geschildert, kannst du vielleicht nochmal aus deiner subjektiven Wahrnehmung schildern, wie sich auch die
Staatsanwaltschaft und vielleicht auch die äh Richter oder Richterinnen verhalten hat.

[14:45] Also ich hatte nicht die Möglichkeit die ganze Zeit dabei zu sein. Ich war nur am Ende kurz dabei.
Aber man hatte schon das Gefühl, dass die Zeugen, die geladen waren, auch eigentlich, also das waren Polizeibeamte. Ähm,
die eben diese Situation auch nochmal geschildert haben aus ihrer Sicht und dass die eigentlich auch sehr wenig Plan davon hatten, was die jetzt eigentlich sagen wollen oder sollen.
Und eigentlich ziemlich schnell klar war, dass die Anwältin, das Genossen, da ganz klar.
Argumente bringen konnte und auch sinnvollere Argumente bringen konnte, genau.
Okay und das heißt, das ist sozusagen dieses Urteil für ihn äh ja, also er wurde sozusagen das Gerichtshotel oder der der
Die Anzeige oder die das Strafverfahren wurde sozusagen fallen gelassen. Ähm das heißt, er hat jetzt auch gar keine Folgeschäden sozusagen davonzutragen.

[15:49] Ähm also es wurde nicht komplett fallen gelassen, es wurde eingestellt nach Paragraph hundertdreiundfünfzig A,
Das heißt, Gegeneinstellung von Einstellungen gegen Sozialstunden, was natürlich.

[16:03] Ja, schade ist, dass diese, dass es nicht fallen gelassen wurde, aber.
Auch als hätte schlimmer kommen können äh mit diesem Vorwurf, aber die Beweismittel waren halt einfach eindeutig, dass es,
keine Gewalt von Aktivistieseite aus gab.
Dass da trotzdem auf die Sozialstunden bestanden wurde, kann man damit erklären, dass eben versucht wird politisch die Aktivistie einzuschüchtern.

[16:28] Und äh ja, genau.
Davon werden wir uns aber nicht unterkriegen lassen auf jeden Fall. Und äh jetzt hast du vorhin so ein bisschen erzählt davon, ja, dass äh die
äh das BAFA dafür zuständig ist, auch mit Täter, sage ich mal, äh um das seine Worte sozusagen auch zu übersetzen, dafür verantwortlich ist, um
ja Waffenexporte zu fördern oder beziehungsweise dann in dem Fall auch zu genehmigen.

[16:58] Es ist ja schon so, dass ja die Politik sich dann mit der Brustet eigentlich oder damit auch versucht, äh grade auch in Krisengebiete keine Rüstungsgüter hinzuschicken. Ähm was ist deine Position dazu?

[17:14] Ja, also man kann nicht verleugnen, dass deutsche Waffen in Krisen und Kriegsgebieten zum Einsatz kommen, sei es in Mexiko, Kolumbien, Nordsyrien oder sogar im Jemen. Also.

[17:26] Waffen werden dorthin geschickt, ob das jetzt so publik gemacht wird oder nicht. Ähm.
Man findet diese Waffen dort und äh weiß auch, dass sie aus Deutschland dorthin geliefert werden. Ähm.

[17:39] Und das ist ganz fatal, äh dass eben damit quasi, es wird immer gesagt, dass äh.
Deutschland, äh das nicht macht oder ja, das wird immer so unter der Hand gemacht, aber Deutschland ist eben der viertgrößte Waffenexporteur der Welt und das ist für so ein kleines Land schon unfach auf viel,
ähm und das kann man nicht leugnen und das ist einfach so und davon haben wir die Schnauze voll.
Und vielleicht auch hier nochmal als äh Information, da gab es ja natürlich auch in den letzten Jahren schon verschiedene
also ein bekanntes Schlagwort ist dazu ja auch Rheinmetall entwaffnen
da ist auch die Hauptstelle oder verschiedene Stellen auch bundesweit verteilt natürlich, aber auch eine Hauptstelle von Rheinmetall entwaffnen, ist in Kassel. Wo es auch immer wieder Aktionen auch äh gab in den vergangenen Jahren.

[18:29] Und ähm eine Schlagzeile, die ja besonders in den Medien zu finden war, war ja auch die äh Geschichte von Heckler und Koch mit,
dem G36 Gewehr, was in Mexiko dort ähm ja eigentlich nur für bestimmte Bundesstaaten erlaubt wurde, äh dann aber auch durch eine Recherche ähm
von den öffentlichen Medien herauskam, dass da aber eigentlich auch ja, Waffen dann in andere Bundesstaaten bot, ähm
exportiert wurden und dass natürlich maßgeblich auch von Heckler und Koch äh vorangetrieben wird. Mittlerweile ist es so, dass es da auch ein zu ein Gerichtsverfahren oder ein ja Gerichtsverfahren gibt und ähm,
dann äh habe ich jetzt letztens aufgegriffen, dass äh wohl auch Heckler und äh auch ja finanziell wohl auch ziemlich schlecht dasteht.

