Ein Jahr nach Hanau / Die Reise der Zapatisten

In dieser Ausgabe reden wir mit der Intiative 19. Februar und beleuchten was im letzten Jahr seit dem rassistischen Anschlag am 19. Feburar 2020 in Hanau passiert ist. Im zweiten Teil der Sendung haben wir über die Reise der Zapatisten und viele anderer Indigenen aus Mexiko gesprochen.
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In dieser Ausgabe reden wir mit der Intiative 19. Februar und beleuchten was im letzten Jahr seit dem rassistischen Anschlag am 19. Feburar 2020 in Hanau passiert ist. Wie haben sich die Politik und Behörden verhalten? Wie gehen die Angehörige damit um, und was ist dieses Jahr geplant. Am 14.2. wird es einen Livestream geben.

Weitere Infos: https://19feb-hanau.org

Im zweiten Teil der Sendung haben wir über die Reise der Zapatisten und vieler anderer Indigenen aus Mexiko gesprochen. Sie werden die nächsten Jahre alle fünf Kontinente besuchen und der erste wird Europa sein. Sie wollen zwischen Juni und Oktober kommen und dabei die lokalen und globalen Kämpfe vor Ort besuchen.

Weitere Infos: https://www.ya-basta-netz.org

Transkription

[0:00] Ja, herzlich willkommen beim Politopia-Magazin Politopiamagazin, jeden Mittwoch hier um sechzehn Uhr
auf Radio X zu hören und äh ja Politopia Magazin äh ist auch nachzuhören noch auf der alten Website
ABS Magazin Punkt
DE. Das ist noch sozusagen unsere alte Website. Das wird sich noch ändern mit der Zeit. Ihr werdet auf jeden Fall davon dann auch noch hier im Radio oder auch auf unserer Homepage dann noch hören. Wenn ihr zugeschaltet seid, dann seid ihr wahrscheinlich heute hier am zehnten zwoten zugeschaltet und falls
nicht äh Mittwoch habt, sondern ihr habt Donnerstag, dann hört ihr wahrscheinlich gerade die Wiederholung, die läuft dann meistens äh Donnerstags um vierzehn Uhr. Ja und äh heute haben wir natürlich wieder eine.

[0:46] Balde Sendung voller Informationen beziehungsweise ja äh wir wollen heute über Hanau sprechen. Und ja, für euch am Mikrofon
ist der Andy. Ich habe mir hier auch in das Studio nämlich äh reingeholt, telefonisch sozusagen, habe ich mir nämlich die Karin nämlich zugeschaltet, die nämlich von der Initiative neunzehnter Februar
ähm ja, aktiv ist und äh sag's doch mal kurz hallo. Hallo. Ja.
Super, es hat funktioniert, das ist ja Wahnsinn. Äh ja, vielen, vielen Dank, dass du dir noch Zeit genommen hast so spontan, das hat ja doch äh reibungslos sozusagen funktioniert. Genau, wir wollen so ein bisschen äh darüber reden, was äh in dem letzten Jahr, äh seit dem Anschlag am neunzehnten Februar zweitausendzwanzig in Hanau, was
in seit dem letzten Jahr sozusagen alles passiert ist. Da gab's ja auch verschiedene Veranstaltungen
und äh wollen auch so ein bisschen dadrüber sprechen, äh wie's äh auch jetzt ähm mit der Zeit den Angehörigen geht, beziehungsweise auch was, wie sich äh die Behörden verhalten, wie es äh mit der Solidarität aussieht. Genau, das sind so alles so ein bisschen die Themen,
die wir jetzt in der nächsten halben Stunde besprechen wollen
und äh in der zweiten Hälfte wollen wir nochmal kurz äh ein bisschen drüber sprechen, was es mit der Reise der Sapatisten auf sich hat. Genau. Mehr will ich noch nicht dadrüber verraten. Das werdet ihr dann in der zweiten Hälfte
erleben. Ja, vielen Dank äh Karin, äh vielleicht stellst du dich selber kurz nochmal vor und erzählst nochmal auch kurz, was diese Initiative neunzehnte Februar, was die genau macht.

[2:14] Ähm ja hallo, also äh schön erstmal, dass
wie ihr bei euch eingeladen werden und dass wir hier die Möglichkeit haben, von der Arbeit zu erzielen. Also vielen Dank auch ähm dafür. Genau, also zu mir, ich bin Karin, ich bin aktivistin aus äh Frankfurt
ähm bin aber seit dem ersten Tag eigentlich nach diesem Anschlag äh in Hanau mit auch vor Ort gewesen und seitdem
diesen Kreis zugehörig, der versucht hat, ähm sich äh auf unterschiedlichsten Art und Weisen, die Angehörigen zu unterstützen, die Namen der Opfer zu recherchieren
und ähm da sozusagen ihnen eine Stimme zu geben wie bei Prozessen zu begleiten ähm und ähm ja, für sie da zu sein.
Es gibt die Initiative ist ein ist eigentlich offiziell erst seit März glaube ich in Erscheinung getreten, dieser Kreis hat sich aber schon relativ schnell also wie gesagt eigentlich am Tag danach hm.
Konstituiert und besteht aus ganz unterschiedlichen Leuten und halt Personen, die sich da drin ähm treffen, die sich zum Teil schon seit Jahren auf politische Arbeit kennen und ähm zum Teil ähm sich aber auch erst
dort kennengelernt haben, ein Teil ist aus Hanau direkt selber und ist auch sehr unmittelbar vor Ort und in sehr engen Kontakt mit den Angehörigen.

[3:35] Anderer Teil, die beispielsweise ich äh in Frankfurt oder andere sogar in Hamburg und Berlin ähm tragen ganz viel auch über so infrastrukturelle Arbeit, Öffentlichkeit
bald ähm organisieren, äh Infrastruktur organisieren und sowas ähm zum Funktionalität oder zur ähm Arbeit der Initiativ
äh bei sozusagen ist eure Aufgabe, eine Hilfestellung sozusagen auch. Na ja, genau, also die, die ähm.
Grundsätzlich äh ist es so, dass die Initiative sich gegründet hat, um die äh um die Angehörigen zu unterstützen. Und das meint ganz unterschiedliche Sachen. Das meint so ganz
was auf so einer ganz basalen Ebene wie.
Für sie da zu sein, jemand zu reden zu sein, einen Raum zu organisieren, die Initiative hat einen Laden.

[4:25] Lokal angemietet, um einen Begegnungsraum zu schaffen, in dem ähm überhaupt auch ein Zusammenkommen gerade in Zeiten von Corona, gerade in Zeiten von ähm totaler Fragmentierung, die es möglich ist
zusammenzukommen und sich gegenseitig zu stützen in gegenseitiges Gespräch zu haben und sowas. Also auf so einer
basalen Eden, aber auch an der Frage von ähm wie geht es weiter mit finanzieller Unterstützung für die Familien, wie kann
der ganz unmittelbare Prozess, der Trauerbegleiter mit sowas organisiert werden, was passiert mit den Wohnungen der Angehörigen, äh die, weil die ja
unmittelbaren Nähe der Tatorte wohnen.

