politopia-magazin

Das politopia-magazin ist das gesellschaftspolitische Magazin bei radio x, dem Frankfurter Bürgerradio.

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Die Liste aller politopia-magazin Sendungen im Jahr 2021, 2022, Alle politopia-magazin Sendungen, Alle ABS-Sendungen.

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Inklusion – Was passiert in Werkstätten für Menschen mit Behinderung?

Menschen mit Behinderungen sind in unserer Gesellschaft allgegenwärtig, aber sie bleiben oft unbemerkt. In der alternden Gesellschaft gibt es viele Menschen mit Diabetes, Körperhilfe, Dialysepatienten und Rollstuhlfahrer. Aber was ist mit den Menschen, die in Wohnheimen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen leben?
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Tatsächlich gibt es in den in der Gruppe der Menschen mit Behinderung eine zwei Klassengesellschaft. So gibt es diejenigen, die als Arbeitnehmer in Betrieben einen geregelten Arbeitsvertrag haben und eines Tages vielleicht krank werden, Nierenversagen erleiden oder einen Schlaganfall. Diese Menschen werden dann zu Schwerbehinderten. Sie haben einen Arbeitsvertrag. Für sie gibt es Gewerkschaften, Betriebsräte Schwerbehindertenvertretung, Integrationsamt, Rentenversicherung die in allen Fragen ihrer Behinderung individuell Hilfe leisten. Es gibt auf der anderen Seite Menschen mit Behinderung, häufig diejenigen, die diese Behinderung von Geburt an haben und in einen Beruf hinein wachsen. Viele von ihnen kommen nicht in den Genuss eines Arbeitsvertrages, sie arbeiten im sogenannten zweiten Arbeitsmarkt, in Behindertenwerkstätten, für die andere Standard gelten, als auf dem ersten Arbeitsmarkt. Hier gibt es keine Betriebsräte, keine Gewerkschaften, kein Integrationsamt. Früher wurden Menschen mit angeborenen Behinderungen in Sonderschulen und Behindertenheime gegeben, damit Pflegepersonal und Helfer sie pflegen und beschäftigen. Man hat diese Menschen damit de facto ausgeschossen. Heute gibt es zahlreiche Inklusionsprojekte in Schulen und Bildungseinrichtungen, so dass auch Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten hier an „normalen“ Ausbildungsgängen in Betrieben und Berufsschulen und im Studium teilhaben können. Soweit die Theorie. Aber unser Gesundheitssystem ist dort weniger durchlässig als das Bildungssystem und es wird immer wieder an Leistungen gespart. Das trifft Behinderte im zweiten Arbeitsmarkt besonders. Teuere speziell angepasste Hörgeräte sind zum Beispiel keine Standardversorgung.

Bei Arbeitnehmer im ersten Arbeitsmarkt zahlt der Sozialversicherungsträger Integrationsamt oder auch der Arbeitgeber Gelder dazu. Im zweiten Arbeitsmarkt gibt es keine zusätzlichen Fördergelder oder ein Integrationsamt. Dabei könnten gerade im Bereich der Behindertenförderung wir viel besser aufgestellt sein. Deutschland ist zum Beispiel führend in der Industrie für Körperhilfen. Das breite Publikum sieht zum Beispiel bei Paralympics Sportler, die mithilfe von Carbon Prothesen weiter höher und besser springen können als vergleichbaren „gesunde“ Athleten. Manche können sogar schneller laufen als Menschen ohne Prothese. In der Schweiz, Deutschland und in Dänemark werden die besten Hörgerät der Welt produziert. Viele Menschen tragen und schätzen diese Körperhilfen. Früher wurde man stigmatisiert, heute trägt im Prinzip jeder Kopfhörer im Ohr und Smartphones am Körper. Mit einer höheren Akzeptanz ist die Verbreitung dieser Körperhilfen angewachsen, aber die Preise für Hörgeräte sind trotzdem im mittleren bis hohen vierstelligen Bereich. Manche Geräte sind im europäischen Ausland zudem deutlich billiger.

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Arbeit und Inklusion -- Foto: Andi Weiland

Zwar bezahlen heutzutage Krankenkassen digitale Hörgeräte, Versorgung bleibt aber hinter dem zurück, was einige Menschen in ihrem Leben tatsächlich benötigen. Piktogramm für Menschen mit Behinderung Gerade Menschen mit Behinderung die in den Behindertenwerkstätten arbeiten können sich Zusatzkosten nicht leisten. Und so kommt es zu der paradoxen Situation, dass für Arbeitnehmer zusätzliche Mittel aus der Rentenversicherung, Krankenversicherung Beratung aus dem Integrationsamt und vom Arbeitgeber zur Verfügung stehen, um einen bestmöglichen Arbeitsplatz zu gewährleisten. Behindertenheime, bei denen man annehmen möchte, dass sie bestmöglich für die individuelle Behinderung ausgestattet sind zählen aber nicht als Arbeitsstätten und werden dem zweiten Arbeitsmarkt zugerechnet. Dementsprechend ist das Integrationsamt hier nicht zuständig.