[19:20] Ja. Kannst vielleicht noch was dazu sagen?
Ähm ja, also natürlich äh bringen solche Skandal, also Sorgen, solche Skandale ähm dafür, dass äh,
Firmen äh finanziell in schwierigen Gewässer kommen. Ähm allerdings sind das eben auch große Konzerne, die immer wieder,
Auch vom Staat Hilfe bekommen oder von von privat äh Personen ähm.
Oder sonst irgendwas bekommen, um eben genau dieses Geschäft weiterzuführen und äh es reicht nicht, dass diese Unternehmen jetzt vielleicht in.
Finanziell schwierige Gewässer kommen, sondern es muss einfach aufgehört werden, solche Geschäfte zu machen mit Krisen äh Gebieten und mit Kriegsführenden ähm.
In den gewissen Männern? Was man natürlich auch hier dazu sagen muss, ist ähm
natürlich da auch das Bundesamt für Wirtschaft und Aussuchkontrolle sehr eng auch mit der Wirtschaft ja zusammenarbeitet. Ähm hast du da eine Einschätzung, inwieweit
da die Zusammenwirkung läuft. Natürlich haben wir jetzt da die einzelnen Unternehmen auch genannt, die da auch maßgeblich mit verantwortlich sind, aber gibt es da noch andere Akteure?

[20:37] Ich kann jetzt konkret grad keine nennen, aber mit Sicherheit gibt es dort auch kleinere Akteure und quasi Schreibtischtäter in.
Die eben hinter ihren Schreibtischen sitzen und.
Damit Geld scheffeln, aber eigentlich, ich glaube, sich auch teilweise gar nicht so bewusst sind, äh was sie da.
Überhaupt tun ähm oder das ausblenden möchten, solange eben dadurch Geld auf ihr Kopf liegt.

[21:05] Ja und bevor äh wir sozusagen noch in die letzte Fragerunde kommen, würde ich noch äh ganz kurz noch einen Musikstück spielen.

[21:14] Ja, ihr seid natürlich hier immer noch beim äh Polytopia-Magazin. Jeden Mittwoch hier um sechzehn Uhr auf Radio X einundneunzig Punkt.

[21:23] Acht und wir haben äh uns vorher äh ABS-Magazin genannt und ja, ABS-Magazin gibt es so nicht mehr und auch unsere Website ist grade down, falls ihr euch wundert, normalerweise, dort wird auch unsere Sendung hochgeladen. Wir sind aber dabei, uns eine neue Website dann zu basteln und sobald die Online ist, werden wir euch dann informieren
Dort können dann nämlich auch dann die Sendungen normalerweise nachgehört werden. Und ansonsten, falls ihr die Sendung verpasst habt, dann äh wird auch diese Sendung äh nachzuhören sein auf äh Radix plus sieben. Das ist hier die Mediathek auf Radio X.
Sind dann die Sendungen, wenn die Sendung MacherInnen hier wollen, dass die Sendung Nachzug gehört wird, kann die dann dort für sieben Tage aufgerufen werden. Genau,
Ich glaube, ich habe mich selber am Anfang da noch gar nicht vorgestellt, nämlich für euch
am Mikrofon ist nämlich der Andy und wir sprechen nämlich hier gerade mit Juli von Rise Up for Solidarity über die Aktion vom vierten zwoten zweitausendzwanzig, also letztes Jahr, vor circa einem Jahr
da gab es eine Aktion beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, was die Anträge von äh Waffenexporten,
ja durchlässt, sage ich mal, beziehungsweise genehmigt und ähm da gab es eine Aktion letztes Jahr mit circa hundert Menschen, die dort das Foyer und den Vorraum beziehungsweise auch äh vor dem Amt, was äh in Eschborn liegt
äh besetzt haben. Ja und im Zuge dessen gab es dann auch ähm.

[22:48] Gab es auch ja Repressionen gegenüber auch den Aktivisten und äh jetzt gab es einen ersten Prozess, der heute, ja, muss man sagen, positiv äh ausgegangen ist. Ähm.
Und äh ja und ich unterhalte mich hier mit Juli und wir haben so ein bisschen jetzt in den letzten zwanzig Minuten das aufgearbeitet, was so in den letzten ja
während der Aktion passiert ist und auch beziehungsweise was da,
äh auf äh ja vor euch liegt mit den ganzen Prozessen. Ähm ja, vielleicht kannst du noch mal erzählen, was die nächsten Schritte sind, was die nächsten Aktionen sind und auch was die nächsten Protesttage angeht.

[23:24] Ja gerne, also wir haben noch drei Prozesse vor uns, von denen wir bisher den Termin wissen.
Ähm der nächste ist am zwölften fünften und genau, die anderen beiden sind dann auch im Mai.

[23:41] Muss gerade das Datum noch raussuchen, aber genau, wir werden an jedem Prozesstag vor Ort sein und ja, supporten, wie wir nur können, einfach damit.
Wir zeigen, dass wir uns nicht unterkriegen lassen, dass wir solidarisch miteinander stehen und.
Ja eben uns nicht äh vereinzeln lassen ähm irgendwie. Ja.

[24:07] Und vielleicht kannst du auch nochmal nennen, äh wo man auch vielleicht euch finden kann, beziehungsweise wie man auch an Informationen vielleicht auch über die BAFA bekommen können oder beziehungsweise wie man vielleicht auch euch unterstützen kann.