[5:09] Nicht wohnen bleiben können. Und also was was passiert sozusagen mit ganz praktischen Sachen. Ähm die Initiative hat sich aber auch
dass die Aufgabe gesetzt sozusagen die politischen Forderungen der Angehörigen zu verstärken und hörbar zu machen und sie darin zu unterstützen
ihre Stimme erheben zu können.
Ähm zentral sind das ja gerade diese Vielklang von ähm Aufklärung, Gerechtigkeit, ähm Erinnerungen und Konsequenzen und äh die auch schon mehrfach auf Plakaten und sowas aufgetaucht sind.
Und ähm die Initiative bildet damit auch einen großen Unterschied zu so sagen öffentlichen Gedenkveranstaltungen, die ja
auch schon am Folgetag der äh nach der Tat stattgefunden hatten, wo große Politiker, die Steinmeier und Volker Bourie gesprochen haben, aber die Familien nicht zu Wort gekommen sind. Das ist
aus der Erfahrung ähm bisheriger äh rechtsterroristische Anschläge und Opfer von rechter Gewalt.
Leider ein Klassiker und die Initiative hat
sich deswegen auch gegründet, um genau dieses Verhältnis ähm sozusagen zu ändern und die Familien und die Angehörigen und Überlebenden daran zu unterstützen, da drin auch ähm eine eigene Sichtbarkeit entwickeln zu können und sie zu stützen, damit sie.
Für sich sprechen können.

[6:34] Schon viele Punkte sozusagen aufgemacht und am Anfang hast du auch so ein bisschen genannt, äh auch so mit dieser Corona-Situation, dass ihr dann äh auch für die Angehörigen äh dann da sein könnt oder
mit diesem Raum sozusagen auch die Möglichkeit habt, überhaupt für die da zu sein. Ähm jetzt war's ja in der Tat so, dass das ja am neunzehnten Februar dieser Anschlag geschehen ist
und ich erinnere mich noch, dass das damals äh das Corona-Thema sozusagen auch relativ neu war für uns hier in in der Gegend und ähm
das ist, hattest du das Gefühl, dass das dem Thema oder der Wichtigkeit oder die Aufmerksamkeit hat das denn sozusagen ähm abgetan.

[7:14] Na ja, ich finde das ein bisschen, also schwierig, dann immer so Aufmerksamkeitsökonomien zu reden oder sowas, also als
Also ähm die diese ganze Coronasache verdient ja auch mit Recht äh ihre eigene Aufmerksamkeit und das ist nichts, was eigentlich miteinander Konkurrenz sein sollte. Äh was aber natürlich die Corona-Situation, die kam ja erst
hm eher so ein paar Wochen danach, also so im März gab es ja dann diese Lockdown und März, April, diese Lockdown ähm Ansagen, ähm was natürlich die Corona-Situation schonend verursacht hat, ist, dass in der Stadt, also in Hanau, in der
dieses.
Sehr drastische, dramatische Vorfallrechts terroristischer Gewalt gab und eine über drei also dreistündige Anzahl von traumatisierten plötzlich durch diesen Shutdown.
Äh auch alle Formen von Beratung, dass äh Jugendzentrum in Kesselstaat äh die psychosoziale Beratung und Traumaberatung und sowas eigentlich mehr oder weniger eingestellt wurde oder unter extrem widrige Bedingungen gestellt wurde. Das heißt, wir wir müssen uns sozusagen eine Situation vorstellen
in der eigentlich ähm der totale Ausnahmezustand für diese Person, die an der Tat ähm also in dies in dieser die von dieser Tat betroffen waren äh
in der sie eigentlich.

[8:30] Die formale Auflage haben nicht zusammenkommen zu können, nicht gemeinsam mit irgendjemanden zu sein, nicht gestützt werden zu können, keine Beratung finden, keine Anlaufstelle für sie offen hat, alles wie der gesellschaftliche
soziale Isolierung sozusagen Einzug hält und es ist natürlich eine wahnsinnig fatale Situation gewesen. Wir haben darüber auch berichtet ähm.
Es gibt Presseartikel, die man auf der Internetseite der Initiative nachlesen kann, wo gerade der äh auch Sozialarbeiter aus dem Lutz in Köchel statt äh
Auch schon im Jugendzentrum ähm darüber berichtet hat, welche dramatischen Folgen so was hat und was wie sich das auch auswirkt. Und darin hat natürlich der Kreis der Initiative
sehr dazu beigetragen ähm so eine Form von gegenseitiger Stütze und Kollektivität und Gemeinsamkeit trotzdem zu ermöglichen, die ähm.
Die auch sozusagen oder überhaupt 'n Anlaufpunkt zu ermöglichen, ja. Was hat das denn für dramatische Folgen?

[9:32] Na ja, also ich meine, ähm wenn sozusagen, man muss sich, ich meine, Kesselstopp ist sozusagen einer der an einem ist einer der Farb oder wenige hundert Meter davon entfernt.
Die Jugendliche, äh die äh Opfer dieser Gewalt fit geworden sind äh und Jugendlichen, die überlebt haben oder die in Jupp
oder im Ein- und Ausgehen und in der Nachbarschaft wohnen, ähm die sind, die kannten sich ja ähm
Die haben ihre Jugend miteinander verbracht, die haben ihren Alltag miteinander verbracht und sozusagen dann in der Situation zu kommen, in der alle Anlaufstellen eigentlich zu sind, in die man darüber sprechen kann, also was einem selber passiert ist
wie es einem damit geht ähm und eigentlich nur auf sich selbst zurückgeworfen zu sein, obwohl man in einem Schockzustand und einem Moment unmittelbarer.
Sozusagen ein Bearbeitungsnotwendigkeit sich befindet. Das ist natürlich also schon nicht große Schwierigkeit und äh dazu kommt natürlich auch die pustische Schwierigkeit.

[10:27] Dass Corona generell es uns vor der Herausforderung stellt und auch auf so einer auf der Ebene der sich im Laufe der Zeit herausgestellten oder herauskristallisierten
Forderungen oder Wünsche und Forderungen der Angehörigen und Überlebenden ähm Coronaamt vor die Herausforderung stellt, äh denen entsprechend Nachdruck gibt
geben zu können, äh im öffentlichen Raum, äh entsprechend Druck entfalten zu können. Also wir erinnern uns, dass
nach einem halben Jahr Hanau die äh ja eine große Demonstration im Sommer sogar, also unter hm in Anführungsstrichen Westen.
Klimabedingungen geplant war, um sozusagen eine große Manifestation auch nochmal zu organisieren, um diesen Forderungen von Aufklärung, Gerechtigkeit, Erinnerung und Konsequenzen irgendwie.
Außen buchstabieren und auch die Perspektive der Angehörigen nochmal stark zu machen und diese Demo ja abgesagt wurde mit Begründung von Corona und so eine Form des kollektiven Zusammenkommens ist halt nicht ersetzbar.