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Geld & Finanzsystem - Soziale und solidarische Wirtschaft

Wir sprechen mit dem EU Abgeordnetem Sven Giegold, Obmann der grünen Fraktion, im Ausschuss für Wirtschafts- und Finanzpolitik, Beauftragter für öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, wie auch für Umweltfragen zuständig. Ein weiteres Interview stellt Chiara Przybilla vor und ihr Gast ist Julia Post, Sozialunternehmerin und Stadträtin in München. Frau Post stellt einige Sozialunternehmen und Gemeinwohl_Institutionen vor, die in der bayrischen Metropole längst etabliert sind.
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Was hat sich im EU Parlament die letzten zehn Jahr im Bezug auf Lobbytransparenz, Bankenaufsicht, Transaktionssteuer oder Steuerraub getan und vor welchen ökonomischen Aufgaben steht Herr Giegold in der Frage der sozialen und solidarischen Wirtschaft in Zukunft?

https://sven-giegold.de/category/meine-themen/wirtschaft-waehrung/

https://sven-giegold.de/europe-calling-wirtschaft-fuer-das-gemeinwohl/

Ein weiterer Beitrag von FreienRadiosNet LORAMUC aus München zum Sozialuntenehmertum -Sozialunternehmen als Katalysatoren für die Wirtschaft der Zukunft. Chiara Przybilla im Gespräch mit Julia Post, Sozialunternehmerin und Stadträtin in München.

https://frankfurt.socialimpactlab.eu/

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Wir unterhalten uns

Räumung Wagenplatz Ranzi / Gentrifizierung

In dieser Ausgabe des Politopia Magazins beleuchten wir die Geschichte der Wagenplatz Besetzung am Ostbahnhof in Frankfurt.
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Die Hotelkette Premier Inn ist der Eigentümer des Grundstücks und möchte, trotz langer Verhandlung mit den Besetzer*innen, diese Räumen lassen. Im Rahmen dessen soll es am 26.11.21 eine Demonstration in Frankfurt geben. Des Weiteren schauen wir uns an wie ist die Mietsituation in Frankfurt, wie viele Zwangsräumungen finden statt und in wie weit ist das Ostend von der Gentrifizierung betroffen.

https://weneedhomesffm.blackblogs.org

https://ffm.demosphere.net/event/7294

Moderation: Andi

Burn-Out

Hohe Anforderungen und dauerhafte Überlastung können zum Burn-Out führen, dies entwickelt sich zu einem immer größeren Problem in der heutigen Arbeitswelt.

Frankfurter Buchmesse_Pressefreiheit, aber wie weit geht das?

Rechts-populistische Verleger, Rassismus, Ausgrenzung ANDERER Autorinnen und Autoren, und wie verhält sich die Messeverwaltung? Welche Beobachtungen und Aktionen haben stattgefunden?

Das Ende des Homo Sapiens

Es muss eine Veränderung passieren, sonst wird es keine kommenden Generationen geben. Es sprechen die Politopia Magazin_Junior RedakteurInnen - "MezzoMezzoTeam" mit Beza, Mustafa und Tinsu! Klimapolitik - CO2_Ausstoß, Wasserknappheit, Schmelzen der Pole und welche Lösungen gibt es? Was muss getan werden um weitere Generationen des Homosapiens zu erwarten?

Afghanische Frauen sind gezwungen ihre Kinder zu verkaufen! und Zapatistas Europareise 2021

Nach der Wahl: Omid Nouripour -- VdK: was macht eine Schwerbehindertenvertretung?

Mit Omid Nouripour, Bündnis 90/ Die Grünen und Seldar Demiral Kocar, VdK
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Heute habe ich interessante Themen und Gesprächspartner für euch. Da habe ich zuerst mal Omid Noripour. Er ist der erste Direktkandidat für die Grünen aus Frankfurt und ich habe mit ihm über den Einzug in den Bundestag und die Sondierungen der Grünen gesprochen.

Dann habe ich Frau Demirel Kocar, sie ist vom VdK, es geht in dem Interview um das Thema Schwerbehindertenvertretung. Was macht einen Schwerbehindertenvertretung und wie Schwerbehinderten im Alltag am Arbeitsplatz.

Gegenprotest zur IAA in München September 2021

Wir unterhalten uns nicht direkt mit Leuten. Wir durften aber das Feature von den beiden Umwelt-Aktivist:innen Sarah und Timo aus Frankfurt übernehmen.
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Seit 1951 findet die IAA - Internationale Automobil-Ausstellung - alle zwei Jahre statt. Bis 2019 war sie sogar auch vor Ort in Frankfurt im Messegelände. 2021 fand sie erstmalig in München statt, was unsere zwei Aktivist:innen und viele andere nicht davon abgehalten hat, auch hier ihren Gegenprotest fortzuführen. Beide haben sich mit unterschiedlichsten Menschen vor Ort unterhalten. Die Beiträge wurden in den Studios Radio Lore München aufgenommen.