[24:19] Ja, äh genau, also man findet uns auf Instagram und auf äh Twitter, unter Geiser for Solidarity,
und ansonsten kann man äh.
Dort uns folgen. Ähm bei Fragen oder oder ähm ja vielleicht selber Post bekommen irgendwie, kann man uns doch auch schreiben und ja, wir versuchen einfach.
Solidarisch miteinander ähm gegen diese Repression zu kämpfen und wenn man Informationen über die BAFA möchte, kann man sich einerseits natürlich das Video anschauen vom Medienkollektiv.
Auf YouTube einfach zu der Aktion das heißt Krieg beginnt hier.

[25:01] Und ja ansonsten gibt es sehr viele äh Artikel, Zeitungsartikel und so weiter über das BAFA. Ähm,
wo auch gezeigt wird, was dort eigentlich abgeht
Ja, da fand ich auch in der Tat äh meine vorherigen Recherche, bevor wir hier diese Sendung gestartet haben, habe ich einen interessanten Artikel auf äh Wikipedia einfach gefunden. Da muss man einfach nur eingeben, Waffenexporte äh in Deutschland und da werden einfach alle Waffenexporte, die da in den letzten Jahren stattgefunden haben, seit Jahrzehnten
ähm,
Ja, werden dort aufgelistet und auch die Länder, in was für Waffen und welche Waffen da exportiert werden, das ist ziemlich interessant, das kann ich euch auf jeden Fall auch ans Herz legen, das sich einfach mal anzuschauen, was da überhaupt im Einzelnen passiert.
Ja
Äh ich habe die anderen Protesttermine gefunden. Ähm am zwölften fünften ist der nächste und dann fünf Tage später, am siebzehnten Fünften und am einunddreißigsten Fünften. Das sind die Termine, die wir bisher, von denen wir wissen. Und wo.
Ja, wir dabei sein werden mit Kundgebungen und laut sein werden und dabei sein werden und äh vor Ort die Betroffenen unterstützen werden.
Ja super, vielen, vielen Dank, äh dass du hier warst, dass du, ja, was heißt hier sozusagen am Telefon warst und uns äh hier das Interview geben konntest. Vielen Dank Juli von Rise Up für. Dankeschön. Sehr gerne, zwar sehr schön.

[26:28] Tschüss. Tschüss. Das Politopia-Magazin jeden Mittwoch hier um sechzehn Uhr auf Radio X einundneunzig Punkt acht.
Zu finden und falls ihr die Sendung nachhören wollt, dann auf Radio X plus sieben, sieben Tage, dann verfügbar.
Und falls ihr nicht den achtundzwanzigsten vierten habt, dann hört ihr wahrscheinlich jetzt grade die Wiederholung. Und wir haben eben grade mit Juli von für Solidarity gesprochen, über die Aktion, die letztes Jahr am vierten zwoten zwanzig,
zweitausendzwanzig äh stattgefunden hat. Ähm und zwar die Aktion im Bundesamt für Wirtschafts- und Ausfuhrkontrolle, was die Anträge für Waffenexporte in Deutschland genehmigt. Genau und
Wir wollen jetzt zu einem ganz anderen Thema kommen und ich hoffe, ich finde hier überhaupt äh ja die Brücke dazu und zwar nehme ich äh der Vincent hat äh
auch schon hier mal Sendungen gemacht, da waren wir hier im Radio X war da mal Praktikant und hat jetzt eine, ja, Sendung vorbereitet, die schon ja vielleicht schon so ein paar Monate in der Pipeline sozusagen liegt und äh heute ist sozusagen äh die Premiere von seiner Sendung beziehungsweise von seinem Bericht hier und zwar geht es
in dem Fall nehme ich um feministische, ethische Pornos und er hat nämlich dazu Paulita Pappel
interviewt und genau vielen Dank Vincent, dass du uns diesen Beitrag geben konntest und wir fangen einfach direkt an.

[27:53] Pafl, du bist Mitbegründerin von diversen Pornographieplattformen, unter anderem Lastery und Hardwerk. Ähm außerdem Kuratorin ist Pornofilmfestivals in Berlin, Bloggerin, Produzentin von Videos, Podcasts,
bestimmt noch vielen anderen, so wie ich den Eindruck bekommen habe. Herzlich willkommen.
Ja, vielen lieben Dank. Äh erzähl doch mal was über deine Projekte insbesondere die Webseiten und vor allem die Ideologie, die dahinter steht, interessiert mich sehr.

[28:19] Ja, also ich bin ja seit zehn Jahren ungefähr in der sechs Industrie sozusagen, habe als Darstellerin angefangen und habe dann aber schnell,
mehr hinter den Kulissen äh agiert, weil ich einfach ein bisschen im Control Freak bin und deswegen kommen ja Produktionen irgendwie sehr gut gelegen. Ähm die Ideologie dahinter ist eigentlich,
natürlich meine persönliche Theologie. Ich bin ja Feministin.
Schon immer gewesen. Ähm daher stellt für mich ähm dementsprechend auch hinter all meine Projekten.
Eben diese also für mich ist eine feministische Perspektive eben, dass man die Machtverhältnisse in der Gesellschaft äh analysiert.
Auf der Basis von Geschlecht, aber natürlich auch auf äh auf andere Diskriminierungsachse wie ethnische Herkunft, aber klasse. Und mich interessiert natürlich vor allem, wie sich das alles auf Sexualität auswirkt.
Seitdem man eine Projektin versuche ich ihm antworten zu finden oder vielleicht neue Fragen zu stellen zu diesem Thema.
Und dadurch, dass du diese Aspekte in deine Arbeit einbaust, äh würdest du sagen, dass das auch zu einem gewissen Grad Aktivismus ist oder bedienst du einfach nur eine Nische?