[11:27] Und auch wenn viel dafür spricht, warum unter Corona das besonders schwierig ist. Also ich will jetzt hier nicht so einen.
Corona leugnet ihn aufmachen oder sowas. Ähm muss man gleichzeitig aber.
Anerkennen und sehen, vor welche Schwierigkeiten das Leute in besonders zugespitzten ähm psychischen Situationen sozusagen stellt und was es auch politisch bedeutet in der Situation, in der
keine Antworten bekommen. Mhm, ich habe ja auch anziehen kann. Ja, ich habe auch aus dem Grund gefragt, einfach, damit ich sozusagen auch die Tourerschaft so ein bisschen das vorstellen kann, was das überhaupt bedeutet, äh sozusagen auch
Ja, wenn das, wie wie das ist, wenn jemand sozusagen aus seinem Leben gerissen wird, aus rassistischen Gründen oder
vielen vielen Dank und was mich jetzt nochmal interessiert, weil du hast jetzt auch immer wieder sozusagen die politische Schwierigkeit dargestellt
Der Umgang der Behörden. Ähm ja, der Umgang natürlich auch der Politik, ähm wie hat sich das in den letzten ja, sagen wir mal im letzten halben Jahr entwickelt?

[12:29] Hm, naja, also ich weiß gar nicht, ob es da eine große Unterschied ähm gibt.
Im letzten halben Jahr zu dem halben Jahr davor im Verhalten der Behörden, es ist eher gut, dass natürlich.
Für die Angehörigen und auch damit auch für die Initiative nach so einer ersten Form von äh Trauerbearbeitung der Erklärung unmittelbarer Fragen.

[12:55] Von Absicherungsfragen und auch der ähm äh der Organisierung des ähm Erinnerns am neunzehnten jedes Monats und so weiter, dass sozusagen bei all diesen Dingen.

[13:07] Es schrittweise auch mehr Platz war
in die konkrete Auseinandersetzung mit den Tathergang zu gehen. Ähm festzustellen
eigentlich nicht richtig recherchiert wurde, dass Fragen der Familien ungeklärt geblieben sind, dass ähm.
Das äh Verhaltensweisen, also gemeinsam zusammenzutragen, das Verhaltensweisen der vor allen Dingen der Polizei an dem.
Abend, also in der Tatnacht ähm höchst ähm fragwürdig und problematisch waren und ähm und erst in einem gemeinsamen Gespräch festzustellen, dass diese Sachen überhaupt vorliegen. Dann anzufangen, selber zu recherchieren
Sachen zu rekonstruieren, die in Fahrthergang zu rekonstruieren. Und letztlich ähm haben die Familien auf diesem Wege dazu beigetragen, dass das BKA.
Als Bundeskriminalamt nachermittelt hat. Also sozusagen eigentlich die Ermittlungsarbeit vor Ort nicht richtig
stattgefunden hat und erst auf Druck und der den Hinweisen, den ich Familien gegeben haben, dann äh weitere Ermittlungsschritte eingeleitet wurden, aber
sehr viele der Fragen der Angehörigen bis heute umgekehrt
Welche Fragen sind das? Hm, na, beispielsweise, wie es möglich ist, dass die ähm, dass an den Täter, ähm.

[14:25] Ja ein Waffenschein ausgestellt wurde beziehungsweise der Waffenschein verlängert wurde, obwohl ähm Anzeigen und ähm strafrechtliche Verfahren gegen ihn äh ablaufend sind.

[14:37] Und das psychologische Gutachten oder Einschätzungen gibt oder Hinweise darauf gibt, dass seine psychische Konstitution sozusagen sehr.
Fragwürdig ist für jemanden, der eine Waffe besitzen will.

[14:48] Das irgendwie diese Waffen scheiden äh Verlängerung stattgefunden hat. Wenige Wochen nach
nach dem Anschlag auf wenn wir uns erinnern wo eine wo er auf offener Straße von einem
angeschossen wurde und mit Glück überlebt hat.

[15:10] Und wer diese Ausstellung des Waffenscheins, also diese dieser Vorfall und die Ausstellung des äh Waffenscheins für den Täter in Hanau ist sind von derselben
Waffenbehörde in Gellenhausen, Lindengericht.
Durchgeführt wurden und das liegt nur wenige Wochen aufeinander. Man denkt sich so ein bisschen, wie kann das eigentlich sein, dass noch nicht mal so ein drastischer Vorfall in irgendwie nochmal äh genauer hinschauen lässt oder so was, dann.
Gab es beispielsweise von der Polizei.
Ein ein extrem schwieriges Verhalten oder besser gesagt vom SEK, sehr schwieriges Verhalten in der Tat Nacht, die ähm.
In in sozusagen in dem rassistischen ähm in dem rassistischen Herangehensweise dieser äh dieses Apparates.
Ähm Angehörige, die in der Nähe der Tatortes im Auto gewartet haben, um sozusagen endlich Informationen über ihren Kindern
bekommen. Ähm vom SEK umgestellt und bedroht wurden und sozusagen für die Täter gehalten wurden, also einfach nur aufgrund von rassistischer Zuschreibung
im Nachklapp also wenige Wochen nach.

[16:27] Der Tat Gefährderansprachen, der Polizei bei den Familien stattgefunden hat es
sie sollen jetzt nicht auf dumme Gedanken kommen und irgendwelche in Anführungsstrichen Rachengelüste oder sowas. Hm, ähm sozusagen nachgehen. Und dann denkt sich so, wie wie könnt ihr.
Auch nur auf den Gedanken kommen, sowas zu machen. Es ist einfach völlig und unvorstellbar. Und da sind jetzt solche Sachen wie.

[16:49] Der die Geschichte des Notausgangs und des nicht Notruf, Polizeinotrufs in der Tat nach selber
noch gar nicht benannt, die ja jetzt auch gerade durch die Medien gegangen sind. Hm, es ist ähm es gab äh auch vor kurzem nochmal die Berichterstattung
über den Vater des Täters, der ein sehr ähnliches, psychoisches Profil aufweist, wie der äh Täter selbst, der äh dessen
der nicht erst Mittväter oder in irgendeiner Form verwickelt, in die Tat betrachtet wird, obwohl sehr viele Indizien darauf hinweisen, dass er zumindest davon Kenntnis hatte und ähm.
Uns den ähm und sozusagen äh die das also im selben Haushalt gewohnt hat, wie der Täter und ist irgendwie ähm die an der Aufrechterhaltung der der inneren Präsenz des Täters ähm Anteil hatte und so weiter. Also wie gesagt, es gibt so ähm
so viele unerklärte Punkte, wo man.
Wo man sich wirklich fragen muss, was für Sicherheit, also mit welcher Haltung und mit welcher Vorstellung gehen eigentlich diese Behörden, diese Sicherheitsapparate, eigentlich an solche Ermittlungen ran? Ich meine, wir haben hier nicht einen Fall.

[17:59] In dem wir auch noch von einer organisierten Nazi äh Zelle ausgehen, die beim NFU, wo Verfassungsschutzmitarbeiter involviert sind ähm und irgendjemand irgendwo gedeckt werden muss und so weiter, sondern sie gehen sozusagen von einem.
Von von einer ganz anderen Konstellation des Gesetz in dieser Konstellation springt uns der strukturelle Rassismus ähm und die und die Unzulänglichkeiten dieser Behörden in einem Ausmarkt an. Das ist
es ist schockierend einfach.