[29:27] Ich verstehe das als Aktivismus ist natürlich äh,
Da kann man so oder so beurteilen, denke ich, das äh überlasse ich auch den anderen, aber für mich ist das tatsächlich Teil meiner feministischen Praxis. Ähm und ich erhoffe mir dabei eine Wirkung zu haben oder einen Einfluss zu haben auf die Gesellschaft tatsächlich.
Nochmal genau drauf einzugehen, die Seiten, die ich genannt habe, Lastery und Hardwerk, was genau machst du da?
Genau, so bei Lastrees ist es so, das ist eine Plattform, wo Paris aus der ganzen Welt ähm ihre sechs Videos teilen können.
Ich nehme das gerne dokumentarische Porno, weil ich benutze ja gerne die Begrifflichkeiten vom Film und im Film gibt's ja, ne, Spielfilme und dokumentarische Filme und ich finde genauso gut kann man eben auch äh von Spiel, Porno und dokumentarische Porno sprechen,
Ist das eben so, ne, da gibt's keine Drehbücher, keine Charakter, keine Kulisse, sondern das sind echte Menschen, die haben eine Beziehung zueinander und die fangen eben diese Beziehung auf,
in der sexuellen Ebene sozusagen. Das heißt, da wird einfach ähm dokumentiert, was tatsächlich in einem Sexleben von einem Menschen äh in der Realität passiert.

[30:33] Wiederum ist ganz was ganz anderes, da würde ich sagen ist eher so Spielporner äh wobei die sechzehn auch.
Viel mehr dokumentarischen Ansatz haben, als vielleicht bei anderen ähm Poren und Plattformen. Ähm aber das sind ja größeren Produktionen mit äh Beerenmännchen und
Teil auch mit äh Kostümen und Maske und Bild und bla bla. Äh und das sind Gangbanks. Und auch mit einem feministischen Hauch oder.

[31:02] Ich würde sagen, ja, für mich ist es witzig, weil sehr oft, wenn ich sage, ich mache feministische Gangbanks, dann denken die Menschen, ah, das ist ein Mann, der von ganz vielen Frauen irgendwie ähm.
Ja ausgenutzt wird, weil ich glaube der, wenn man das Wort Gangwagen hört, das ist so ein bisschen, es ist sehr beladen, glaube ich. Und man denkt sofort, ehe man diese Dynamik von.
Normalerweise eine Frau steht in der Mitte und ganz viele Männer bedienen sich äh an ihr. Ich sehe das ganz anders, die Art und Weise wie ich eben mein Feminismus sozusagen in diesen Genre reinbringe, ist, dass ich sage, nein.
Bis jetzt ist es tatsächlich immer eine Frau, sozusagen im im Center. Äh und es sind mehrere Männer, die mit ihr Sex haben, aber ich würde wiederum sagen, dass die Männer sie bedienen.
Und die Szenarien und die Dynamiken, die wir dann äh ausspielen, sind sehr, sehr nah, maßgeschneidert, sage ich jetzt mal, an die Wünsche und Vorlieben äh von der Person im Zentrum, die die bis jetzt hier meine Frau war. Also von von dem Darsteller sind auch spezifisch.
Ja, es ist so, nämlich wir schicken alle Darsteller und Darstellerinnen eine Liste von Sexualpraktiken und sie sollen das ausfüllen, sagen, worauf sie stehen, was sie mögen, was sie nicht mögen, dann aus auf der Basis von diesen äh Listen,
versuchen wir natürlich Konstellationen für Menschen zu finden, die gut zueinander passen.
Und schaffen sozusagen ein Szenario, ein Rahmen, wo eben das, also ne, diese Vorgaben von denen halt ausgelebt werden können.

[32:24] Bei so einem Dreh, also ich weiß, in eurer Branche spielt Charme wahrscheinlich eine viel geringere Rolle als jetzt beim Rest der Gesellschaft, aber.
Geht da jeder komplett offen einfach mit dem Thema um, spielt Charme da gar keine Rolle oder wie macht ihr das, dass die Leute sich da wohlfühlen auch.

[32:39] Das ist eine sehr interessante Frage, äh weil
Scham ist für mich ein wichtiges Thema tatsächlich. Ich glaube, dass schon sehr oft in Sexualität allgemein eine sehr große Rolle spielt aufgrund der Gesellschaft, die uns sehr viel,
Schuld und Scham gegenüber unseren eigenen Körpern und Sexualität irgendwie beibringt. Ich würde sagen, dass generell im oder im Porno sehr den Pornokontext.
Scham am wenigsten eine Rolle spielt, wenn man das vergleicht, wie gesagt, mit anderen Lebensbereichen, ähm.
Und ich glaube sehr dezidiert und explizit und bewusst ist das so, dass Scham irgendwie davon weggelassen wird. Ähm weil Kommunikation an erster Stelle,
steht. Es ist nämlich so zum, also jetzt ganz konkret am Beispiel äh von einem Drehtag erzählt, ähm wie gesagt, die die Gespräche darüber, was für ein Setting das ist, passieren schon davor. Aber am Drehtag selbst,
bevor die Sexzone losgeht, setzen sich alle Darsteller und Darstellerinnen zusammen und reden total explizit darüber, was sie mögen, was sie nicht mögen,
Sie werden total ermuntert, irgendwie wirklich aufs Detail zu gehen, also wirklich so, okay, ich mag total gerne.
Weiß ich nicht, gebissen werden, aber nicht so hart und gerne an den Haaren gezogen, aber bitte nicht an die Spitze der Haaren, sondern nah am Kopf. Also es wird wirklich, wirklich sehr,
kann man sich total viel äh total viel lernen für eine private Leben, wie man über Sex überhaupt redet, mit mit dem Partner oder der Partnerin. Ähm genau, ich glaube, durch diese Gespräche und diese Offenheit, die etabliert wird,
als Muss, um das Teil der Arbeit. Ich glaube, somit ähm.

[34:09] Schafft man das, dass jeder Mensch, auch wenn ne, jeder, jeder bringt, sage ich jetzt mal, mit sich, ne, ihr ein Stück Scham und Belastung und so weiter vom Leben. Aber ich glaube, dass oder mein Anspruch ist eben, einen Rahmen zu schaffen,
wo die Menschen sich so wohl wie möglich fühlen und wo sie wissen, sie können jederzeit immer sagen.
Was denen grade vielleicht nicht passt oder was sie anders wünschen oder was denen besonders äh Spaß machen würde.
Genau, das ist wichtig. Wenn wir dann schon beim Schema äh beim Thema Scham sind, das spielt ja auch beim Konsum bei vielen Leuten eine große Rolle und.

[34:43] Ja eher die ihr da eher offen damit umgeht, wie würdest du sagen, was muss sich in der Gesellschaft ändern, damit generell offener mit dem Thema Sex umgegangen wird?
Ich würde sagen, Aufklärung, ganz großes Wort, aber sehr, sehr wichtig. Ähm nicht nur in den Schulen, also darf auf jeden Fall sowieso
aber generell, ich glaube, wenn man über Sexualität redet, ist oft die Rede von Biologie oder Biologisches oder halt von, ja, Krankheiten,
und sehr wenig geht es äh um Lust. Und ich denke, dass äh,
der Diskurs über Sexualität in der Gesellschaft müsste sich dahin gehen ändern, damit wir alle einen offeneren Umgang damit finden, dass das Lust im Zentrum gestellt wird und dass wir über Sex reden, nicht eben nicht als ähm,
Nicht nur, man kann natürlich auch über eine Verhütungsmethoden und Krankheiten und so weiter das,
gehört auch dazu, aber dass wir in erster Linie sechs als ähm was verstehen, was Menschen machen, um auch Spaß zu haben und aus sehr viele verschiedenen Gründen, aber eben nicht nur um Kinder zu bekommen.
Deine Seiten sind jetzt kostenpflichtig, soweit ich das verstanden habe. Ähm inwiefern würdest du sagen, unterscheiden sich deine Produktion von Pornografie, die man kostenlos im Internet findet?

[35:57] Ich würde sagen, wir bieten Qualität an in erster Linie. Das heißt, auf unserer Plattform findet man oder Frau eine kuratierte Auswahl.
Das heißt, wenn du wenn du auf eine Umsonst Plattform gehst, ne, dann hast du Millionen von Videos. Du musst dich erstmal da durchwischen und suchen und hast total viel unangenehme meines Erachtens, unangenehme Werbung,
Auge springt.
Bist du irgendwie was findest, was dir gefällt. Ähm wenn du auf eine Plattform gehst, wo du dafür zahlst, dann weißt du, okay, zum Beispiel im Fall vom Lastery hier sind Videos von Paaren,
und du weißt, das ist, was du da finden wirst. Ohne Werbung, ohne komisches Zeug, sondern einfach eine kuratierte Selektion mit Qualität. Oder auf Hardwerk, dann findest du eben gar nicht was. Und ähm,
Diese Qualität und diese Kuration ist finde ich für den für den Konsument dann halt total gut, weil du ja eben,
Genau, du zahlst einfach für das Produkt und du weißt, was du bekommst. So. Und natürlich kommt auch auch dazu, dass du weißt, äh die Produktionsbedingungen waren ethisch und das Material ist eben nicht geklaut, sondern,
Du zahlst ja dafür und dieses Geld kommt auch den Produzenten um den Darstellerinnen und so weiter ähm zugute.
Würdest du sagen, das ist also einfach grundsätzlich besser ist, wenn man für pornographische Inhalte bezahlt.

[37:13] Auf jeden Fall. Ich finde, man man soll immer für Pornos zahlen. Genauso wie man für andere Sachen auch zahlen sollte, für Musik, für Filme und so weiter, ne, wenn man Sachen nur umsonst konsumiert, dann unterstützt man eben nicht die Branche. Ähm,
und ähm ihm damit, wenn man möchte, dass der Content dann einen gefällt, generiert wird
dann sollte man auch dafür zahlen, damit die Leute das machen, das weiter produzieren können. Und ich finde, wenn man bezahlte, ich meine, hängt davon ab, was man jetzt, ne, konkret mag
aber ne, gerade wenn man denkt, dass es wichtig ist, dass sie in dem Pornos, auch Diversität von Körpern und Sexualitäten und Sexualpraktiken gibt.
Dann äh ist es wichtig, dass du fördern.