[18:29] Die Bundesanwaltschaft hat ja dann auch nochmal, also das wurde ja dann von der Bundesanwaltschaft übernommen, später dann. Und hat dann auch ein Auftragsgutachten erstellt. Ähm
welches dann besagt, dass der an Parano dich äh paranoidischen äh Schizophrenie leidet und auch ähm
genau gepaart mit rechts äh radikaler Ideologie und ähm ja Verschwörungstheoretischen Ansätzen, aber auch äh äh frauenverachtende Thesen sozusagen aufgestellt hat
beziehungsweise in seinem äh Pamphlet sozusagen äh vollstreckt hat. Ähm und dann wurde ich, genau, auf was ich so ein bisschen hinaus will, ist ja das Gewitter dann sozusagen immer
dieses Thema des Einzeltäters sozusagen dargestellt und er sei ja sozusagen krank und.

[19:18] Dieses Thema ist natürlich auch so ein bisschen leidig immer wieder da drüber zu sprechen, aber ich find's trotzdem nochmal wichtig, das auch nochmal hier zu benennen. Was was äh genau, was ist deine Position dazu?

[19:29] Na ja, also das sind ja jetzt mehrere Punkte, also ähm ja, ähm der ähm Täter war auf jeden Fall ähm psychisch ähm.

[19:41] Also krank hätte ich auch ein schwieriges Wort, aber kürzen wir es jetzt mal ab damit. Ähm aber es ist kein Widerspruch zu einem rechtsextremen Weltbild
Also, es ist äh das ist sind keine Sachen, die sich ausschließen. Man kann das gleichzeitig sein. Also man hängt gleichzeitig irgendwie ein Rechtses äh Weltbild haben und ähm.
Und auch noch psychische Störungen aufweisen. Ähm und äh auch diese Fragen von Antifeminismus und Rassismus sind ja äh Sachen, die.
Äh sehr wohl und sehr gut miteinander verschränken und die Garmisch in den Widerspruch zueinander stehen oder das eine das andere dann irgendwie dominiert oder so, sondern rechtsextreme Zeit muss sich ja durch ähm äh.
Bis die Kombination dieser äh Ideologien aus. Und ähm so so kann man das auch bei dem Täter äh wirklich gut äh konstatieren und ähm
Ich glaube, dass äh dieser Täter.

[20:31] Dieser Tätertypus genau es wird immer von einem Einzeltitel gesprochen und ich glaube man muss ganz klar sagen selbstverständlich.
Ist nur also ist ein Täter, nur weil er als Einzelner oder vermeintlich einzelne, das ist ja noch nicht genau geklärt.

[20:46] Eine Tat vergeht, macht ihn das noch nicht zu einem Einzeltäter, also sondern wir müssen.
Unterschiedliche Ebenen darin betrachten. Also es gibt einen gesellschaftlichen Kontext, der äh auch von hochrangigen Politikerinnen und Politikern Migration permanent
ähm sozusagen problematisiert. Es gibt ein öffentlichen Diskurs der Shisha Bars und Orte migrantischen Lebens äh systematisch kriminalisiert. Es gibt ähm es gibt sozusagen eine äh mittlerweile in äh etlichen Parlamenten.
Vertretene ähm äh Partei, die AfD, die sich ähm fast überschlägt, mit
ähm äh mit dem Nutzen von Gelegenheiten, den Schaffen von Gelegenheiten für rechtspopulistische, propaganistische ähm äh Argumente und ähm Propaganda. Ähm und äh sozusagen äh
das ist solche Hetze zu betreiben. Es gibt sozusagen ähm Medien, die diese ähm Leute immer wieder einladen, den öffentlichen
Kurs dazu am Laufen halten. Also ähm und es gibt natürlich aber auch ganz konkret.
Bestimmte, also äh also Orte, in denen sich das Milieu dieser toxischen Männlichkeiten äh dieser ähm äh eines bestimmten Milieus rechts äh extremer ähm.

[22:06] Der Personen oder Gedanken gut ist, besonders verdichten, äh ohne dass die notwendigerweise in äh Nazinetzwerken involviert sein müssen. Es gibt also beispielsweise in dieser
ganzen Gamer-Community natürlich Milieus, in denen ich gerade auf der Basis von Antifeminismus eben auch
äh also rechte Ideologien äh und Verschwörungstheorien äh mit.
Dieser sehr spezifischen Männlichkeitstypus verbinden können und wo eine, wo ein Milieu entsteht, äh das eben Weisheit klatscht
also einander anspornt und Beifall klatscht und dann auch ganz konkret dafür natürlich die die Person, die eine Tat dann.
Vollzieht, eben nicht zu einem Einzeltäter macht, sondern äh in dem Kontext betrachtet werden muss und dieses Phänomen wird mittlerweile beschrieben mit stoffastischem Terrorismus.

[22:59] Und es ist, glaube ich, eigentlich ganz gut, das dafür auch endlich mal nochmal so einen anderen Namen zu haben, weil dieses Gerede immer von den Einzeltätern, das ist wirklich, also es ist eine totale Empoletisierung.
Was stattfindet. Ja, wir haben fast äh geht schon uns so ein bisschen die Zeit flöten. Wir wollten ja noch ein bisschen auch über ja die Angehörigen sprechen. Ähm
Genau, warum jetzt auch eigentlich äh unser Telefonat, äh beziehungsweise unser Interview hier stattfindet, ist ja auch eine Veranstaltung, die ja dieses Jahr stattfindet und aber auch, dass sich dieser Anschlag zum, ja, dass sich das sozusagen jährt, also am neunzehnten Februar, noch neun Tage sozusagen, war der Anschlag ähm
Genau, aber wie geht es äh den Angehörigen jetzt seit der seit dem Anschlag und ähm wie hat sich das äh mit denen so verhalten?

[23:44] Also auch das ist eine echt komplizierte Frage, weil ähm es einerseits.
Gibt es in diesem Moment das Zusammenkommens äh des in diesem Raum, auch der Initiative des äh Miteinanders, des
permanenten Arbeiten an der Rekonstruktion der Tat, an den Terminen mit den Politikerinnen, den Medieninterviews und so weiter, gibt es natürlich ein real stattfindenden Moment auch von Ermächtigung.

[24:10] Sich wieder handelnder, mehr handeln dazu werden aus der eigenen Perspektive zu sprechen und auch die die eigene Realitätswahrnehmung sozusagen zu Gehör bringen zu können. Das ähm und da drin auch eine andere Form von Anerkennung zu erfahren, das
das ist irgendwie Fakt und trotzdem ähm müssen, glaube ich, die Angehörigen äh oder für sich feststellen, dass jetzt nach einem Jahr.
Die Bilanz gezogen werden musste, nichts.
In Bewegung gekommen ist, was sie nicht selbst in Bewegung gebracht haben. Sei es jetzt irgendwie medienmäßig, sei es jetzt irgendwie Ermittlungstechnisch, sei es irgendwie gedenktechnisch, ähm auf unterschiedlichsten Ebenen.
Haben sie die Dinge ins Rollen gebracht und nur auf ihre.
Permanentes und äh unnachgiebiges und unversöhnliches Nachfragen äh Antworten einfordern, Konsequenzen einfordern oder sowas hat es überhaupt sozusagen ähm
Bewegung gegeben oder sind die empfangen worden et cetera. Also das ist ähm das muss man, glaube ich, äh konstatieren und das macht natürlich, glaube ich, auch ein ziemliches.