[37:52] Ja, das ist ja generell ein Thema, auch bei anderen Branchen. Also ich komme ja aus dem Journalismus, wo es auch ewig darum geht, wie im Internet äh verschiedene Bezahlmodelle angewandt werdet, äh werden. Ihr macht das jetzt mit einem Abo-Modell oder man meldet sich an und zahlt monatlich.
Genau, wir haben monatlich, beziehungsweise bei Lastures so, du kannst einen monatlichen Abo nehmen, das kannst du entweder für einen Monat oder drei oder ein ganzes Jahr im Voraus zahlen und dann wird's natürlich günstiger. Ähm genau, bei bei ist es, du kannst einzelne Filme kaufen,
Witzigerweise auch immer wieder gefragt beim Journal
es muss halt viele, viele Zeitungen haben ja jetzt bezahlte Sektionen, ne? Das ist schwierig wahrscheinlich, ne? Weil wiederum, es gibt ja andere Publikationen, die mit Werbung sich dann wiederum finanzieren, ne? Und wenn man, und man zahlt dann, um eben keine Werbung
zu sehen. Es ist eigentlich ähnlich, glaube ich. Und wir haben mit ähnlichen
zu kämpfen, wiederum das Problem bei Pornografie ist ja, dass wir sonst nirgendswo Werbung, also wir selber können ja unseren Produkten nirgendwo werben.
Ähm genau und damit ziehen uns total viele ja mögliche Punkte, wo wir unsere Kundschaft oder unsere ne äh das Publikum erreichen, total verwehrt.

[38:59] Auch eine Sache, bei der ich mal denke, dass du äh gesellschaftlich ein anderes Idealbild hast, oder?
Auf jeden Fall, ich finde Pornografie in der Gesellschaft oder eins der größten Problemen, ähm die ich finde, also nicht nur ich, wir alle in der Branche, es ist eben das Stigma.
Ähm und die die Gesetzeslage im Gesetzesgebung, das ist total es ist uns das stellt uns wirklich sehr sehr viele Barriere,
unter immer unter dem sage ich jetzt mal so, ah die Kinder, wer denkt an die Kinder, wird sehr gerne mit dem mit dem Wort rumgeworfen, weil da sehr schnell Panik generiert.
Und alle sich sehr unwohl fühlen, denkt er sich so, ja, ja, am besten, besser sollte alles verboten werden und hinter Gittern sein. Ähm,
Und das ist auch wie so ein Problem, weil das fördert natürlich das äh.
Dass die Menschen die Sachen dann eben durch die Hintertür machen, uns äh eben nicht in Deutschland, sondern in Zypern oder sonst wo äh deren Servers haben.
Und das ist problematisch. Und ich denke, wenn man wirklich ernsthaft denkt, dass ähm.
Ne Pornographie, ich halte jetzt mal in Anführungsstrichen besser sein sollte, also diverser äh dann müsste man das fördern und nicht verbieten.

[40:08] Ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin halt auf den Pfad erst gekommen von ethischer Pornografie durch so.
Ja Stickmaß quasi, wo es darum geht, dass da teilweise.
Menschenhandel betrieben wird oder was also die krassesten ähm Beispiele eigentlich durch irgendwie Dokumentation äh würdest du,
So was eher verurteilen oder wenn's halt Leute auch in die Richtung führt, hat es vielleicht auch seinen Sinn. Wie stehst du zu so Sachen?
Also ich glaube, in der Gesellschaft gibt's, wie du sagst, eben diese Idee, dass äh alles, was Sexarbeit ist, sehr nice an Kriminalität und Menschen werden da gezwungen und so weiter. Ich finde, diese Herangehensweise sehr problematisch, ähm weil ähm.
Es führt dazu, dass Menschen bevormundet werden und dass und vor allem, es bedient eben dieses Bild von der Frau als Opfer, als immer Opfer. Wenn eine Frau ihre Sexualität frei auslebt,
Das ist irgendwie undenkbar so, dass eine Frau um Gottes Willen wegen Sex oder wegen Geld Sex haben würde. Ähm das äh passt eben nicht mit dem Bild von Frau, was wir in der Gesellschaft haben, nämlich Frauen haben Sex,
um Kinder zu haben, um Sicherheit, Beziehung, E, whatever, so alles, bloß nicht um Spaß, um geschweige um Gottes Willen, um Geld.
Das ist das ist einfach eine Lüge.

[41:28] Und zum, wie gesagt, und es ist einfach sexistisch. Und deswegen finde ich's sehr wichtig, dass man unterscheidet zwischen Pornografie oder Sexarbeit.
Und ne, was du gerade gesagt hast, ne? Schreckliche Sachen wie Menschenhandeln oder wie Ausbeutung von Menschen da macht, äh Ausnutzung und so weiter. Das ist das ist schrecklich und das würde ich niemals im Leben relativieren wollen. Aber das hat mit Pornografie nichts zu tun,
Und dafür gibt's ja auch Gesetze, also gegen Menschenhandel gibt's Gesetze, die.
Ne, die gelten für alle mögliche Branchen, wo es eben, ne, um das es die Pflege, dass es Textilbranche ist, es gibt viele Branche, die ein riesiges Problem damit haben, gerade in Europa
ähm aber die Art und Weise, wie das in den Medien oft dargestellt wird, ist äh tendenziös und entspricht nicht der Realität.

[42:10] Davon oder darüber hinaus, was würdest du sagen, gibt's denn für Probleme in der Branche.
Ich persönlich würde sagen, dass die größten Probleme eben wirklich dieses Stigma ist und ähm ich meine, ich habe schon gesagt, aber,
Tatsache, dass zum Beispiel ich mit meinem Produkt kann viele viele Anbieter, die sonst für jeden Business zur Verfügung stellen würden, wie,
sowas einfaches wie Empoyment-Provider, wie Paypal, was mittlerweile alle nutzen oder ne,
Bankkonto, sage ich jetzt mal so, das ne, das Nötigste, um irgendwie eine Firma zu gründen. Vieles davon bleibt uns gesperrt. Oder es ist total prekär, also ich mache zum Beispiel ein Konto auf irgendwo und
Die Angst, dass äh jederzeit auf einmal die Bank entscheiden kann, sie kündigen mir den Konto, aber sie rastet, weil sie das jetzt doch nicht gut für ihren Image finden.
Ähm und das äh oder ne oder wir machen Werbung, zum Beispiel bei bestimmten Plattformen und dann auf einmal starten das äh war zum Beispiel letztes Jahr so, mit Redits.
Wer hat denn da Werbung angeschaltet? Da kann richtig großer Menge von unserem Traffic davon.
Da kann man sogar die Werbung ganz spezifisch auf ähm Zielen, die tatsächlich plus achtzehn sind.
Und trotzdem hat auf einmal äh von heute auf morgen entschieden, wir wollen keine äh Werbung mehr von. Das heißt von einem Tag zum anderen ist uns eine riesige Quelle äh geschickt, also.
Ne, weggeblasen worden, so. Und solche, solche Hindernisse führen dazu, dass man eben dann, ne, total.

[43:39] Ja, ich sage jetzt mal, pragmatisch arbeiten muss und irgendwie nicht die die Chance hat, ein bisschen mehr innovativer zu sein, Sachen auszuprobieren, was eben, ne, die die Branche total viel bereichern würde.
Schon gesagt, du organisierst und kuratierst auch das Pornofilmfestival in Berlin.
Das kann ich mir so vorstellen wie jedes andere Filmfestival, dass da in Kinosfilme gezeigt werden und man guckt sich über einen Tag verschiedene Vorstellungen an.

[44:05] Genau so ist es und zwar in Kreuzberg. Das Älteste funktionierende Kinder in Deutschland. Äh gerade nicht wegen Pandemie, aber sonst und auch im ähm Babylon Kreuzwerk. Und zwar ist das so, dass unser Programm ist nicht nur Pornos.
Über die Hälfte des Programms sind Filme, die es keinen Dokumentarfilm mehr Spielfilme, kurze Experimentalfilme sein, die sich mit dem Thema Sex, Sexualität.
Aber auch Feminismus und Bodypolitik, so ein Sinne alles, was so um das Thema Sex zu tun hat.
Irgendwie auseinandersetzen. Ähm genau, das ist ein ganz normaler Filmfestival, man kann sich die Tickets kaufen und dann ist man im Kino, es gibt immer eine Anmoderation,
versuchen, dass äh so viele Filmemacher Filmemacherinnen und Darstellerdarstellerinnen wie möglich da sind, weil wir wollen gerne, dass die Leute ins Gespräch kommen,
finden das total wichtig, dein ein Ort, ein physischer Ort zu schaffen, wo Menschen,
offen über Sexualität reden und auch mit den Menschen in den Filmen oder hinter den Kulissen auch reden können, damit's äh eben auch diese Berührungsängste auch abgebaut werden.

[45:08] Aber auf rein inhaltlicher Ebene, ich mein bei 'nem Porno geht's ja geht's ja schon unter anderem darum, Leute zu stimulieren, würde ich mal sagen, aber,
ähm wenn also wenn du sagst, da werden auch Pornos gezeigt, würdest du sagen, man kann das dann auch als Kunst bezeichnen oder wie wie seht ihr das? Ja, unterschiedlich. Ich finde.
Pornos können Kunst sein,
müssen aber nicht, genauso wie wie Film, ne, dass das Medium-Film generell auch Kunst sein kann, aber ich finde nicht, dass jede Fernseher, romantische Komödie im im Fernsehen, irgendwie Kunst sei, ne? Und wir haben, wir zeigen
wie gesagt, eben wir versuchen so.
Divers wie möglich zu sein auch in den Art von Film die wir zeigen und wir haben sehr viele Filme,
die sich selbst vielleicht als als Kunst.
Definieren. Ähm und darüber kann man dann wiederum sprechen, ob man das jetzt als Kunst oder nicht Kunst empfindet. Uns ist wichtig, ähm.
Eben, das ist das ist eine Vielfalt dargestellt wird, eben von, ne, vom Film Genres, Körper, Sexualität in Sexualpraktiken
und ähm es ist interessant, dass du sagst, das stimmt. Ich glaube, wenn man an Pornos denkt, denkt man so, ah man guckt alleine zu Hause auf einem Computer, am besten im dunklen Zimmer und macht den kapiert auch ganz schnell zu, wenn man fertig ist, ne.
Und ich glaube, diese für mich, diese Erfahrung, Pornos in China zu gucken mit hundert Menschen.