[25:19] Enttäuschungsmoment oder großes Frustrationsmoment bei den ähm Angehörigen aus, dass sie sich schon so ein bisschen fragen.
Was heißt das eigentlich und wie kann das eigentlich sein, dass nach einem Jahr.
Sich äh absolut nicht unternommen wurde, um so etwas wie Hanau zu verhindern. Also wir haben.
Uns selber Sachen rausgefunden. Ähm also wir haben für dich selber Sachen herausgefunden, aber die besorgen, die Ämter, die der Schlafapparat, nichts wurde unternommen. Ähm um zu verhindern, dass sich so etwas wie Hanau wiederholt.
So und das ist ja, das ist natürlich keine schöne Erkenntnis, gerade zum Jahrestag
Ja, auch hier würden wir jetzt noch ein paar Fragen dazu einfallen, aber ja, leider rennt uns so ein bisschen die Zeit davon, ähm.
Vielleicht reden wir nochmal zum äh Schluss kurz noch über die Veranstaltung, die es jetzt gibt.

[26:07] Ja, also es wird am vierzehnten zweiten eine Veranstaltung geben, der Angehörigen, an denen sie ihre Perspektive auf das, was
vor, während und nach der Tat passiert ist und was die Behörden dadrin war, ein Versagen oder für Vielverhalten und für strukturelle.
Ähm äh ja, ja Schwierigkeiten irgendwie Behördenversagen aufgewiesen haben, äh darstellen werden und ähm das ist eine mehrständige Veranstellung sein, die.
Wegen Corona leider nur in einem kleinen Kreis stattfinden wird, aber es wird ein Stream davon geben, der am
vierzehnten zweiten ab vierzehn Uhr aufgerufen werden kann. Das kann, das wird auch aufgezeichnet und man kann das auch nachhören. So dass ich kann das jedem nur empfehlen, der doch mal in geballter Form ähm hören will.
Desrapierend und wie wirklich schockierend sich da die Kette des Versagens aneinander reiht.
Äh jenseits dessen wird es am neunzehnten zweiten ein ähm ähm ja eine eine öffentliche städtische städtisch organisierte äh Erinnerungs- und Gedenkveranstaltung geben. Und ähm
Ja, äh wichtig ist aber, glaube ich, das Perspektive der Angehörigen, dass sie zu dem Jahrestag nicht nur
denken wollen, sondern auch diese Form der Anklage formulieren wollen, die sie am vierzehnten vornehmen und ähm das ähm das für sie dieses eine Jahr auch Bilanz ziehen auch bedeutet.

[27:33] Nichts passiert ist und dass jetzt der Druck auch politische Konsequenzen ähm erhöht werden muss.

[27:40] Vielleicht noch eine Frage zum Schluss. Wir haben jetzt noch äh zweieinhalb Minuten. Ähm was wäre, also natürlich kannst du nicht aus der
Perspektive der Angehörigen exakt sprechen, aber du hast ja sozusagen so ein bisschen so einen Einblick, ähm aber was ist so ein bisschen deine Bilanz aus dem ganzen letzten Jahr?

[27:57] Also genau, ich äh ich glaube.

[28:05] Was ist meine Bilanz? Also ich. Schwierige Frage, ja. Ich glaube, na ja, also ich würde sagen, was was ähm.
Bei mir oder was mir sofort einfällt, sind zwei ähm Bemerkungen, die ich von den Jugendlichen aus Kesselstadt und von den Angehörigen gehört habe. Das eine ist.

[28:21] Ähm vielleicht ist in Zukunft der Polizei Notruf besser besetzt, aber wer in Kettelstadt wird jetzt noch die Polizei anrufen.

[28:30] Und das zweite ist das Angehörige auch schon relativ schnell nach der Tat formuliert haben.
Das ist natürlich wahnsinnig schockierend ist und sie trifft und unglaublich traumatisiert und schockierend ist, arbeitet die auf eine Art auch nicht überrascht sind, weil diese Anschläge hatte
Hanau gegeben und die wird es auch nachahnung geben, solange sich nicht grundsätzlich etwas ändert. Und das während wir hier sitzen.
Also das ist wirklich fast oton, während sie hier sitzen und
darüber reden es wieder ein Fehler gibt der die etwas so einen Anschlag plant und ein Staatsanwalt oder ein Verfassungsschützer oder ein Polizist gibt
darum weiß und ähm oder der darum wissen könnte und nichts tut und es wird sich wiederholen. Und dieser Umstand, der muss sich ändern.
Vielleicht nochmal auch hier nochmal zur Information in der Nacht, an dem der Anschlag äh verübt worden ist, hatten haben mehrere Leute versucht, bei der Polizei anzurufen und ist nicht durchgekommen, das vielleicht auch nochmal hier als Hintergrundinformation. Ja, ihr könnt euch viele Sachen habe ich jetzt nur so ein bisschen angerissen. Es gibt auf der Internetseite der ähm Initiativ
gibt es eine sehr ausführliche Pressespiegel, wo ganz viele Artikel, Hintergrundgerichte über.
Detail gehen auch und so was nachgelesen werden können und ich kann euch das nur empfehlen, da bei Interesse einfach nachzulesen und schaltet ab vierzehnten zweiten ein.

[29:51] Und ich denke mal, auch auf dieser Homepage wird dieser Link dann äh verlinkt sein sozusagen zu dem Livestream, zu dem Video Veranstaltung und natürlich wird man die Informationen auch entsprechend auf der Homepage.
Ja, super, super vielen, vielen Dank äh Karin, dass du dir da für uns Zeit genommen hast, äh vielen, vielen Dank. Jederzeit gerne, vielen Dank fürs Fragen.

[30:11] Ja, wir sind immer noch hier beim Politopia-Magazin. Das ist jeden Mittwoch
Um sechzehn bis siebzehn Uhr hier auf Radio X einundneunzig Punkt acht zu hören und ABS Magazin Punkt DE ist noch unsere alte E-Mail äh Website, da könnt ihr die Sendungen nachhören
Es wird eine neue geben, davon werdet ihr erfahren und äh unsere Sendung können auch nachgehört werden auf Radio X plus sieben. Ich hoffe
dass ich das heute Abend noch online stellen werde und falls ihr Donnerstag eingeschaltet habt, dann hört ihr wahrscheinlich grade hier die Wiederholung
und genau, wir haben jetzt gerade hier mit Karin von der Initiative neunzehnter Februar gesprochen und haben über, ja, den Anschlag auf Hanau, ähm, gesprochen, was in den letzten Jahr passiert ist und auch über die Veranstaltung, dieses, diesen, dieses
die es diesen Sonntag geben wird. Ja und jetzt kommen wir schon zu unserem nächsten Thema und zwar wollen wir dieses äh wollen wir uns jetzt über die Reise der Sabatisten unterhalten. Und dazu habe ich mich äh habe ich mir hier die Uli
eingeladen, auch wieder telefonisch, total digital sozusagen, äh eingeladen und äh sage doch mal kurz hallo Uli. Gute.

[31:16] Ja, schön. Genau, Uli ist vom Netz Rhein-Main und äh genau und die haben's am ersten Januar angekündigt, wie so oft sie sozusagen ihr
Kommunikado äh am ersten Januar sozusagen rausgeben. Haben sie dieses Mal angekündigt, dass sie die fünf Kontinente besuchen wollen. Ja, vielleicht kannst du noch mal kurz so ein bisschen den Hintergrund erzählen, was genau äh
da passiert ist.

[31:44] Also es hat sich schon angedeutet, Ende letzten Jahres, dass sie kommen wollen, weil sie sind ja schon länger der Meinung, dass ähm die Erde
Ähm nur dann irgendwie zu retten ist, wenn wir uns alle auf allen Kontinenten zusammentun und gegen die Zerstörung der Erde kämpfen, was sie ja ähm in Mexiko, in Japans die ganze Zeit schon tun.
Und was auch hier getan wird, aber.

[32:10] Halt unabhängig voneinander und sie fänden es gut, wenn sich das alles vernetzt und dazu glaube ich müssen sie uns kennenlernen. Also es ist furchtbar aufregend, weil äh hm, wir wissen ja nicht, was sie erwarten und ähm
Wissen auch nicht, ob das so großartig ist, wenn sie uns kennenlernen, aber es sieht gar nicht so schlecht aus. Wir kriegen uns.
Zusammen. Und ich bin sicher, wie's Regens gebacken.

[32:36] Ja und vielleicht nochmal eine Information. Wer nicht weiß, was die Zapatisten sind, das ist eine ja, Widerstandsbewegung beziehungsweise Widerstandsregion äh im Süden von Mexiko im Bundesstaat Japas, nennt sich der
ganze Bundesstaat und da hat sich neunzehnhundertvierundneunzig haben sich damals indigene Bauern
äh die sogenannte die Basis der Tapatisten haben sich damals erhoben und auch der militärische Arm, sage ich mal, der Gerierarm
haben sich damals erhoben und haben seitdem eine Autonomie im Süden von Mexiko aufgebaut
in verschiedenen Bezirken sind die unterteilt und äh ja und seitdem leben sie dort. Ähm haben ihre eigene Dörfer, ihre eigene Bezirksverwaltung, ihre eigene Gerechtigkeit, ihre eigene Bildung, ihre eigene medizinische Versorgung aufgebaut in den letzten Jahren und vieles, vieles mehr.
Und äh das ist äh genau, das ist so ein bisschen auch dann der Beweggrund, warum es auch so viele
ja Kontakte auch dahin gibt. Es gibt auch Menschenrechtsbeobachtungen von Carrea, die dort in die Chabatistischen Gebiete gemacht
werden können. Und äh ja, da gibt's natürlich viel zu viel, äh kann man da natürlich drüber erzählen. Wir haben auch hier schon einige Sendungen über dieses Thema gemacht, also falls ihr mal
da nochmal mehr wissen wollt, könnt ihr da auch Sendungen von uns nachhören. Aber jetzt wollen wir nochmal über diese Reise sprechen.

[33:50] Was ja und jetzt haben sie angekündigt sozusagen dass die
den ersten von den fünf Kontinenten, die sie besuchen wollen, Europa ist und das wird diesen wird diesen Sommer sein.

[34:02] Das wird diesen Sommer sein und solange der ersten Frage, da habe ich halt hier nochmal mir diese Erklärung ausgedruckt und wenn das okay ist,
würde ich so ein paar Sätze daraus zitieren, damit es klarer wird, was sie hier wollen. Na klar. Ähm.

[34:18] Sie schreiben als erstes mal, es gibt ganz, ganz viel, was uns unterscheidet und sogar trennt.
Und äh es gibt nur sehr wenige Dinge, die uns vereinen. Und zwar, dass wir uns die Schmerzen der Erde zu eigen machen, die Gewalt gegen Frauen
Die Verfolgung und Verachtung, der in ihrer affektiven, emotionalen sexuellen Identität differenzen, die Vernichtung der Kindheit, der Genozid an den Originarius, also an den ursprünglichen Völkern
Den mexikanischen Purplus, der Rassismus, der Militarismus, die Ausbeutung, die Zerstörung der Natur.
Der verantwortlich für diese Schmerzen ist ein System
Den Henker stellt ein ausbeuterisches, patriarchales Pyramidenförmiges, rassistisches, räuberisches und kriminelles System dar und das heißt Kapitalismus.
Ähm und zum Schluss schreiben sie noch und es geht so weiter, wo sie halt die einzelnen Punkte aufzählen
Ähm dass sie sich mit allen von unten verbünden würden wollen. Und zwar durch Treffen Gespräche.
Austausch von Ideen, Erfahrungen, Analysen und Einschätzungen zwischen uns und anderen.
Das andere zu sehen und zu hören, wird uns vielleicht helfen auf unserem Weg oder auch nicht.
Das andere zu kennen, ist jedoch ein Teil unseres Kampfes und Unterfangs, unsere Menschlichkeit. Dieses Treffen.

[35:47] Diese Treffen und Aktivitäten finden auf allen Kontinenten statt und auf dem europäischen Kontinent werden sie in den Monaten Juli, Juli, August und Oktober zwanzig einundzwanzig umgesetzt.
Und wir sind schon ein wenig aufgeregt, um das mal vorsichtig auszudrücken. Und sie kommen.

[36:08] Hundert Frauen und sechzig Männer, hundert Frauen und andere und sechzig Männer, mit Kindern, mit.
Gehandicapt Menschen und ja, kommen wahrscheinlich Ende Juno.
In Europa an und in der Bundesrepublik wahrscheinlich immer wahrscheinlich dazu Mitte August und bleiben dann drei bis vier Wochen hier.
Ähm es tut sich wahnsinnig viel. In vielen Städten tun sich Leute zusammen und bereiten diese Reise vor.
Auch in Frankfurt, Rhein-Main.
Sind für seit zwei bis drei Monaten ja am Vorbereiten, checken, machen, tun, es braucht unheimlich viel.
Ähm es sind ganz viele Aktivitäten schon geplant. Es sind für aktiv.
Sind es gibt ähm eine anti äh Kolonialismus, eine Anti-Rassismus-AG. Es gibt eine
Flint AG und es gibt eine Umwelt und Klima AG. Für Rhein-Main.
Bundesweit auch, weil das ist an die nächste Ebene bundesweit die äh Vorbereitung zu koordinieren
und es gibt eine europäische Ebene, ähm damit wir uns ja nicht gegenseitig im Weg stehen und uns auch besser kennenlernen. Ähm und das klappt derzeit.

[37:38] Gut, erstaunlich gut. Es sind sehr sehr viele Leute, die sagen, boah ey.

[37:43] Super. Das das ist klasse, dass die kommen und es ist uns eine Ehre.