[46:34] Ist total befreiend, weil es geht nicht in erster Linie, dass äh ne, dass ich masturbiere oder eine schnelle,
ähm sexuelle Qualifikation bekomme, sondern es ähm,
Es ist was ganz anderes irgendwie. Es ist eine ja, eine gesellschaftliche, ne, Unternehmen irgendwie, ähm was für mich eben total befreiend ist und ich sehe auch,
dadurch, dass man mit anderen Menschen da ist und man spürt, wenn man im Kino seid, jetzt spürt man ja auch die Stimmung und die Energie von anderen Menschen und ähm.

[47:05] Ich finde, es ist total inspirierend, irgendwie auf auf eine nicht nur auf eine Sexualebene, auf eine Lebensebene, fast so.
Ist da irgendwas geplant für für die Zukunft aktuell?
Ja, das war leider so, dass wir letztes Jahr, wir haben trotzdem das Festival stattfinden lassen, aber auch natürlich unter sehr strenge Krone Maßnahmen.
Das war ganz anders wie sonst, sonst haben wir volle Kinos ausverkauft, die Massen müssen sich irgendwie in den Seelen.
Ah diesmal waren die Kinos auch alle ausverkauft. Natürlich dürften da nur zwanzig Menschen und höchstens rein mit dem Abstand und so. Ähm trotzdem war's schön, dass äh.

[47:44] Das zu machen, um ein Zeichen zu setzen und sagen, okay, das Leben geht weiter, um der sechs geht auch irgendwie weiter, trotz den Umständen. Dieses Jahr ähm wir planen, jetzt planen wir
und hoffen, dass wir im Oktober tatsächlich das Festival stattfinden lassen können wie gehabt.

[48:01] Wissen tun wir es natürlich nicht, niemand weiß ja genau oder ich weiß auf jeden Fall nicht äh genau, was passieren wird im Oktober, aber wir versuchen, das so zu machen. Wir haben letztes Jahr auch noch zusätzlich zu dem ähm
Im Kinoprogramm haben wir das ein Teil des Programms auch online gestellt,
nach dem Festival für zwei kleine Woche und dieses Jahr planen wir auch nach dem äh Festival, wenn wir denn stattfinden kann, ähm auch trotzdem ein Teil des Programms online zu stehen, international.
Ja, danach äh werde ich auf jeden Fall dann mal gucken, wenn's soweit ist. Ja, du bist herzlich eingeladen. Ansonsten Lastery habe ich mir die letzten Tage auch mal angeguckt und das gefällt mir auch sehr. Also das kann ich nur empfehlen,
und.

[48:43] Der sich hier irgendwie angesprochen fühlt in dem worüber wir gesprochen haben, kann sich ja auch noch näher mit deinen anderen Projekten beschäftigen. Gibt's irgendwas, was sonst noch ansteht oder was du empfehlen möchtest?
Uh, vieles, äh was mich kurz da mal,
Ja, ich glaube, ähm ich, ich führe wirklich den Menschen allen empfehlen. Das ist vielleicht ein bisschen ähm breit gefächert, aber suche weiter.
So, ich, wenn man Porno Google findet, bin natürlich nicht alles, was Porno ist. Ich glaube, ne, vielen Menschen sagen immer, ab, man sieht alles gleich.
Das stimmt gar nicht. Pornos sind so unterschiedlich. Nehmt euch die Zeit, ein bisschen weiter zu suchen und und versuchen, frei von Scham und Schulen, Gefühle zu gucken, okay, was mag ich, was mag ich nicht. Ich glaube, viele Menschen, also ich habe in meiner.
Karriere irgendwie viele Menschen getroffen, die dachten so, ich mag keine Pornos.

[49:32] Dann doch immer ein bisschen oder zum Beispiel beim Formfenster geguckt haben und dann Sachen entdeckt haben, die gesagt haben, okay, ich hätte nie gedacht, dass das mir das gefällt und.
Und jetzt äh, ne, habe ich für mich irgendwie was entdeckt, was ich dann wiederum entweder alleine genieße oder vielleicht mit meinem Partner oder Partnerin erforschen kann.
Deswegen, ja, guck, gucke ein bisschen weiter und versuche äh mit einem offenen Geist und und ja und Körper irgendwie äh Pornos näher zu kommen.

[49:58] Alles klar, vielen Dank, Frau Liter Pappel für das Gespräch. Ich danke dir vielmals.

[50:04] Ja und das waren nämlich hier das Interview mit Paulita Pappel und Vincent hat das Gespräch geführt
Da ging es um feministische, ethische Pornos, die Paulita Pappel auch unter anderem produziert.
Genau und in dem ersten Teil unserer Sendung hier vom Prolitopia-Magazin haben wir mit äh Juli von Rise Up für vor Solidarity gesprochen und wir haben über die Aktion vom letzten Jahr am vierten zwoten zweitausendzwanzig
gesprochen, da gab's eine Aktion am Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, das in Eschborn liegt, äh welches die.
Militärexporte, Waffenexporte in Deutschland ja genehmigt beziehungsweise die Anträge ja bearbeitet
und falls ihr diese Sendung nachhören wollt, dann könnt ihr das machen auf Radio X plus sieben. Das wird dann im Verlaufe des Abends dann äh ja hochgeladen beziehungsweise wird das dann online gestellt und
genau, für euch am Mikrofon äh war der Andi, hier geht es weiter mit Virusmusik und
Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag, Sonnentag sozusagen und macht es euch gut. Bis bald.