[37:49] Und äh jetzt hast du so ein bisschen von der Organisierung gesprochen beziehungsweise äh wie ihr euch da sozusagen organisiert, was da sozusagen alles passiert. Was ist denn bisher schon geplant?
Geplant sind mehrere äh Aktionen hier in der Stadt. Das fängt an bei bei Fußballspielen, Fußballturnier. Das haben sie sich gewünscht. Ja. Ähm Feste
Gespräche mit der Gruppen und auch mit vielen zusammen äh Veranstaltungen mit ihnen, Veranstaltungen zu bestimmten Themen. Es soll zwei.
Größere Aktivitäten geben, einmal in Hanau. Ähm planen wir eine Demonstration.
Mit den Sapatistas zusammen und hier in Frankfurt ist er natürlich die europäische Hauptstadt des Kapitals, wollen wir da
ähm drauf einsteigen und verschiedene Hotspots äh des Kapitalismus besuchen
gemeinsam in der Demonstration, mehr verrate ich nicht und.
Dann soll's nochmal für zwei Tage zum Dannenröder Forst gehen.
Wenn sie in, wenn wir in Frankfurt alles so ein bisschen fertig haben, es gibt gemeinsames Essen, ähm.
Hier in Frankfurt. Es gibt ähm statt Spaziergänge.

[39:16] Es gibt wirklich viele Treffen mit einzelnen Gruppen, die natürlich neugierig sind, auf die Sabatistas und umgekehrt sind die Zabattistas neugierig auf uns. Wir werden viel von der Geschichte von dieser Stadt erzählen.
Und von diesem Land und deshalb wird es auch eine Reise nach Buchenwald geben im Anschluss an Frankfurt äh mit allen zusammen.
Also du siehst und deine HörerInnen sehen, es ist eine Herausforderung, aber sie läuft.

[39:47] Natürlich sind alle willkommen, die von unten und links sich begreifen und mitarbeiten wollen.

[39:55] Und wenn man sich dieses Kommunikatus kann man übrigens auch nachschauen auf so
heißt die Seite ungefähr. Und äh genau, wenn man sich das anschaut, dieses Kommunikator, was auch in mehreren Sprachen auch übersetzt ist
äh ist eine ganze Reihe Liste, die auch dieses Kommunikado unterschrieben haben, da sind äh Einzelpersonen, aber auch äh Gruppen aus den verschiedenen Ländern zu sehen. Äh was äh natürlich nochmal auch diesen Internationalismus sozusagen auch nochmal darstellt. Ähm
Kannst du sagen, welche Länder die eigentlich alles bereisen
Okay, also wenn ich die jetzt aufzähle, müsste ich praktisch jedes europäische Land aufzählen. Es geht von der iberischen Halbinsel komplett in den einzelnen äh.

[40:41] Starten. Äh bis sie sind eingeladen, in Sibirien von Herrn Sellschuken. Sie sind eingeladen äh von den Samen äh
Ganz im Norden, äh sie sind eingeladen von fast allen Ländern äh des früheren Ostblocks von Osteuropa, Südosteuropa,
Südeuropa hier Mittel und Nordeuropa, also überall finden sich Leute zusammen.

[41:08] Und ja und wollen sie begrüßen. Und mit ihnen sprechen und sich mit ihnen zusammentun und organisieren.

[41:17] Ja und wie läuft denn die Organisierung? Tja
Ja, also ähm so ein bisschen hast du es ja angedeutet, dass hier eigentlich ganz gut läuft, aber die äh läuft ja auch bundesweit und europaweit, das ist ja genau. Ganz kompliziert.
Nee, ist gar nicht so kompliziert. Wir praktizieren eigentlich das, was wir eigentlich uns auch wünschen. Wir praktizieren sowas wie ein Rätesystem. Also es fängt an in den lokalen regionalen
zusammenschlüssen von unterschiedlichsten Gruppen
Und es ist für viele das erste Mal, dass es sich wirklich auch kennenlernt und nicht mehr nebeneinander herarbeiten. Ähm.
Und dann geht's auf die bundesweite Ebene, wo halt bundesweit die Dinge organisiert werden, die bundesweit organisiert werden müssen, zum Beispiel der Transport oder äh.
Die Absicherung gesund ähm und die Gesundheit äh es gibt ein Legalteam, es gibt also es gibt unterschiedlichste äh.

[42:13] Support-Gruppen, die sich für die Reise verantwortlich fühlen, spannend wird diese
Dieser Transport, der geplant ist als große Karawane durchs ganze Land. Ohne Zapatissa selber möchten zum Beispiel, sie wollten ursprünglich mit dem Schiff kommen
ein Segelschiss und wollen am dreizehnten August im Madrid sein. Und es hat eine Bedeutung. Das ist dann fünfhundert Jahre her, seit.
Ähm in Mexiko erklärt hat die in dich hinaus sind besiegt. Und sie kommen zurück mit dem Satz, wir wurden nie besiegt.
Seit fünfhundert Jahren leisten wir Widerstand und das wollen sie am dreizehnten August in Madrid auch deutlich und ja.
Deutlich sichtbar machen. Weil das mit dem Segelschiff nicht klappt.

[43:01] Weil die einzigen solidarischen Kapitäninnen und Schiffsbesatzungen, die aus dem Mittelmeer von Sea-Watch gewesen wären, äh kommen sie jetzt alle geflogen, machen aber auch praktisch eine Schiffskarawane.
Ähm sie sagen halt, wir können Sea-Watch keine Schiffe entziehen. Das ist äh ja, das bringt Menschen zu Tode. Das.
Entzieht sie der Rettung durch diese Schiffe und äh deshalb haben sie gesagt, nein, das wollen sie nicht, sondern sie machen.
Eine Schiffskarawane vom kleinen Segelbooten über große Segelboote über Motorboote und sonst irgendwas und das sind dann vielleicht hundert, hundertfünfzig Schiffchen, die um größere Schiffe, die
dann im Mittelmeer langfahren bis äh nach Welva. Und dort gehen sie dann an Land und werden dann halt eben nach Madrid fahren.
Und ja, also das wird schon ein riesen Teil, ne.

[43:58] Das wird auf jeden Fall eine Riesenorganisatorische Akte, auch allein schon mit diesen ganzen Schiffen, die das grade angekündigt hast. Aber wie ähm, ich meine, das Thema Corona begleitet uns ja schon seit über einem Jahr
Wie schätzt du das ein, wie das also natürlich wird sich das vielleicht auch im Sommer dann ein bisschen gelegt haben, aber es wird vielleicht dann auch Schwierigkeit sein
da diese Tour sozusagen zu organisieren oder was meinst du, was ist sozusagen deine Einschätzung, was das für einen Einfluss haben könnte?
Es wird einen Einfluss haben, da bin ich mir ganz sicher, weil wir werden dieses Virus bis dahin nicht besiegt, aber wir werden es reduziert haben.
Sodass ich denke, die äh.

[44:38] Die Reisefreiheit in Europa wird wieder möglich sein, das glaube ich ganz sicher. Und ähm wir werden natürlich drauf achten, dass wir die.
Dann geltenden Corona-Regeln einhalten
Wir haben ja gesehen, dass es letzten Sommer schon einigermaßen locker war und dass da vieles möglich war. Was jetzt gerade nicht möglich ist. Ähm wir wissen, dass das Virus
bei hoher UV-Strahlung schneller zerfällt, als zum Beispiel, wenn es kalt ist oder bedeckt. Ähm dann wissen wir schon eine ganze Menge mittlerweile
Aber wir werden trotzdem alle Vorsicht walten lassen, weil wir nicht möchten, dass sich die Kompass, die.
Diese langen, diese lange Reise machen, dann hier anstecken und krank zurückkommen. Von daher werden wir sehr vorsichtig sein und es wird bedenken wir immer auch mit.

[45:29] Das ist klar. Vielleicht nochmal an so eine, ja, allgemeine Frage noch mal, bevor wir gleich schon fast schon wieder zum Ende kommen. Ähm.
Gab es auch Positionen von ja von von der Politik in der Bundesregierung oder auch in der lokalen Regierung äh gab es äh irgendwelche Reaktionen drauf?
Bisher noch nicht. Ähm bisher noch nicht. Ich glaube, das läuft eher auf einer anderen Ebene, dass sie das wissen, nämlich auf der Ebene
der Geheimdienste, aber es gibt halt eben ähm ein Abkommen mit Mexiko, äh dass ein Viertel und.
Viertel Jahr und mit Verlängerung ein halbes Jahr äh praktisch Visa frei äh die Reise.
Möglich macht. Also das gilt von hier nach dort und es gilt natürlich auch andersrum.

[46:16] Und da setzen wir Hoffnung drauf, dass das möglich ist. Ja. Und ähm.
Wie du schon am Anfang irgendwie erzählt hast, war, war die Aufregung ziemlich groß, also vor allem auch natürlich bei den ganzen lokalen Menschen. Was sind das denn für Menschen
die sich da sozusagen dem angeschlossen haben, beziehungsweise äh ja, diese Reise sozusagen unterstützen.
Also organisiert haben sie erstmal die Leute, die schon seit Jahren sich ähm also die ist richtig gut finden
die ihr Politikverständnis gut finden, die konsequente Haltung von unten und links. Äh das nicht zusammenarbeiten mit Parteien, die Regierungs
Beteiligung haben. Ähm weil das da haben sie einfach die Erfahrung gemacht, sie sind nur verarscht worden. Aber es geht natürlich auch um die Existenz von ihnen. Das ist auch klar. Und ähm.
Sie kommen aber immer mehr Leute dazu, die irgendwie spüren, dass diese Sapatistas immer wieder was völlig Unerwartetes tun
Also sie sieht durchbrechen, umzingelung, sie sie sprengen.

[47:26] Vorstellungen und sie verbreiten unglaublich viel Hoffnung
Und das ist was, was uns hier dann doch ziemlich fehlt. Und sie zwingen uns zur Zusammenarbeit und es fehlt uns manchmal auch. Und es baut sich gerade auf
und das sind wirklich ganz unterschiedliche Leute von Gewerkschafterinnen, über migrantische Menschen.
Bis hin zu Leuten, die schon ewig und drei Tage was machen, ähm denen die Zabbatis das bisher nicht radikal genug waren, aber äh.
Durch diesen Schritt werden alle irgendwie aufgescheucht aus ihrem aus ihrer rauszukommen.

[48:05] Vielleicht nochmal auch die klare Frage zu klären, wer kommt denn da überhaupt genau? Es kommen Menschen, die Bauern, Bäuerinnen.

[48:14] Die um ihr Land kämpfen, sie dagegen kämpfen, vertrieben zu werden, die da drum kämpfen, eine Schulbildung und so weiter zu haben, die es kommen aus unterschiedlichen Regionen, Mexikos, die einen haben sich zusammengetan, um für sauberes Wasser und für ihr Land zu kämpfen und
Irland zu verteidigen. Das sind grundsätzlich alles erstmal indigene Menschen, ähm die natürlich.
Am meisten bedroht sind von allen, sowohl rassistisch, aber eben auch durch Vertreibungen anderes. Ähm.

[48:48] Die haben sich zusammengetan auch in dem Kongress in Mexiko, wo alle äh indigenen Völker sich zusammengeschlossen haben, um.
Ja
auch um sich zu wehren, die haben ja einen Regierungsrat aufgestellt und haben sich zur Wahl gestellt mit einer Frau an der Spitze, was in einem Land wie Mexiko.
Sehr stark durchsetzt ist von Martis und wo Feminizide an der Tagesordnung sind, schon sehr mutig ist.
Ähm das sind die, die kommen.

[49:21] Frauen auch Kinder, auch, wie gesagt, Leute mit Handicap, aber es sind Bauern und Bäuerinnen. Aber welche, die kämpfen.

[49:31] Ja, vielleicht auch nochmal hier zum Schluss nochmal äh ja hier sozusagen zur Aufklärung. Äh genau, indigene dort in Mexiko sind die Ärmsten sozusagen in der, in der ganzen in den ganzen Schichten, die es da gibt
deswegen auch äh dann auch dieser Widerstand, der dann daraus entstanden ist.
Vielleicht nochmal kurz zum Abschluss, äh wo kann man sich darüber informieren über die Reise? Ähm.
Es gibt mehrere Quellen, aber für Deutschland ist ähm
Ich glaube am informativsten die Webseite von bundesweiten, das ist ja Minus Bastia Minus Netz. Ähm.

[50:09] Punkt org, habe ich gehört. Punkt org, ja, genau.
Und da sind die Informationen drauf. Da ist auch drauf, wo man sich hinwenden kann, wenn man Lust hat, entweder als Einzelperson oder als Gruppe oder Struktur äh mitzumachen.
Es gibt.
Richtig, richtig viele Leute. Also zum Beispiel gab's jetzt nur als kleines Beispiel von der Dimension. Es gab eine Online-Veranstaltung zu Umwelt und Klima und da waren hundertzehn Delegierte.

[50:37] Delegierte von unterschiedlichen Gruppen
Ähm das war schon eine Wahnsinnsleistung, dass überhaupt auf die Beine zu stellen. Also die absoluten Techno-Grecks sind wir nun alle nicht. Aber wer es geschafft wurden und es war wohl total spannend. Ich habe nur positives Echo gehört bisher.

[50:54] Ja, vielen, vielen Dank, Uli, dass du dir Zeit genommen hast, so spontan und heute zu dieser Stunde noch hier mit in die Sendung reingekommen bist. Vielen Dank, Uli.
Ja, vielen Dank, dass ich was sagen durfte. Ich freue mich auf alle, die kommen.
Bis dann. Bis dann, mach's gut. Genau, wir haben in dieser letzten Stunde hier mit äh Karin gesprochen von der Initiative neunzehnter Februar über die Anschlag, auf äh über den Anschlag in Hanau, der sich jetzt äh dieses äh ja dieses Mal hier am neunzehnten Februar
zum einjährigen jährt
Und äh genau und Imker haben wir noch mit Uli von gesprochen über die Reise der Sapatisten, die dieses Jahr kommen werden. Und für euch war am Mikrofon war der Andy
und genau, ihr könnt die Sendung nachhören auf ABS Magazin Punkt DE und äh ja, schaltet doch auch gerne wieder
nahe rein. Nächsten Mittwoch wird es auch wieder sein hier das Politopia-Magazin. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und ja, bleibt geschmeidig.